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Pilze des Jahres

Der Pilz des Jahres wird seit dem Jahr 1994 jährlich durch die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. ausgerufen, um auf die Gefährdung heimischer Pilze aufmerksam zu machen. Die Auswahl des Pilzes des Jahres erfolgt nach der Gefährdung der Art oder ihres Lebensraumes durch den Menschen. Meist werden sehr auffällige Arten gewählt, damit auch für den mykologischen Laien die Wiedererkennung gewährleistet ist.

laubwald-rotkappe
1994 als erste Pilzart von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt, um auf deren Gefährdung hinzuweisen. Die Laubwald-Rotkappe, auch Eichen-Rotkappe oder Eichen-Raufuß, ist eine Pilzart aus der Familie der Dickröhrlingsverwandten.

ZunderSchwamm
Der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) ist eine Art der Gattung Fomes aus der Familie der Stielporlingsverwandten (Polyporaceae). Der Name entstand aus der früheren Verwendung als Zunder. Der Zunderschwamm war Pilz des Jahres 1995.

habichtspilz
Der Habichtspilz ist Pilz des Jahres 1996. Der Habichtspilz, Habichts-Stacheling oder Rehpilz (Sarcodon imbricatus) gehört zur Gattung der Braunsporstachelinge, die in Mitteleuropa mit einem guten Dutzend Arten vertreten ist. Seinen deutschen Namen erhielt der Pilz aufgrund der schuppigen Hutoberseite, die an das Federkleid eines Habichts erinnert.

frauentaeubling
Der (Violettgrüne) Frauen-Täubling (Russula cyanoxantha) ist eine Pilzart aus der Familie der Täublingsverwandten. Er ist gekennzeichnet durch seinen großen, violetten bis grünen und radialadrigen Hut, sein mild schmeckendes Fleisch, den dicken Stiel und seine fast negative Eisensulfatreaktion. Besonders charakteristisch im Vergleich zu den meisten verwandten Arten sind die auffallend biegsamen, sich fettig anfühlenden Lamellen.

schweinsohr
Das Schweinsohr ist Pilz des Jahres 1998. Das Schweinsohr oder der Purpurleistling (Gomphus clavatus) ist ein Pilz aus der Ordnung der Stinkmorchelartigen. Früher stellte man ihn wegen der leistenartigen Fruchtschicht in die Nähe der Pfifferlingsartigen. Die Gattung Gomphus besteht in Europa aus nur einer Art.

satans-roehrling
Der Satans-Röhrling (Boletus satanas), im Volksmund auch Satanspilz genannt, ist eine Pilzart aus der Familie der Dickröhrlingsverwandten. Er ist ein Giftpilz. Der Satans-Röhrling kommt in der gesamten gemäßigten Zone vor, doch weist er in Europa eine deutlich südliche Verbreitung auf. Er wächst in Laubwäldern, bevorzugt auf kalkhaltigen Böden.

koenigs-fliegenpilz
Der Königsfliegenpilz oder Braune Fliegenpilz (Amanita regalis, syn. Amanita muscaria var. regalis) ist eine Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Da er wie viele Mykorrhizapilze durch den zunehmenden Nährstoffeintrag in die Wälder gefährdet ist, wurde er 2000 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt.

stachelsporige-maeendertrueffel
Die Stachelsporige Mäandertrüffel, Weiße oder Deutsche Trüffel (Choiromyces maeandriformis oder C. venosus) ist eine Pilzart aus der Gattung der Mäandertrüffeln (Choiromyces). Die Stachelsporige Mäandertrüffel ist essbar, roh allerdings wie viele Pilze giftig. Die Art wurde 2001 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt, um auf die Vielzahl unterirdisch wachsender Pilze aufmerksam zu machen.

orangefuchsiger-raukopf
Der Orangefuchsige Raukopf (Cortinarius orellanus, obsoletes Synonym Dermocybe orellana), auch Orangefuchsiger Schleierling und Orangefuchsiger Hautkopf genannt, ist ein giftiger Pilz aus der Gattung der Schleierlinge (Cortinarius). Der Orangefuchsige Raukopf wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2002 gewählt, um auf die ökologische Bedeutung des Pilzes und seine Giftigkeit hinzuweisen.

papageigruener-saftling
Der Papageigrüne Saftling oder Papageien-Saftling (Hygrocybe psittacina) ist eine Pilzart aus der Gattung der Saftlinge. Der Papageigrüne Saftling ist in Deutschland geschützt, im Naturschutz dient er wie andere Saftlinge auch als Indikator für wertvolle, nährstoffarme Grasgesellschaften. Aufgrund dieser Zeigerfunktion für wertvolle Grasgesellschaften wurde die Art deshalb 2003 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt. Er wirkt auf den menschlichen Organismus leicht giftig, in größeren Mengen genossen verursacht er Verdauungsstörungen.

echter-hausschwamm
Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist ein holzzerstörender Pilz. Neben dem Braunen Kellerschwamm (Coniophora puteana) ist er ein Hauptverursacher für Schäden durch Schwammbefall in Gebäuden. Der Hausschwamm befällt bevorzugt verbautes Holz und benötigt ein feuchtes und nicht zu kühles Milieu zum Wachstum. Der Echte Hausschwamm gilt als gefährlichster Gebäudezerstörer. Der Echte Hausschwamm wurde 2004 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt, um auf seine häufig unterschätzte wirtschaftliche Bedeutung hinzuweisen.

wetterstern
Der Gemeine Wetterstern (Astraeus hygrometricus) ist eine Pilzart aus der Familie der Sclerodermataceae. Manchmal wird er zusammen mit den Hartbovisten und Erbsenstreulingen in die eigene Ordnung Sclerodermatales gestellt. Der Wetterstern wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2005 gewählt.

aestiger-stachelbar
Der Ästige Stachelbart (Hericium coralloides) ist eine Pilzart aus der Familie der Stachelbartverwandten. Er wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2006 gewählt. Der Ästige Stachelbart ist jung essbar. Aufgrund ihrer Seltenheit (Rote Liste G2) sollte die Art geschont werden.

puppen-kernkeule
Die Puppen-Kernkeule (Cordyceps militaris) ist ein Pilz aus der Abteilung der Schlauchpilze, der auf Schmetterlingspuppen parasitiert. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie wählte ihn zum Pilz des Jahres 2007.  Der Inhaltsstoff Cordycepin tötet Bakterien ab. Weiterhin wird ihm in der traditionellen chinesischen Medizin eine aphrodisierende sowie lungen- und nierenstärkende Wirkung zugeschrieben. Auch als Medizin gegen Erkältungen und als Dopingmittel wird der Pilz in Asien verwendet.

bronze-roehrling
Der Bronze-Röhrling oder Schwarzhütige Steinpilz (Boletus aereus) ist eine Pilzart aus der Familie der Dickröhrlingsverwandten. Der essbare, aber relativ seltene und schonenswerte Dickröhrling wächst in wärmebegünstigten Eichen- und Buchenwäldern. Er wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum „Pilz des Jahres 2008“ erkoren.

blauer-rindenpilz
Der Blaue Rindenpilz (Terana caerulea, Syn. Pulcherricium caeruleum) ist ein Pilz aus der Gattung Terana. Er gilt als die weltweit einzige Art dieser Gattung.
Als Speisepilz kommt die Art nicht in Frage, forstwirtschaftlich ist sie unbedeutend. Der Blaue Rindenpilz wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2009 gewählt und damit um erhöhte Aufmerksamkeit für die Art geworben, da im Zuge allgemeiner Erwärmung mit ihrer Ausbreitung zu rechnen ist.

schleiereule
Die Schleiereule (Cortinarius praestans) oder auch Blaugestiefelter Schleimkopf ist ein Pilz aus der Gattung Schleierlinge (Cortinarius) aus der Untergattung der Schleimköpfe und gehört zur Familie der Schleierlingsverwandten (Cortinariaceae). Die Schleiereule gilt als ein sehr guter Speisepilz, der in Frankreich und der Schweiz auch gehandelt wird. Da die Art leicht mit giftigen Schleierlingen verwechselt werden kann und Schwermetalle akkumuliert, wird vom Sammeln für Speisezwecke abgeraten. Die Art wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2010 erklärt.

Graue Katerelle Pilz
Die Graue Kraterelle, auch Grauer Pfifferling oder Grauer Leistling genannt, syn. Cantharellus cinereus, Pseudocraterellus cinereus) ist eine Pilzart aus der Familie der Pfifferlingsverwandten (Cantharellaceae). Die Fruchtkörper erinnern in Form und Farbe an kleine Totentrompeten (Craterellus cornucopioides), besitzen aber auf der Unterseite keine glatte Oberfläche sondern deutliche, mehrfach gegabelte und graue Leisten. Der Pilz fruktifiziert von September bis Oktober büschelig in Laubwäldern, gerne zwischen Totentrompeten.

roter-glitterling
Der Rote Gitterling (Clathrus ruber) ist eine Pilzart aus der Familie der Stinkmorchelverwandten. Der Rote Gitterling kommt wegen seines widerlichen Geruchs nach verwesendem Fleisch als Speisepilz nicht in Frage. Die Art wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2011 erklärt, um mehr Informationen über die Verbreitung der Art zu sammeln.

braungruener-zaertling
Der Braungrüne Zärtling (Entoloma incanum, syn. Leptonia euchlora und L. incana, Rhodophyllus euchlorus und R. incanus) ist eine Pilzart aus der Familie der Rötlingsverwandten. Die Spezies gehört zur vielgestaltigen, artenreichen Gattung der Rötlinge und darin zur Untergattung Leptonia, deren Arten aufgrund der überwiegend kleinen und zierlichen Fruchtkörper auch als „Zärtlinge“ bezeichnet werden. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Braungrünen Zärtling zum „Pilz des Jahres 2013“ gewählt.

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