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Ist Tee gesund?

Die Frage, ob Tee gesund ist, ist nicht so einfach zu beantworten. Erstens kommt es auf die verwendete Teesorte an und zweitens auf die gesundheitliche Konstitution des Teetrinkers. Gerade bei Teesorten, die aus Heilkräutern hergestellt werden, ist die Dosis und die Art der Verwendung ganz entscheidend. In der Regel ist Teegenuss gesundheitsfördernd. Dies liegt zum Teil an den Inhaltsstoffen, aber auch an der ausspülenden Wirkung von Tee. Wer täglich zwischen ein und zwei Liter Tee konsumiert, fördert dadurch den Blutfluss und die Entschlackung. Die meisten Teesorten wirken harntreibend. Schlacken werden durch den Teekonsum im Organismus gelöst und zügig aus dem Körper herausgespült.

Die Wirkung auf den Stoffwechsel

In Grüntee sind Polyphenole enthalten, die in der Lage sind, die Fettverbrennung des Körpers zu steigern, und die Fettverwertung zu hemmen. Wer bis zu 12 Tassen Grüntee täglich trinkt, kann somit langsam abnehmen und sein Körpergewicht in gesundem Maße reduzieren. Der Grüntee sollte vorzugsweise heiß getrunken werden. Dadurch wird zusätzlich der Stoffwechsel angeregt, was die Fettverbrennung weiter fördert. Heißer Tee wirkt wir heiße Suppe, er nimmt den Hunger. Zusätzlich fördert die entschlackende Wirkung von Grüntee die gesunde Gewichtsreduktion. Bei der Fettverbrennung entstehen immer Schlacken, die den Organismus schädigen können, wenn sie nicht aus dem Körper herausgespült werden. Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, dass während einer geplanten Gewichtsreduktion dem Körper viel Flüssigkeit zugeführt wird.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Tee kann noch gesteigert werden, wenn man z. B. Grün- oder Schwarztee mit Kräutern oder Gewürzen mischt. Ingwer, Zitronengras, Chili oder Zimt sorgt nicht nur für einen angenehmen Geschmack, sie fördern zusätzlich die Fettverbrennung. Ein gesteigerter Stoffwechsel wirkt sich nicht nur positiv auf die Fettverbrennung aus, sondern auch auf den Blutzuckerspiegel. Das im Tee enthaltene Koffein (besonders im Schwarztee) bewirkt ebenfalls eine Steigerung des Stoffwechsels und regt somit die Fettverbrennung an. Man sollte sich nicht verunsichern lassen, wenn das im Tee enthaltene Koffein sehr oft als Teein bezeichnet wird. Rein chemisch gesehen sind beide Stoffe identisch, allerdings wollen manche Hersteller oder Teetrinker besonders darauf aufmerksam machen, dass das konsumierte Koffein aus der Teepflanze stammt.

Koffein, der in Tee enthalten ist, wird wohldosierter an den Organismus abgegeben, als Koffein der in Kaffee enthalten ist. Das im Tee enthaltene Koffein ist fester gebunden, als Koffein im Kaffee, daraus ergibt sich eine Art Depoteffekt. Die aufmunternde Wirkung hält daher länger an und nervöse Phasen, die sich aus einer Überdosierung von Koffein ergeben, treten bei Teetrinkern seltener auf.

Tee als Heil- oder Genussmittel

Grün- und Schwarzteesorten fallen eher unter die Kategorie der Genussmittel, obwohl sie auch nachweisbare gesundheitsfördernde Wirkungen besitzen. Sie enthalten

  • Enzyme
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente

die sich positiv auf den Organismus auswirken.

Kräuterteesorten, die aus Heilkräutern gewonnen werden, beinhalten zusätzlich noch ätherische Öle, die nicht nur für den Geschmack des Aufgussgetränks verantwortlich sind, sondern auch für die heilende Wirkung. Da die Wirkung unterschiedlicher Kräuter unterschiedlich ist, kann für viele Krankheiten ein Kräutertee aus einer Kräutersorte oder eine Teemischung aus unterschiedlichen Kräutern verwendet werden. Heilkräutertees werden nicht selten sogar ärztlich verordnet und nach genauer ärztlicher Anweisung in Apotheken gemischt. Heilkräuter werden in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM-Medizin) schon seit Jahrtausenden verwendet. Auch in der heimischen Volksmedizin haben Heilkräuter einen wichtigen Stellenwert.

Spitzwegerichtee wird bei Verschleimungen und Erkrankungen der Bronchien getrunken, Brennnessel- und Birkenblättertee wirkt entschlacken, Kümmel-, Fenchel- und Anistee wirkt Blähungen entgegen und steigert die Milchbildung stillender Mütter, Pfefferminztee steigert das Wohlbefinden und Kamillentee hat sich bei den verschiedensten Erkrankungen bewährt. Salbeitee kann Erkältungsbeschwerden lindern und wird gerne für Mund- und Rachenspülungen verwendet. Wer sich mit Kräutern auskennt, kann diese für Teemischungen verwenden, die bei unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden können. Wer sich bezüglich der Verwendungsdauer und der Dosierung von Heilkräutern nicht genau auskennt, kann sich bei seinem Hausarzt, dem Heilpraktiker oder in der Apotheke erkundigen.

Brennnesseltee ist besonders reich an Kieselsäure, daher kann sich die Haar- und Nagelstruktur verbessern, wenn viel Brennnesseltee konsumiert wird. Die entschlackende und entwässernde Wirkung des Brennnesseltees kommt noch positiv hinzu. Kräuter-, Schwarz- und Grüntees können nicht nur getrunken, sondern auch äußerlich angewendet werden. Bei den meisten Teesorten sind die positiven und negativen Wirkungen schon aus der Volksmedizin bekannt, trotzdem werden in der Pharmazie weitergehende Forschungsprojekte betrieben, damit die Inhaltsstoffe und ihre Wirkweise der unterschiedlichen Teesorten noch weiter bekannt werden.

Auf den Anbau und der Lagerung kommt es an

Ob Teesorten gesund sind oder nicht, hängt nicht nur von den natürlichen Inhaltsstoffen ab, sondern auch von der Anbauart, der Lage der Anbaufelder und der Weiterverarbeitung. Man unterscheidet daher zwischen biologischen und herkömmlichen Anbau. Die Verwendung von Pestiziden sollte ausgeschlossen sein, wenn man einen hochwertigen Tee trinken möchte. Viele Hersteller geben an, ob der Teeanbau geprüft und zertifiziert ist, oder nicht. Man sollte sich daher genau informieren, welchen Tee man sich kauft und wo dieser angebaut wurde.

Hat man den Tee erst einmal im Haus, sollte man diesen fachgerecht und gut verschlossen lagern. Tee kann am besten in speziellen Teedosen aufbewahrt werden. Diese schützen vor dem Austrocknen, vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit und einem Verflüchtigen des typischen Aromas. Tee, der nicht fachgerecht gelagert wird, kann feucht werden und schimmeln. So würde auch hochwertiger Tee, der aus biologischem Anbau kommt und reich an Inhaltsstoffen aufgrund der Pilzsporen gesundheitsschädlich sein. In manchen Teemischungen (besonders in Kräuterteemischungen) fühlen sich auch Schädlinge heimisch, wenn sie Möglichkeit haben, in das Teegefäß zu gelangen.

Mit Zucker sparsam umgehen

Wer viel Tee trinkt, sollte diesen nur dezent mit Zucker süßen. Ersatzweise kann man Honig oder Stevia verwenden, wenn man den Tee gerne süß trinkt. Manche Teesorten schmecken gesüßt besonders gut. Stevia ist eine Kräuterpflanze, die die 300-fache Süßkraft von Zucker, und trotzdem keine Kalorien besitzt. Stevia kann man sogar im Blumentopf auf der Fensterbank halten. Wenige Steviablätter reichen aus, um eine Kanne Tee zu süßen. Stevia besitzt allerdings einen leichten Eigengeschmack. Wem dieser Eigengeschmack nichts ausmacht, kann mithilfe von Steviablättern seinen Tee auch besonders süß trinken, ohne gesundheitliche Schäden befürchten zu müssen.

Ansonsten sollte man den Teekonsum einfach nicht übertreiben und die empfohlenen Richtwerte und Dosierungen einhalten. Wer täglich nicht mehr als 12 Tassen Tee (ungefähr 2 bis 2,5 Liter) trinkt, riskiert keine Überdosierung.

Welche Teesorten gibt es?

Tee ist schon seit Tausenden von Jahren ein beliebtes Getränk, das in allen Teilen der Welt getrunken wird. Man unterscheidet zwischen klassischen Kräuterteesorten, die auch kombiniert getrunken werden und Schwarz- oder Grünteesorten. Schwarzteesorten sind im Gegensatz zu den Grünteesorten fermentiert. Der Geschmack wird dadurch intensiver und teilweise rauchiger. In der Regel werden die Teeblätter mit kochendem Wasser übergossen und ziehen dann drei bis vier Minuten, bis die Teeblätter aus der Teekanne entfernt werden. Die Zubereitungsarten können aber bei unterschiedlichen Teesorten und Kulturen variieren. Viele Teetrinker trinken ihren Tee nicht pur, sondern mischen ihn mit Zucker, Milch, Zitronensaft oder Alkohol.

Die verschiedensten Teesorten

Zu den bekanntesten Schwarzteesorten zählen:

  • Earl Grey
  • Ceylon Tee
  • Assam und
  • Darjeeling

Die Vielzahl der Teesorten ist allerdings weitaus größer. Die größten Sortenunterschiede ergeben sich durch die Trocknung, Fermentation und Verarbeitung der Teeblätter. Sie werden gerollt, getrocknet, gewelkt oder geschnitten angeboten. Aufgrund der Fermentation enthält Schwarztee mehr Koffein als Grüntee.

Grünteesorten stammen von der gleichen Teepflanze (Camelliasinensis) wie die Schwarzteesorten ab. Die Grünteeblätter welken nach dem Pflücken leicht an und werden dann geröstet oder gedämpft. Die Erhitzung der grünen Teeblätter stoppt die Fermentation, daher haben Grünteesorten mehr Wirkstoffe als die fermentierten Schwarzteesorten. Die meisten Teesorten kommen aus China und Japan. Die bekanntesten Grünteesorten sind Gunpowder und Green Darjeeling.

Kräutertees werden zumeist in heimischen Regionen aus Kräutern und Gewürzpflanzen hergestellt. Sie enthalten keinen Koffein und werden zumeist als Kalt- oder Heißgetränk getrunken oder zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden. Beliebte Kräuterteesorten sind:

  • Kamille
  • Pfefferminz
  • Hagebutte
  • Baldrian
  • Anis
  • Kümmel
  • Fenchel
  • Salbei
  • Brennnessel
  • Himbeerblätter
  • Zitronenmelisse

Kräutertees können sowohl aus getrockneten als auch aus frischen Kräutern zubereitet werden. Viele Kräuterteetrinker züchten die Kräuter im eigenen Garten, damit sie in der Sommersaison auch frisch zur Verfügung stehen.

In den letzten Jahren ist der Roibostee (auch Rotbuschtee) immer beliebter geworden. Rotbuschpflanzen werden in Afrika angebaut und die Blätter nach dem Trocknen zu Tee verarbeitet. Rotbuschtee enthält keine Bitterstoffe und keinen Koffein. Der Geschmack ist daher eher lieblich und leicht süß. Die grünen Blätter der Rotbuschpflanze färben sich bei der Trocknung rot, daraus wurde der Name abgeleitet. Entdeckt wurde die mögliche Verwendung der Rotbuschpflanze als Teepflanze von den holländischen Buren in Südafrika.

Die Wirkung der unterschiedlichen Teesorten

Grüntee ist reich an Enzymen, Gerbstoffen, Kalium, Vitamin C, Epigallocatechingallat (EGCG) und Catechinen. Die im Grüntee enthaltenen Wirkstoffe wirken sehr positiv auf den menschlichen Organismus, allerdings sollte man trotzdem nicht mehr als 12 Tassen Grüntee täglich konsumieren.

Schwarztee enthält im Grunde die gleichen Inhaltsstoffe wie Grüntee, nur in einer bedeutend geringeren Konzentration. Die wichtigen Enzyme, die im Grüntee noch enthalten sind, werden durch die Fermentation zerstört und daher im Schwarztee nicht enthalten. Die Konzentration von Koffein ist im Schwarztee bedeutend höher als im Grüntee.

Die Inhalts- und Wirkstoffe von Kräutertees variieren je nach Sorte. Zumeist werden der Geschmack und die Wirkung von einer Kräuterteesorte von den enthaltenen ätherischen Ölen bestimmt. Sie können, heilend, kräftigend, stärkend, abführend, beruhigend, entschlackend, entschleimend, entblähend, antidepressiv und harntreibend wirken. Heilkräutertee sollte man daher nur dann trinken, wenn man aktuelle Leiden therapieren möchte. Hagebutten- und Früchtetees dagegen kann man das ganze Jahr über trinken.

 

Artikelbild: © NataliTerr – Fotolia.com

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