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Schwarzkümmel Öl Kapseln

Schwarzkümmel-Pflanze
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Der echte Schwarzkümmel wird oft auch nur als Schwarzkümmel bezeichnet und gehört zur Familie der Ranunculaceae, im Deutschen auch unter Hahnenfußgewächse bekannt.

Schwarzkümmelöl wird aus echtem Schwarzkümmel hergestellt. Es heißt zwar „Kümmel“, aber er ist nicht mit Kümmel oder Kreuzkümmel verwandt. Auf dieser Seite erfährst du alles wissenswerte Über den Schwarzkümmel bzw. das Schwarzkümmelöl und den Schwarzkümmelsamen. In welchen Bereichen Schwarzkümmel früher verwendet wurde und welche Wirkung es tatsächlich hat. Darüber hinaus sind die wichtigsten Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl aufgelistet und erklärt.


Die Eigenschaften des Schwarzkümmelöls

Er wächst als schlanke bis hin zu einer gedrungenen einjährigen Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 50 cm. Die Pflanzenteile die über der Erde herausragen sind ein wenig behaart und manchmal mit drüsigen Trichomen. Der verzweigte Stängel der Pflanze ist im oberen Bereich gestreift.

Er hat gefiederte Laubblätter die eine Breite von 0,8 mm bis 2 mm haben. Die Blätter am oberen Ende sind spitz und breit. Die einzelne Blüte ist nicht von Hüllblättern umgeben. Die fünf freien, kronblattrigen Blütenblätter sind weißlich bis hellblau und haben eine eiförmige Form mit stumpfen Enden die früh abfallen.

Die 10 Honigblätter der Pflanze sind zweilappig und haben ein kurzes, dickes Anhängsel, wo viele Staubblätter vorhanden sind. Die Balgfrüchte sind auf ihrer ganzen Länge geschlossen, warzig und aufgeblasen. Sie haben dreikantige Samen die runzelig sind.

Geschmack

Schwarzkümmel erinnert geschmacklich an Sesam mit einer leichten Kümmelnote. Auch zur heutigen Zeit verwendet man den Schwarzkümmel noch als Gewürz, z.B. für Fladenbrot. Im Handel findet man ihn unter der Bezeichnung „Kalonji“.

Der Samen des Segens

Schwarzkümmel ist auch unter dem Namen Nigella Sativa bekannt und wurde schon vor 3300 Jahren in Ägypten als gesundheitsförderndes Mittel eingesetzt. Auch Westasien sowie die Türkei und der Irak gelten als Heimat des Echten Schwarzkümmels. Die Samen sind dunkel, dünn und besitzen die Form eines Halbmondes. Schon damals wurde im nahen Osten über die positiven Wirkungen des Schwarzkümmelsamens berichtet. Vor allem wurde er bei Hautirritationen und Kopfschmerzen verwendet. Im nahen Osten wurde es als stärkstes entzündungshemmendes Gewürz angesehen welches existiert.

  • Cleopatra nutzte es als Schönheitsbehandlung
  • Nofretete verwendete es, um Glanz in ihre Haare und Nägel zu bekommen
  • Archäologen bestätigten sogar, dass Tutanchamun eine Flasche Schwarzkümmelöl  in seinen Sarg mitnahm, damit er es im Leben nach dem Tod verwenden kann
  • Hippocrates behandelte seine Verdauungs- sowie Stoffwechselbeschwerden

Aus diesem Grund ist es nicht gerade überraschend, dass Schwarzkümmelöl auch in der ayuverdischen als auch der traditionellen chinesischen Medizin über tausende Jahre hinweg verwendet wurde. Dabei wurde es für weniger schlimme als auch für sehr schwerwiegende Krankheiten angewandt.

Geschichte des Schwarzkümmels

Wissenschaftlern zufolge gibt es relativ wenig Beweise was den Anbau von Schwarzkümmelöl angeht. Aber Berichten zufolge wurde Schwarzkümmel in einigen Gegenden im alten Ägypten gefunden, unter anderem dem Grab von Tutanchamun.

Auch wenn man nicht ganz genau weiß, welche Rolle Schwarzkümmel in der ägyptischen Kultur spielte, ist man sich nicht sicher, doch man weiß, dass es dem Tutanchamun im Leben nach dem Tod unterstützen sollte.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Nigella Sativa findet man im Buch Jesaja im alten Testament. Forscher sind ebenfalls der Meinung, dass es auch als Gewürz genutzt wurde. Die schwarzen Samen wurden ausgiebig zur geschmacksverstärkung verwendet.

Traditioneller Gebrauch von Schwarzkümmel in der Medizin

Besonders für die Behandlung von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Parasiten, Schnupfen und Helminthen, sowie Bindehautentzündungen wurde Schwarzkümmel zur damaligen Zeit besonders häufig angewendet.

In der graeco-arabischen Medizin, auch unter dem Namen Unani bekannt, ist Schwarkümmel ein bekanntes Heilmittel für zahlreiche Krankheiten.

In einer Überlieferung aus dem Islam erzählt von Abu Hurairah heißt es:

„Ich hörte Allah’s Apostel sagen, ‚Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, außer den Tod.“

Gerade deswegen ist Schwarzkümmel in der islamischen Welt besonders beliebt.

Wirkung von Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmel
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Es gibt zwar noch nicht ausreichend Studien, um das gesamte Wirkungsspektrum zu belegen bzw. zu beweisen, dennoch wird Schwarzkümmelöl zur Linderung zahlreicher, unterschiedlicher Beschwerden angewandt.

Heutzutage werden Schwarzkümmelöl Kapseln für die Behandlung von Verdauungsbeschwerden genutzt, Diarrhö, Verstopfung und Hämorrhoiden. Außerdem wird es bei Atemwegserkrankungen wie z.B. Asthma, bestimmte Allergien, Husten, Bronchitis, Lungenaufblähung und Grippe angewandt.

Andere Verwendungszwecke sind ebenfalls die Senkung des Blutdrucks sowie des Cholesterolspiegels als auch die Stärkung des Immunsystems.

In der indischen Heilkunde wird es auch zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden angewandt.

In Kombination mit Vitamin E, Cystein und Safran, wird Schwarzkümmelöl verwendet, um die Nebeneffekte der chemotherapeutischen Medikaments Cisplatin zu lindern.

Andere wiederum reiben ihre Haut mit Schwarzkümmelöl ein, um Gelenkschmerzen (Rheuma), Kopfschmerzen oder andere Hautbeschwerden zu lindern

Das reine Schwarzkümmelöl wird gerade in der Naturheilkunde oft verwendet. Es hilft bei Allergien, Psoriasis (Schuppenflechte), gegen Asthma, Neurodermitis, auch zur Regulierung des Immunsystems, bei Verdauungsproblemen, Bluthochdruck, in Begleitung von Chemotherapien – zur Milderung der Nebenwirkungen und auch in der Tiermedizin wird es angewendet.

Mehr Informationen zu den Wirkungen von Schwarzkümmelöl inklusive Studien findest du hier.

Nebenwirkungen von Schwarzkümmel

Schwarzkümmelöl Kapseln haben keinerlei bekannte Nebenwirkungen. Als Geschmacksverstärker scheint es zumindest für die meisten Menschen unbedenklich zu sein. Falls man Schwarzkümmelöl auf die Haut reibt, kann es jedoch zu Ausschlägen kommen.

Schwangere sollten Schwarzkümmel nicht in größeren Mengen zu sich nehmen. Während der Stillzeit weiß man nicht, wie sich Schwarzkümmel auswirkt. Daher sollte man hierbei evtl. noch darauf verzichten.

Anwendung

Um eine genaue Anwendungsbeschreibung zu geben müssten zunächst bestimmte Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und andere Punkte berücksichtigt werden. Allerdings kann man durchaus ungefähre Empfehlungen ausgeben.

Das Öl ist zur Ergänzung der täglichen Nahrung sehr empfehlenswert. Es ist für jedermann verträglich und auch geschmacklich ist es gut, sodass es auch von Kindern sehr gut vertragen wird. Das Schwarzkümmelöl kann man zur Kräftigung oder Vorsorge über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten, täglich 2 Mal mit einer Dosierung von 20 Tropfen (1 Millimeter) eingenommen werden. Unbedingt darauf achten dass nur reines und geprüftes Schwarzkümmelöl verwendet wird. Auch hilft es zur Stabilisierung der Cholesterinwerte und der Fettverbrennung. Diäten werden auf eine einfache Weise unterstützt.

Schwarzkümmelöl für Babys und Kinder

Zusätzlich zu den zahlreichen, wichtigen Nährstoffen beinhaltet Schwarzkümmelöl auch Carotin, welches besonders wichtig für das Wachstum für Kinder ist. Durch die gesamte Kindheit liefert Schwarzkümmelöl die für die Kinder so wichtige Energie. Die regelmäßige Verwendung von Nigella Sativa verbessert das Immunsystem und verringert die Dauer als auch das Ausmaß bestimmter Kinderkrankheiten, speziell während der Winterzeit, wenn Kinder besonders anfällig für Erkältungen oder Grippen sind.


Schwarzkümmelöl für ältere Menschen

Doch nicht nur für Kleinkinder sind Schwarzkümmelöl Kapseln hilfreich, sondern auch für ältere Menschen. Aufgrund der Nährstoffe ist es ein großartiges Nahrungsergänzungsmittel für ältere Leute. Seit hunderten von Jahren wird Nigella Sativa schon verwendet um die allgemeine Gesundheit zu fördern. Aber auch die Atemwegsgesundheit, als auch die Nieren und Leberfunktion, sowie das Kreislauf- als auch das Immunsystem werden unterstützt.

Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls

Das Schwarzkümmelöl enthält natürliche Inhaltsstoffe. Schwarzkümmelöl enthält 21 Prozent hochwertiges Eiweiß und 35 Prozent Pflanzenfett. Sie setzen sich aus ätherischen Ölen und Fetten zusammen. in den Ölen/Fetten befinden sich ca. 60 Prozent kostbare ungesättigte Fettsäuren, die für die Erhaltung und Stabilisierung des Immunsystems überlebenswichtig sind. Ausserdem enthalten sind Linolensäuren und Gamma-Linolsäuren, diese ermöglichen eine Sythese der wichtigen immunregulierenden Substanzen wie z.B. Prostaglandin. Sie wirkt sich stabilisierend auf die Zellmembrane aus und wirkt auf den Organismus entzündungshemmend. Auch sind die Inhaltsstoffe für das Zellwachstum und die Zellbildung verantwortlich.

Schwarzkümmelöl Kapseln sollen über 100  Inhaltsstoffe haben. Hier wurden einige ausgewählt und in einer Tabelle zusammengetragen:

Mehr Informationen zu den Inhaltsstoffen finden Sie hier: Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl

Das Schwarzkümmelöl hat einen weitreichenden Anwendungsbereich. Es hemmt auch die Gluconeogenese, wirkt daher antidiabetisch und erwetiert auf die Weise auch die Bronchien. Es übt auch eine Leber- und Nierenschützende Wirkung aus.

Monosaccharide in Form von Glucose, Rhamnose, Xylose und Arabinose sind im Schwarzkümmelsamen enthalten. Zudem ist es reich in Fettsäuren. Vor allen Dingen an ungesättigten und essentiellen Fettsäuren (Linol- und Linolensäure). Essentielle Fettsäuren können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen aus diesem Grund von außen durch die Nahrung bzw. Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, um die Gesundheit zu gewährleisten.

15 Aminosäuren sind im Schwarzkümmelöl enthalten, darunter auch zahlreiche essentielle Aminosäuren. Diese kann der Körper ebenfalls nicht selbst herstellen und müssen daher durch die Ernährung zugeführt werden.
Eine wichtige Aminosäure die in Schwarzkümmelöl vorkommt ist Arginin, welche besonders für das Wachstum bei Kindern wichtig ist.

Außerdem enthalten im Schwarzkümmelöl sind Calcium, Eisen, Natrium und Kalium.

Ungesättigte Fettsäuren

Schwarzkümmelöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, besonders an Linolsäure. Bis zu 60% an ungesättigten Fettsäuren sind in Schwarzkümmelöl vorzufinden. Diese sollen sich positiv auf das Herz-Kreislauf System auswirken und außerdem eine gute Energiequelle für den Körper sein.  Darüber hinaus können sie ebenfalls den Cholesterinspiegel senken.

Ätherische Öle

Auch wenn der Gehalt von ätherischen Ölen in Schwarzkümmelöl nicht besonders hoch ist, reicht dieser dennoch aus, um die Gesundheit des Körpers positiv zu beeinflussen. Speziell bei Allergien und Atemwegsinfektionen ist die Anwendung von Schwarzkümmelöl dank der ätherischen Öle besonders hilfreich.

Vitamine und Mineralien

Auch zahlreiche Vitamine sowie Mineralien sind im Schwarzkümmelöl enthalten. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Provitamin A → Stärkt das Immunsystem, verbessert die Sehschärfte, unterstützt die Haut
  • B Vitamin → Stärkt das Immunsystem, fördert den Stoffwechsel, die Verdauung und das Gehirn
  • Vitamin C → Stärkt das Immunsystem, fördert die Wundheilung, unterstützt die Eisenaufnahme, schützt die Haut
  • Vitamin E → Unterstützt das Kreislaufsystem, schützt Zellen vor freien Radikalen, unterstützt das Herz
  • Magnesium → Hilft bei der Entgiftung, hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels, stärkt die Knochen
  • Selen → Stärkt das Immunsystem, unterstützt das Herz, fördert die Gehirnfunktion

Im folgenden Textabschnitt werden einige Studien bzgl. Schwarzkümmelöl aufgelistet. Bisher gibt es schon über 700 Studien zur Wirkung von Schwarzkümmelöl.

Selbstverständlich müssen noch zahlreiche Untersuchungen durchgeführt werden, um sicher zu sein, dass Schwarzkümmelöl auch tatsächliche die besagten Wirkungen einhält.

Daher kann Schwarzkümmel bestimmt bei einigen Beschwerden helfen, doch für die 100% Sicherheit reicht es noch nicht aus.

Schwarzkümmelöl zur Stärkung des Immunsystems

Spezifische Studien zu Schwarzkümmelöl wurden schon vor 10-15 Jahren durchgeführt. Diese besagten, dass das Immunsystem gestärkt wird, solange man Schwarzkümmelöl oder Schwarzkümmelsamen regelmäßig einnimmt.

Im Jahr 1986 führten 2 Ärzte namens Dr. El-Kadi und Dr- Kandil eine Studie mit Schwarzkümmelsamen an Probanden durch, um mehr über die Effektivität von Schwarzkümmelsamen als Immunstärker zu erfahren.

Die Freiwilligen wurden in 2 Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe der Probanden erhielt Schwarzkümmelölkapseln (1 Gramm 2 mal täglich) über einen Zeitraum von 4 Wochen. Die 2. Gruppe erhielt ein Placebo.

Durch die Einnahme der Schwarzkümmelölsamen verzeichneten die Probanden einen Anstieg um 72% des Verhältnisses von Helfer- zu T-Suppressorzellen. Darüber hinaus wurden die Aktivität der natürlichen Killerzellen erhöht.

Diese Studie wurde nochmals im Jahr 1993 in einem medizinischem Journal aus Saudi Arabien von Dr. Basi Ali und Kollegen der Kin Faisal Universität bestätigt.

Im Jahr 1997 wurden nochmals Untersuchungen im biologisch – medizinischen Untersuchungszentrum in Riyadh, Saudi Arabien durchgeführt. Dort stellte man eine Verbesserung von 55% des Verhältnisses der T-Helferzellen gegenüber der T-Suppressorzellen.

Schwarzkümmelöl als Antihistaminika

Histamin ist eine Substanz dessen Synthese praktisch im gesamten Körpergewebe durchgeführt wird. Durch sie können bestimmte Allergiebeschwerden entstehen. Auch Erkrankungen wie z.B. Bronchialasthma werden mit Histamin in Zusammenhang gebracht.

Im Jahr 1960 fanden die Wissenschaftler Badr-El-Din und Mahfouz heraus, dass der von Schwarzkümmelöl isolierte Dimer von Thymochinon die Beschwerden bei Bronchialasthma gelindert hat. Dies konnte festgestellt werden, da einige Patienten Schwarzkümmelöl oral einnahmen und deutliche Besserungen verspürten.

Schwarzkümmelöl zur Förderung des Gedächtnis

In einer Studie aus dem Jahr 2013 wurde erwiesen, dass sich Schwarzkümmel positiv auf das Gehirn auswirkt.

In jener Studien nahmen 40 Probanden teil, die zwischen 50 und 60 Jahren alt waren. Die eine Hälfte nahm 2 mal am Tag 500mg Schwarzkümmelöl Kapseln zu sich, der anderen Gruppe wurde ein Placebo verabreicht. Nach 9 Wochen konnte festgestellt werden, dass die Nicht-Placebo Gruppe eine deutlich Verbesserung in Bezug auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung aufwies als die Placebo-Gruppe.

Die antioxidativen sowie die entzündungshemmenden und nervenzellenschützenden Eigenschaften des Schwarzkümmelöls dürften wohl die Hauptgründe für die Förderung der kognitiven Fähigkeiten sein.

Schwarzkümmelöl ist auch reich an essentiellen Fettsäuren, welche ebenfalls das Gehirn positiv beeinflussen sollen. Diese fördern wohl den Neurotransmitter Acetylcholin und dieses ist unter anderem zuständig für ein verbessertes Gedächtnis.

Schwarzkümmelöl ist antibakteriell

Im Jahr 1992 wurden Untersuchungen an der Universität von Dhaka durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wurde die antibakterielle Wirkung des ätherischen Öls von Schwarzkümmel gegenüber 5 Antibiotika getestet. Zu diesen zählten: Ampicillin, Tetracyclin, Cotrimoxazole, Gentamicin und Nalidixinsäure.

Es stellte sich heraus, dass das Öl deutlich bei vielen Bakterienarten deutlich effektive ist, auch bei solchen, die sehr resistent gegen Medikamente sind.

Besonders effektiv ist Schwarzkümmelöl bei Bakterien der Gattung Shigella, außer Shigella dysentriae. Die meisten Shigellaarten werden sehr schnell resisten gegenüber beliebten Antibiotika.

Dies antibakterielle Wirkung ist ebenfalls ein Grund weshalb Schwarzkümmel bei Diarrhö ist.

Entzündungshemmende Wirkung von Schwarzkümmelöl

Schon im Jahr 1960 war Professor El-Dakhany der Meinung, dass Schwarzkümmelöl einen entzündungshemmenden Effekt besitzt, welcher sehr hilfreich bei der Linderung von Arthritis sein kann.

35 Jahre später, 1995, entschieden sich Wissenschaftler des Kings College in London die Stärke des Fettöls von Nigella Sativa als auch Thymochinon auf die entzündungshemmende Wirkung zu testen.

Sie fanden heraus, dass Schwarzkümmelöl die Wirkung von Antioxidantien bekräftigt.

Schwarzkümmelöl bei Arthritis

Forscher der Universität Kairo führten eine Studie mit Schwarzkümmeöl durch. Die Studie lief über einen Zeitraum von zwei Monaten mit weiblichen Teilnehmerinnen.  Im ersten Monat wurde den Probandinnen zwei Placebokapseln täglich verabreicht. Im darauffolgenden Monat erhielten die Probandinnen zwei Kapseln mit jeweils 500mg Schwarzkümmelöl.

Anschließend wurde die Studie mit Hilfe von spezifischen Messinstrumenten analysiert und ausgewertet

Das Ergebnis ist durchaus positiv. Die Arthritis bzw. die Schmerzen wurde nach Einnahme der Schwarzkümmelöl Kapseln deutlich gelindert. Damit wurde die Wirkung der Schwarzkümmelöl Kapseln bestätigt.

Schwarzkümmelöl unterstützt die Laktation

Schwangere sollten Schwarzkümmel eher meiden, da es hierzu keine ausreichende Untersuchen gab. Für stillende Frauen ist Schwarzkümmelöl jedoch von Vorteil.

Untersuchungen von Anat Argawal aus dem Jahr 1979 ergaben, dass Schwarzkümmelöl die Milchproduktion bei stillenende Müttern erhöht. Eine Literaturrecherche der Universität Potchefstroom aus dem Jahr 1989 zeigte, dass die erhöhte Milchproduktion wahrscheinlich durch Schwarzkümmelöl mit bestimmten hormonellen Strukturen im Schwarzkümmelöl zusammenhängt.


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