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Magen, Darm & Verdauung

In Magen und Darm wird täglich die Nahrung, die man zu sich nimmt, verdaut und die enthaltenen Nährstoffe dem Körper zur Verfügung gestellt. Die Verdauung ist ein kompliziertes System, an dem auch Organe außerhalb des Magen-Darm-Traktes beteiligt sind. Damit sie einwandfrei funktioniert, kommen daher viele Faktoren zusammen. Zur Unterstützung der Darmfunktion sind vor allem zusätzliche Ballaststoffe empfehlenswert.

Ballaststoffe helfen dem Darm

ballaststoffe-darmBallaststoffe spielen bei der Verdauung ebenfalls eine wichtige Rolle.

Zum einen quellen sie durch ihre Fähigkeit, Wasser binden zu können, bereits im Magen auf und sorgen so für ein vermindertes Hungergefühl. Durch Ballaststoffe werden außerdem Kohlenhydrate langsamer verdaut, so dass der Blutzuckerspiegel relativ langsam ansteigt, wovon besonders Diabetiker profitieren.

Besonders pflanzliche Nahrung enthält wasserunlösliche Ballaststoffe, die vom Körper nicht gespalten und aufgenommen werden, dafür aber Gifte an sich binden können. Durch die Fähigkeit, Wasser binden zu können, nimmt die Menge des Stuhls zu. Der Darm wird dadurch zu einer erhöhten Verdauungstätigkeit angeregt.

Bei einer nicht ausreichenden Menge an Ballaststoffen über die Nahrung wird der Darm träge und es kann zu Verstopfungen, Blähungen oder als Komplikation zu einem Darmverschluss kommen.

Wie wird Nahrung vom Körper verdaut?

Bereits im Mund beginnt mit der Zerkleinerung durch das Kauen die Verdauung der aufgenommen Nahrung. Hier werden außerdem Enzyme abgegeben, die Kohlenhydrate aufspalten. Durch die Speiseröhre gelangt der Speisebrei in den Magen. Durch die dort produzierte Salzsäure und weitere Enzyme kommt es zu einer Vorverdauung der Nahrungseiweiße. Im Magen wird außerdem der so genannte Intrinsic-Faktor gebildet, der im Dünndarm benötigt wird, um dort Vitamin B12 aufzunehmen.

Durch die Bewegungen des Magen wird der Nahrungsbrei weiter zerkleinert und in den Dünndarm geleitet. Hier werden Enzyme der Bauchspeicheldrüse sowie von der Leber produzierte Gallensäuren zugeführt, die bewirken, dass Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate aufgespalten, vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Die eigentliche Verdauung ist im Dünndarm abgeschlossen.

Was nun noch übrig bleibt, wandert in den Dickdarm. Hier wird im Wesentlichen nur noch Flüssigkeit entzogen, so dass der Kot seine typische Konsistenz erreicht.

Verdauungsstörungen

Damit die Verdauung funktioniert, sind neben einer intakten Magen- und Darmschleimhaut außerdem eine gesunde Leber und Bauchspeicheldrüse notwendig. Sind Leber oder Bauchspeicheldrüse erkrankt, kann es zu Verdauungsstörungen kommen, die sich in Blähungen, Fettstühlen oder Völlegefühl nach fetthaltigen Speisen äußern können.

Probleme mit der Verdauung ist nur in seltenen Fällen erblich veranlagt, meistens spielt die Lebensführung eine größere Rolle.

In Magen und Darm wird täglich die Nahrung, die man zu sich nimmt, verdaut und die enthaltenen Nährstoffe dem Körper zur Verfügung gestellt. Die Verdauung ist ein... mehr erfahren »
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Magen, Darm & Verdauung

In Magen und Darm wird täglich die Nahrung, die man zu sich nimmt, verdaut und die enthaltenen Nährstoffe dem Körper zur Verfügung gestellt. Die Verdauung ist ein kompliziertes System, an dem auch Organe außerhalb des Magen-Darm-Traktes beteiligt sind. Damit sie einwandfrei funktioniert, kommen daher viele Faktoren zusammen. Zur Unterstützung der Darmfunktion sind vor allem zusätzliche Ballaststoffe empfehlenswert.

Ballaststoffe helfen dem Darm

ballaststoffe-darmBallaststoffe spielen bei der Verdauung ebenfalls eine wichtige Rolle.

Zum einen quellen sie durch ihre Fähigkeit, Wasser binden zu können, bereits im Magen auf und sorgen so für ein vermindertes Hungergefühl. Durch Ballaststoffe werden außerdem Kohlenhydrate langsamer verdaut, so dass der Blutzuckerspiegel relativ langsam ansteigt, wovon besonders Diabetiker profitieren.

Besonders pflanzliche Nahrung enthält wasserunlösliche Ballaststoffe, die vom Körper nicht gespalten und aufgenommen werden, dafür aber Gifte an sich binden können. Durch die Fähigkeit, Wasser binden zu können, nimmt die Menge des Stuhls zu. Der Darm wird dadurch zu einer erhöhten Verdauungstätigkeit angeregt.

Bei einer nicht ausreichenden Menge an Ballaststoffen über die Nahrung wird der Darm träge und es kann zu Verstopfungen, Blähungen oder als Komplikation zu einem Darmverschluss kommen.

Wie wird Nahrung vom Körper verdaut?

Bereits im Mund beginnt mit der Zerkleinerung durch das Kauen die Verdauung der aufgenommen Nahrung. Hier werden außerdem Enzyme abgegeben, die Kohlenhydrate aufspalten. Durch die Speiseröhre gelangt der Speisebrei in den Magen. Durch die dort produzierte Salzsäure und weitere Enzyme kommt es zu einer Vorverdauung der Nahrungseiweiße. Im Magen wird außerdem der so genannte Intrinsic-Faktor gebildet, der im Dünndarm benötigt wird, um dort Vitamin B12 aufzunehmen.

Durch die Bewegungen des Magen wird der Nahrungsbrei weiter zerkleinert und in den Dünndarm geleitet. Hier werden Enzyme der Bauchspeicheldrüse sowie von der Leber produzierte Gallensäuren zugeführt, die bewirken, dass Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate aufgespalten, vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Die eigentliche Verdauung ist im Dünndarm abgeschlossen.

Was nun noch übrig bleibt, wandert in den Dickdarm. Hier wird im Wesentlichen nur noch Flüssigkeit entzogen, so dass der Kot seine typische Konsistenz erreicht.

Verdauungsstörungen

Damit die Verdauung funktioniert, sind neben einer intakten Magen- und Darmschleimhaut außerdem eine gesunde Leber und Bauchspeicheldrüse notwendig. Sind Leber oder Bauchspeicheldrüse erkrankt, kann es zu Verdauungsstörungen kommen, die sich in Blähungen, Fettstühlen oder Völlegefühl nach fetthaltigen Speisen äußern können.

Probleme mit der Verdauung ist nur in seltenen Fällen erblich veranlagt, meistens spielt die Lebensführung eine größere Rolle.

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