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Was ist ein Heilpraktiker?

Von einem Heilpraktiker haben die meisten schon einmal etwas gehört. Doch was steckt hinter dem Beruf des Heilpraktikers? Wie wird man Heilpraktiker und vor allen Dingen, was macht ein Heilpraktiker? Diese Fragen werden im folgenden Text geklärt.

Ein Heilpraktiker besitzt normalerweise eine medizinische Ausbildung, die mit der Überprüfung eines Amtsarztes des zuständigen Gesundheitsamts abgeschlossen wird.

Heilpraktiker üben die Heilkunde als Beruf oder Gewerbe aus. In Deutschland erfordert die Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker einer staatlichen Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.

Der Beruf wird eigenverantwortlich ausgeübt und erfordert keine Approbation als psychologischer Psychotherapeut oder Arzt. Als Heilpraktiker wird die allgemeine Heilkunde ausgeübt und erfordert keine akademische Ausbildung, weshalb das Tätigkeitsfeld eingeschränkt und seitens des Heilpraktikers keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnet werden dürfen.

Auch dürfen keine Infektionskrankheiten gemäß dem Infektionsgesetz oder Geburtshilfe ausgeübt werden. Ohne Einschränkung dürfen Heilpraktiker Leistungen im Bereich der Physio- und Psychotherapie bieten, wobei sie sich nicht als Psychotherapeut ausweisen dürfen (§ 1 PsychThG). Es wird unterschieden in „Heilpraktiker für Menschen“ (Kinder und Erwachsene), „Heilpraktiker für Psychotherapie“ und „Heilpraktiker für Tiere“.

naturheilkunde

Ursprung der Heilpraktik

Die Heilpraktik hat ihren Ursprung in der Erfahrungs- und Laienheilkunde, die bereits seit hunderten von Jahren besteht. Der „Verband der Heilkundigen Deutschlands“ und der „Großverband der Heilpraktiker“ waren die ersten Organisationen, die sich 1928 etablierten.

Die Heilpraktik beruht auf dem Naturbegriff, der sich darin äußert, dass es Leben gibt. Die jahrhunderte lange Erkenntnis über die Zusammenhänge des Leidens der Menschen und die Therapie gemäß dem naturheilkundlichen Modell sorgen dafür, dass der Heilpraktiker die Integrität einer Person in der geistig-seelischen-Einheit begreift.

Wie wird man zum Heilpraktiker?

Heilpraktiker durchlaufen eine intensive Ausbildung, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und sowohl in Abendkursen, als auch in speziellen Schulen durchgeführt wird. Bei dem örtlichen oder verwaltungsbezirklichen übergeordneten Gesundheitsamt muss sich der Prüfling anmelden, um die Heilpraktikerprüfung abzulegen.

Nur Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, sind zur Prüfung zugelassen. Weiter ist eine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und theoretischen Teil. Zu dem Prüfungsumfang zählen das Studium der Naturheilverfahren, die klassische Homöopathie, Akkupunktur, traditionelle chinesische Medizin, moderne Hypnosetherapie.

Was macht ein Heilpraktiker?

Der Heilpraktiker hat die Aufgabe, die Bedürfnisse des Menschen ganzheitlich zu erfassen und so eine individuelle Behandlung zu ermöglichen. Der Heilpraktiker bietet ein breites Spektrum, das naturwissenschaftliche Komponenten mit den Methoden der wissenschaftlichen Medizin verbindet.

Der Heilpraktiker kann unterschiedliche Krankheiten behandeln. Der Heilpraktiker testet den Patienten auf Medikamentenunverträglichkeit, sieht sich die Zunge und Augen des Patienten an und tastet den Körper ab. Der Heilpraktiker setzt Präparate aus der Naturheilkunde ein und kann Leiden mit Akkupunktur lindern oder heilen.

Aufgaben eines Heilpraktiker

AkupunkturDie Aufgabe des Heilpraktikers liegt darin, seelische und körperliche Leiden der Patienten nach dem ganzheitlichen Ansatz zu diagnostizieren und zu heilen. Grundlage bildet die Naturheilkunden.Die Aufgaben umfassen die Erstuntersuchung und eine gründliche Anamnese.

Zu dem Erstgespräch zählen auch das Abklopfen, Abhören und Blutuntersuchungen. Nach der Anamnese und den Blutergebnissen erfolgt eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie. Heilpraktiker setzten Spritzen, analysieren Blutwerte und müssen neben der eigentlichen Heiltätigkeit auch administrative Aufgaben in der Praxis erledigen.

Welche Methoden nutzt ein Heilpraktiker?

Heilpraktiker nutzen zahlreiche Methoden, die dem Menschen auf verschiedenen Ebenen helfen:

  • Phytotherapie
  • Akkupunktur
  • Aromatherapien
  • Blutegeltherapien
  • Homöopathie
  • Physiotherapie
  • Chiropraktik
  • Kinesiologie
  • Massagen
  • Schröpfbehandlungen
  • Laserbehandlungen
  • Farbtherapie
  • Reflexzonenmassage

Zu den einzelnen Therapieformen kann eine gesonderte Ausbildung erforderlich sein.

Ziele der Heilpraktikerbehandlung

Ziel der Behandlung durch einen Heilpraktiker ist das ganzheitliche Wohlbefinden des Patienten. Beschwerden sollen gelöst werden und der Heilpraktiker arbeitet mit Therapien und homöopatischen Mitteln.

Durch das ganzheitliche Betrachtungssystem werden Krankheiten und Leiden, die seelischen Ursprungs sind lokalisiert und behoben. Ausschließlich alternative Heilmethoden werden eingesetzt, um den Mensch gesund zu machen. Aus diesem Grund trägt die Heilpraktik die Bezeichnung „sanfte Medizin“.