Heilpraktiker in Köln

Wer Heilpraktiker Köln sucht, hat reichlich Auswahl. Die Damen und Herren verstehen alle Ihr Handwerk und haben Ihre eigenen Schwerpunkte. Der Kunde muss daher genau wissen, welcher Heilpraktiker für seine gesundheitlichen Probleme am besten geeignet ist.

Köln ist eine große Stadt und rund 100 Heilpraktiker Praxen sind über die verschiedenen Bezirke verteilt. Bei der Suche ist also ausschließlich der Schwerpunkt der Praxis wichtig.

Wer darf in Deutschland den Berufstitel Heilpraktiker tragen

Als Heilpraktiker gilt in Deutschland derjenige, der die Heilkunde berufs- oder gewerbsmäßig ausübt, ausgebildeter und diplomierter Arzt oder psychologischer Psychotherapeut zu sein (§ 1 Heilpraktikergesetz). Die Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker muss hier in Deutschland staatlich genehmigt sein. Der Beruf des Heilpraktikers wird eigenverantwortlich ausgeübt und zählt zu den freien Berufen ist also einkommenssteuerpflichtig.

Heilpraktikern mit Vollzulassung ist es erlaubt körperliche und seelische Leiden zu diagnostizieren und zu therapieren. Sie verwenden für die Erstellung einer Diagnose und zur Therapie oft Methoden der Naturheilkunde oder aus der Alternativmedizin. Sie dürfen allerdings keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen.

Der Heilpraktiker hat generell Therapiefreiheit. Er kann sowohl schulmedizinische, naturheilkundliche sowie ganzheitliche Verfahren für seine Therapie einsetzen. Heilpraktiker mit Vollzulassung führen Zusatzbezeichnungen wie:

  • Aromatherapie
  • Atemtherapie
  • Ausleitende Verfahren
  • Bioenergetik
  • Bioresonanztherapie
  • Blutegelbehandlung
  • Chiropraktik und Osteopathie
  • Homöopathie
  • Kinesiologie
  • Physiotherapie
  • Phytotherapie
  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) z. B. Akupunktur

Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt auf Psychotherapie dürfen auch Zusätze führen wie:

  • Autogenes Training
  • Hypnose
  • NLP-Therapeut
  • Systemische Therapie

Als Patient der sein Vertrauen einem Heilpraktiker Köln schenken möchte, muss man seine Beschwerden kennen und den Heilpraktiker mit dem richtigen Schwerpunkt heraussuchen.

Im Telefonbuch finden Sie sich alle mit Ihren Schwerpunkten. Im Internet auf jameda.de sind sogar die Beurteilungen von Patienten, die man nachlesen und sich ein Bild von der Person des Therapeuten machen kann.

Historische Wurzeln des Berufs eines Heilpraktikers

Der Berufsstand des Heilpraktikers rührt von der Erfahrungs- und Laienheilkunde her. Im Jahre 1928 wurde der „Verband der Heilkundigen Deutschlands“ in Essen zum „Großverband der Heilpraktiker Deutschlands“ umbenannt. 1931 gab es bereits 22 Heilpraktikerorganisationen. Diese Vielfalt war für die berufspolitische Stärke nicht von Vorteil.

1933 wurde der Heilpraktiker Ernst Heinrich Kommissar der Heilpraktikerverbände Deutschlands. Durch die nationalsozialistische Gleichschaltung wurde eine zwangsweise aller Heilpraktikerverbände im „Heilpraktikerbund Deutschlands“ durchgesetzt.

Die Aus- und Fortbildung wurde straff geregelt. 1936 war der Heilpraktiker als freier Beruf anerkannt. Der Beruf wurde dann während des Nationalsozialismus sehr eingedämmt durch Schließung der Schulen. In der BRD wurde der Beruf nach dem 2.Weltkrieg wieder etabliert. In der DDR jedoch war der beruf zum Aussterben verurteilt.

Heilpraktiker Köln sind als gleichmäßiges Netz über die gesamte Stadt verteilt. Da findet sicher jeder Patient seinen persönlichen Heiler.