Find the latest bookmaker offers available across all uk gambling sites www.bets.zone Read the reviews and compare sites to quickly discover the perfect account for you.
Home / Ernährung / Matcha Tee

Matcha Tee

Der Lauf der Geschichte wurde nicht selten durch Tee bestimmt. Seinetwegen sind Seeleute tausende Kilometer weit gefahren. Ebenso sind heutzutage Tee-Liebhaber unermüdlich auf der Suche nach exquisiten Sorten. Eine Sorte erfreut sich immer größerer Beliebtheit und das zurecht. Eine besondere Sorte des Grünentee: „Matcha“ genannt. Man sagt ihm eine besondere heilsame Wirkung nach und einen einzigartigen Geschmack. Seine Herstellung ist ebenso besonders, wie seine Zubereitung.

Ursprung eines exzellenten Tee

Schon vor mehr als 800 Jahren wurde Matcha als Meditationsgetränk von buddhistischen Mönchen entdeckt. Dieser besteht aus Blättern des Tencha, die vermahlen werden. Tencha ist die hochwertigste Grünteeart. Da diese Tee-Pflanze in den letzten Wochen des Wachstums überschattet wird, wird die Bildung von beruhigenden Aminosäuren und Chlorophyll gefördert. Im Anschluss daran werden die Blätter von Hand gepflückt und gedämpft. So werden die wichtigen Inhaltsstoffe bestens erhalten. Der Tee bietet viele Vorteile, da dies dem Körper unterschiedliche Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien liefert. Entwickelt wurde die Art der Zubereitung in China, vermutlich im 6. Jahrhundert.

Matcha Tee Rezepte

Der Tee hat seinen Ursprung in China. Dort ist er allerdings etwas in Vergessenheit geraten, findet man allerdings in Japan großes Know-How und den Anbau von Matcha Tee wieder. Diese seltene Sorte wird ca. 4 Wochen vor der Ernte mit Tüchern „beschattet“. Dadurch treffen nur ungefähr 10 % des Sonnenlichts auf die Blätter. Das hat zur Folge, dass die Blätter dunkler werden und sich mit den gewünschten positiven Inhaltsstoffen anreichern. Chlorophyll wird vermehrt gebildet. Die Blätter werden dann von Hand gepflügt gedämpft und dann getrocknet.  Um den Tee herzustellen werden die Blätter von den Stengeln befreit damit nur das Blattfleisch übrig bleibt. Diese werden dann in speziellen, dafür entwickelten, Steinmühlen oder Granitmühlen gemahlen. Dieser Verarbeitungsschritt ist sehr aufwendig um das hellgrüne, feine Matcha Pulver zu gewinnen. Ungefähr 30 g pro Stunden können je Mühle hergestellt werden, so erklärt sich auch die hohe Preisklasse dieses exquisiten Grüntee.

Wertvolle Inhaltsstoffe und besonderer Charakter

Tee aus China

Man sagt dem Tee auch eine „Wachmacher-Wirkung“ nach, und das zurecht. Das darin enthaltene Koffein belebt wie ein guter Espresso. Aber gleichzeitig hat enthält er auch Aminosäuren und Antioxidantien die eine ausgleichende und beruhigende Wirkung haben. Des weiteren sind die Inhaltsstoffe förderlich für den Stoffwechsel, wirkt positiv auf das Hautbild, schützt Muskeln und bekämpft freie Radikale. Es enthält auch Vitamin A,B,C,E und K. Vitamin K ist sehr wichtig für die Blutgerinnung und stärkt die Knochen. Bei dieser breiten Palette an Inhaltsstoffen wundert es nicht, das der Matcha Tee, bei den asiatischen Mönchen als „Meditationstee“ benutzt wird. In Verbindung damit gibt es auch regelrechte Zeremonien, wie so ein Tee Zubereitet werden sollte. Der Charakter ist bestimmt durch die Qualität des Tee. Der Geschmack hat eine bittere und herbe Note mit edlen Geschmacksnuancen. Je höher die Qualität ist, desto mehr verliert er an Bitterkeit. Ebenso kann man eine gute Qualität an hellen, leuchtenden Grüntönen erkennen. Da die Blätter bei der Herstellung pulverisiert werden, steht einem beim Trinken der volle Nährwert des Blattes zur Verfügung, anders als bei den gewöhnlichen Teeaufgüssen.

Heiltee

Die Teeblätter des Matcha wurden zu Anfang, wie es in der ostasiatischen Medizin traditionell üblich ist, als Heilpflanze getrocknet. Anschließend wurde es vermahlen zu einem feinen Pulver. Hergestellt wurde diese Medizin hauptsächlich in traditionellen buddhistischen Klöstern. Auch der Konsum fand hauptsächlich dort statt. Hieraus entstand das Teeritual der Zen. Mit der Zeit geriet Matcha in China zwar in Vergessenheit, jedoch wurde die buddhistische Tradition in Japan weiter gepflegt. Heute hat Matcha den Ruf hellwach zu machen, meditativ zu sein und zu entschlacken. Für den wachen Geist sorgen die zahlreichen Inhaltsstoffe, die gesundheitsfördernd sind. Zudem ist ein solcher Tee bestens zur Entgiftung geeignet. Die kommt hauptsächlich daher, dass das hochwertige Grünteepulver eine entschlackende Eigenschaft haben soll. Die Aminosäuren, die in Matcha enthalten sind, wirken ausgleichend und beruhigend. Aus diesem Grunde kann der Tee auch als kleiner Energie-Kick verwendet werden. Auch eine schützende Wirkung vor Diabetes und Krebs wird Matcha nachgesagt. Belegt ist dies bisher jedoch noch nicht. Allerdings lässt sich ein positiver Effekt erkennen, der die Gesundheit beeinflusst.

Traditionell modernes Aussehen

Der Matcha Tee hat eine giftgrüne Farbe, wodurch man vermuten könnte, dass er aus purer Chemie besteht. Allerdings ist das Pulver rein natürlich, denn nur das Beste der Teeblätter wird hierfür verwendet. Auch wird der Trend von Matcha immer beliebter. So wird das Pulver in vielen Shops heute in Schokolade gemischt oder mit Eis verfeinert. Selbst bei Cocktails kommt Matcha teilweise zum Einsatz. In deutschen Teesalons ist Matcha mittlerweile der Star.

Zubereitung und Varianten des Matcha

Im Bereich der Gesundheit & Kosmetik kommt Matcha immer öfter vor, ganz egal ob als Matcha-Müsli, als Matcha-Tee, als Matcha-Smoothie oder auch zur Anwendung auf der Haut

Um in den Genuss des vollen Geschmacks, dieses exzellenten Grüntee zu kommen, benötigt man neben dem Matcha Pulver, einen Bambusbesen sowie eine geeignete Teetasse. Um einen perfekten Geschmack zu garantieren sollte man nur Qualitativ hochwertigen Matcha verwenden. Da das sehr feine Pulver manchmal zum leichten Klumpen neigt, sollte man es vorher gut sieben.
Man gibt 1 g Matcha Tee in die dafür vorgesehene Teetasse. Dann bringt man 100 ml Wasser zum kochen. Beim Aufguss darf das Wasser nicht mehr kochen, es sollte 80 Grad haben. Mit dem Bambusbesen wird der Matcha nun „schaumig“ gerührt. Fertig ist der Matcha. Um noch lange Freude an dem Matcha zu haben, sollte man das Pulver unbedingt vor Sonnenlicht schützen. Nach einigen Stunden Sonneneinstrahlung verliert das Pulver, zum größten Teil, seine hervorragende Wirkung. Eine luftdichte und kühle Aufbewahrung garantiert auf jeden Fall eine „lange Lebenszeit“ des Matcha Tee. Generell gilt, je frischer und schneller verzehrt, desto besser.  Der Matcha ist aber auch Variantenreich. So kann das wertvolle Pulver auch für die Zubereitung von Smoothie’s und Shakes genommen werden. Auch für Eis, Kuchen und Latte gibt es bereits genügend Rezepte. Und in Anbetracht der steigenden Beliebtheit wird die Auswahl an Rezepten noch größer werden.

Wie erwähnt kann Matcha bestens als wohlschmeckender Tee oder als Heiltee verwendet werden. Ebenso geeignet ist dieser jedoch auch als Hautpflege. So ist es ganz leicht möglich eine Matcha-Beauty-Maske herzustellen, die eine entschlackende Wirkung hat. Benötigt wird für eine solche Maske lediglich Matcha und destilliertes Wasser oder alternativ auch Mineralwasser. Matcha wird hierbei zu gleichen Teilen mit dem Wasser gemischt. Wer es gerne traditionell mag, der sollte diese Mischung mit einem Bambusbesen verrühren. Anschließend wird dies aufgetragen auf das Gesicht. Ungefähr 10 Minuten sollte die Mischung auf dem Gesicht verbleiben. Matcha wird in folgenden Bereichen verwendet:

  • Matcha als Tee
  • Matcha als Blatt-Tee
  • Matcha als Zutat
  • Matcha als Nutzung in der Lebensmittelindustrie

Gerade in der japanischen Küche gilt Matcha als fester Bestandteil in Speisen und Getränken. Zu den klassischen Beispielen gehören beispielsweise Fruchtsaftgetränke, Joghurt, Schokolade und Eiscreme. Doch auch Kekse, Sorbets und Brownies werden durch Matcha herrlich verfeinert.

Artikelbild: © Grafvision – Fotolia.com

Bildernachweis: © paylessimages – Fotolia.com

© Grafvision – Fotolia.com

Schaue dir ebenfalls an

Pestizide-Lebensmittel

Wie kann ich Pestizide in der täglichen Ernährung vermeiden?

Unser Körper wird täglich durch die Umwelt auch die Lebensmittel mit Pestiziden vergiftet. Sicherlich kann ...