Find the latest bookmaker offers available across all uk gambling sites www.bets.zone Read the reviews and compare sites to quickly discover the perfect account for you.
Home / Die Risiken eines erhöhten ADMA-Spiegels

Die Risiken eines erhöhten ADMA-Spiegels

Ein erhöhter ADMA-Spiegel ist ein Indikator für verschiedene risikoreiche Krankheitsbilder. Primär ist ein hohes Vorkommen von asymmetrischem Dimethylarginin (ADMA) ein Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, aber auch die Gefäßerkrankung Arteriosklerose. Grund für diesen Zusammenhang ist die Rolle von ADMA im menschlichen Organismus und seine Auswirkung auf die Funktionsweise der Blutgefäße.

Was ist der ADMA-Spiegel?

Asymmetrisches Dimethylarginin, kurz ADMA, kommt als Hemmstoff im menschlichen Blutplasma vor. Es ist an der Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper beteiligt und seine Konzentration ist entscheidend für die gesunde Funktionsweise von Blutgefäßen. ADMA entsteht bei der Umsetzung der Aminosäure L-Arginin aus Proteinen im Organismus. Als methyliertes Derivat von Arginin entsteht ADMA während der Proteolyse von methylierten Proteinen. Die ADMA-Konzentration im Blutplasma wird wiederum durch Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase (DDAH) reguliert. ADMA ist ein Inhibitor und hemmt nachweislich die NO-Produktion. Wodurch ein erhöhter ADMA-Spiegel zustandekommt, ist noch nicht umfassend erforscht. Menschen mit chronischen Nierenkrankheiten und Diabetis mellitus neigen zu hohen ADMA-Werten, da eine Niereninsuffizienz die normale Ausscheidung des Hemmstoffs behindert. Unter anderen Umständen wird ein erhöhter ADMA-Spiegel jedoch ausgelöst durch DDAH, das für den Abbau von ADMA verantwortlich ist. Wie der Zusammenhang zwischen der Konzentration von DDAH und ADMA aus dem Gleichgewicht gerät, ist bisher nicht vollständig erklärt.

Wofür sorgt ein erhöhter ADMA-Spiegel?

Durch die Beteiligung von ADMA an der NO-Produktion reguliert seine Wirkung als Hemmstoff den Anteil von Stickstoffmonoxid im Organismus. Von großer medizinischer Bedeutung ist ein erhöhter ADMA-Spiegel aus genau diesem Grund. Hohe ADMA-Werte bedeuten eine gesenkte Synthase von Stickstoffmonoxid und sind somit einerseits Warnzeichen, andererseits Erklärung für viele Krankheitsbilder. Der Mangel an Stickstoffmonoxid stellt ein Risiko für die Gefäßstruktur des menschlichen Körpers dar. Es besteht die Vermutung, dass in Folge verminderter NO-Konzentration der Stoff seiner Rolle in den Blutgefäßen nicht mehr ausreichend nachkommt. Stickstoffmonoxid ist an der Entspannung von Gefäßmuskulatur beteiligt. Die Entspannung der Gefäße senkt den Blutdruck und die Belastung auf das Herz.

Der geschwächte Ablauf dieser Funktion ist eine Erklärung für hohen Blutdruck und Herzprobleme, sowie ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkankungen und Gefäßerkankungen wie Arteriosklerose. Die Messbarkeit eines erhöhten ADMA-Spiegels sorgt gleichzeitig für positive Effekte bei der Identifikation und Behandlung entsprechender Krankheiten. Die ADMA-Konzentration lässt sich klinisch leicht nachweisen und ist als Risikomarker ebenso ein Frühwarnsystem für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, die frühere Methoden nicht zuließen. Beispielsweise durch den Ausgleich des erhöhten ADMA-Spiegels mit der Aminosäure L-Arginin als Ernährungsergänzung, lässt er sich relativ leicht behandeln.

Was hat es für negative Effekte auf den Körper?

Ein erhöhter ADMA-Spiegel und die daraus resultierende Hemmung der Stickstoffmonoxid-Produktion im menschlichen Körper können eine Vielzahl an negativen Effekten haben. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind das zentrale Risiko. Für Herzinfarkte und Schlaganfälle findet sich in einem erhöhten ADMA-Spiegel nicht nur eine Erklärung, sondern durch entsprechende Tests auch ein besseres Frühwarnsystem. Durch die negative Auswirkung auf die Gefäßstruktur und -muskulatur begünstigen hohe ADMA-Werte einen hohen Blutdruck und die Belastung des Herzens.

Das Risikopotenzial für kardiovaskuläre Krankheitsbilder steigt dadurch enorm. Eine weitere Gefahr, die auf dieselben Ursachen zurückgeht, sind Gefäßerkankungen. Gefäßwände und Endothelen sind ohne die gesunde Funktionsweise von Stickstoffmonoxid anfälliger für Erkrankungen. Arteriosklerose kann die Blutgefäße deutlich leichter befallen, wenn sie durch mangelnde NO-Produktion geschwächt sind.

Schaue dir ebenfalls an

Was ist Ackerschachtelhalm?

Der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) ist eine Pflanzenart und gehört zur Klasse der Schachtelhalmgewächse (Equietopsida). Weitere ...