Störungen des Stoffwechsels
Die Schilddrüse spielt eine große Rolle im menschlichen Organismu…
Konzentrationsstörungen – wenn die Gedanken schweifen
verfasst am 25.08.2011 DruckenKonzentrationsstörungen sind für den Betroffenen eine lästige Angelegenheit. Gerade noch wusste man die Telefonnummer, die man sich nur wenige Minuten vorher notiert hat oder muss beim Lesen eines Buches immer wieder einige Zeilen oder ein paar Seiten vorher nachlesen, um zu verstehen, was man gerade gelesen hat.
Für jede Altersklasse können Konzentrationsstörungen unangenehme Folgen haben: In der Schule oder an der Universität begreift man den Lernstoff nicht, kann sich bei Klausuren nicht konzentrieren und erhält deswegen schlechte Noten. Auch wer sich im Berufsleben nicht konzentrieren kann, macht Fehler, die unter Umständen weitreichende Konsequenzen bis hin zu Abmahnungen oder sogar Kündigungen haben können.
Krankheiten verursachen Konzentrationsstörungen
Doch nicht nur deswegen ist es wichtig, Konzentrationsstörungen ernst zu nehmen. Hinter ihnen können sich Beschwerden oder Krankheiten stecken, die behandelt werden sollten.
So kann ein Mangel an B-Vitaminen zu Konzentrationsstörungen führen, da diese für die Versorgung der Nervenzellen im Gehirn notwendig sind. Allgemein führen Anämien dazu, dass das Gehirn häufig nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, was sich neben Müdigkeit, Blässe oder schneller Erschöpfung bei Anstrengung auch in Konzentrationsstörungen äußern kann.
Ebenso bei Depressionen kommt es in vielen Fällen zu solchen Störungen. Der Betroffene grübelt häufig und gerät in eine Gedankenspirale. In einem solchen Zustand ist es sehr schwierig, zusammenhängende Sachverhalte aufzunehmen und zu verarbeiten.
Die Schilddrüse ist an vielen Prozessen des Stoffwechsels beteiligt. Sie kurbelt den Grundumsatz an, ist für Wachstum und Bildung von Organen, Zellen und Nerven mitverantwortlich. Nicht umsonst wird sie auch „Peitsche des Organismus“ genannt. Wenn die Schilddrüse nicht ausreichend arbeitet und Hormone ausschüttet, spricht man von einer Hypothyreose, der Schilddrüsenunterfunktion. Neben Müdigkeit, Verstopfung, Antriebslosigkeit und Kälteempfindlichkeit kann es hier zu Konzentrationsstörungen kommen.
Mangelnde Konzentration durch Stress
Gerade in der heutigen Zeit werden Konzentrationsstörungen auch durch Stress verursacht. In Schule und Beruf werden hohe Anforderungen gestellt, die die Betroffenen häufig nicht erreichen können. Sie müssen Informationen in großer Menge aufnehmen, was durch den starken mental ausgeübten Druck oft langfristig nicht funktioniert. Wenn die Belastungen zu hoch werden, kommt es in vielen Fällen zu einem Leistungsabfall.
Häufig damit verbunden sind Schlafstörungen. Gerade beim Einschlafen denken die Betroffenen über den vergangenen und kommenden Tag nach, finden keine Ruhe und somit auch keinen Schlaf. Wenn sie nachts aufwachen, sind die Sorgen schnell wieder da, die auch hier ein schnelles Einschlafen und somit eine geruhsame Nachtruhe verhindern.
Bei Konzentrationsstörungen durch Stress kann der Vitalpilz Reishi helfen, die Beschwerden zu lindern.
Ähnliche Beiträge
-
Erkrankungen des Sehnervs
Das Auge ist ein komplexes Gebilde. Damit der Mensch einwandfrei …
Trockene Haare – nicht nur ein kosmetisches Problem
Kaum eine Frau ist mit ihren Haaren zufrieden: Mal sind die Haare…
Depressive Verstimmungen – wenn Traurigkeit Einzug hält
Depressive Verstimmungen treten gehäuft in den Herbst- …
Müdigkeit – wenn ausreichend Schlaf nicht hilft
In einigen Fällen kann sich Müdigkeit aber auch chronisch…Kommentare