Eisenmangelanämie – zu wenig Sauerstoff
Bei einer Eisenmangelanämie ist aufgrund eines Eisenmangels zu we…
Gedächtnisstörungen
verfasst am 05.09.2011 DruckenDer Mann auf der anderen Straßenseite kommt einem bekannt vor, nur der Name ist wie weggeblasen. Also guckt man lieber auf den Fußboden, ohne ihn zu grüßen. Unter Umständen würde er ein Gespräch anfangen. Peinlich, wenn man dann nicht weiß, mit wem man es zu tun hat. Der Schlüssel ist weg, das Portemonaie findet sich nur nach langem Suchen wieder, die Telefonnummer des besten Freundes war bisher im Kopf gespeichert, nun muss sie ihm Handy gespeichert werden, da sie immer öfter nicht einfallen will. Gedächtnisstörungen treten auf.
Nachlassen der Gehirnleistung
Gerade Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden, fragen sich bei solchen Ereignissen schnell, ob die Gedächtnisstörungen auf eine beginnende Demenz zurückzuführen sein könnten. So weit muss man aber in den meisten Fällen in Bezug auf eine Diagnose nicht gehen.
Im Gehirn ist vor allem der Hippocampus für die Leistungen des Gedächtnis verantwortlich. Ohne, dass die meisten Menschen es bemerken, fängt dieser bereits ab einem Alter von Ende zwanzig an, sich langsam zu verkleinern. Auch andere Funktionen im Gehirn lassen stetig nach, so dass ab zirka 40 Jahren geringe Veränderungen in Merkfähigkeit und Reaktionsvermögen bemerkbar werden.
Vergesslichkeit im Alter
Wer daher ab und zu einige Umstände vergisst, ist nicht gleich ein Alzheimer-Patient. Ab dem Rentenalter ist auch normal, wenn man Telefonnummern, Namen oder Geburtstage verschiedener Personen zeitweise nicht mehr erinnern kann.
Anders kann es jedoch aussehen, wenn man ganze Zeiträume nicht mehr zuordnen kann. Bei einem Arzt vorstellig werden sollte man, wenn man sich nicht erinnert, dass man nur ein paar Stunden zuvor ein Stück Torte bei der besten Freundin gegessen hat, den Abend im Kino verbracht hat oder am vergangenen Wochenende eine ausgedehnte Radtour unternommen hat.
Ursachen für Gedächtnisstörungen
Die Ursachen für Gedächtnisstörungen sind vielfältig. Schlafstörungen, Depressionen, Vitamin- oder Mineralstoffmangel, eine nicht ausreichende Versorgung mit Kalorien, die Einnahme bestimmter Medikamente, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Krankheiten der Schilddrüse oder Leber sowie ein zu hoher Blutdruck und Diabetes mellitus können dazu führen, dass Gedächtnisstörungen auftreten.
Gerade, wenn man älter wird und das Gedächtnis nachlässt, kann es hilfreich sein, mit verschiedenen Übungen seine Merkfähigkeit zu trainieren.
Auch die Einnahme von Zink kann helfen, Gedächtnisstörungen zu lindern.
Ähnliche Beiträge
-
Konzentrationsstörungen – wenn die Gedanken schweifen
Konzentrationsstörungen sind für den Betroffenen eine lästige Ang…
Erhöhter Cholesterinspiegel
„Mein Cholesterinspiegel ist erhöht. Ich muss weniger F…
Nachlassende Sehkraft im Alter
Gerade im reiferen Alter beklagen sich Menschen häufig über ein N…
PMS: Die Tage vor den Tagen
Viele Frauen sind vom prämenstruellen Syndrom (PMS) betroffen – e…Kommentare