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Melanie Wenzel

Melanie Wenzel wurde 1969 in Trier geboren und ist Mutter von 2 Töchtern. Seit dem Jahr 2001 ist sie Heilpraktikerin mit Kinderpraxis für klassische Homöopathie in Köln und hat seit 2004 sogar ihre eigene TV Sendung im WDR namens:“Daheim und unterwegs“. Darüber hinaus ist 2014 ihr Buch: „Meine besten Heilpflanzenrezepte“ erschienen, über welches sie uns auch im folgenden Interview berichten wird.

vitalingo bedankt sich recht herzlich bei Frau Wenzel für die entgegengebrachte Zeit und ein wirklich tolles Interview.

vitalingo: Was sind die häufigsten Beschwerden gegen die Sie behandeln?

Melanie Wenzel: Das ist saisonbedingt, jetzt haben wir natürlich die Erkältungswelle, Husten, Schnupfen, Bronchitis, Halsschmerzen, Grippe, Im Frühjahr ist die ganz große Allergikerzeit, da dreht sich alles um das Thema Allergie und Haut und sonstige Geschichten. Im Sommer ist es eigentlich am ruhigsten und im Herbst fängt es schon wieder an mit den Erkältungen

vitalingo: Was sollte man sich gerade im Winter zulegen. Welches Heilkraut bzw. welche Heilpflanze oder ähnliches?

Melanie Wenzel: Was ich vielen empfehle, weil ich finde, dass das unheimlich gut wappnet, wenn man sagt, jetzt bloß nicht krank werden und nicht anstecken ist das Ferrum Phosphoricum, das Schüßlersalz. Das ist wirklich was, was das Immunsystem, also das Abwehrsystem pusht und nochmal hochfährt. Ich behandel überwiegend Kinder und das ist etwas wo ich sage, wenn ein Kind erkrankt ist und das Geschwisterkind soll es nach Möglichkeit nicht unbedingt bekommen, dann ist das eine ganz neue Möglichkeit.

vitalingo: Wie kamen Sie zur Naturheilkunde und was hat Sie so daran fasziniert, dass Sie heute immer noch dabei sind?

Melanie Wenzel: Ich bin familiär bedingt zur Pflanzenheilkunde gekommen und ich fand immer ganz faszinierend daran, was Heilkräuter können und was man damit herstellen kann. Bei mir lag der Fokus immer darauf, ok wir haben die Pflanzen, aber was mach ich denn jetzt damit. Da hab ich schon ganz früh angefangen.

Ich war als Teenager schon so ein Hobbythekfan, dass ich gesagt hab wow, ich kann Cremes machen, ich kann Shampoos machen, ich kann Tinkturen machen, ich kann Salben herstellen. Das ist ja Wahnsinn. Und die helfen auch noch irrsinnig gut und wenn man da einmal Feuer gefangen hat und dann bleibt man auch dabei, behaupte ich jetzt einfach mal.

vitalingo: Was sind die Vorteile der Pflanzenheilkunde gegenüber der schulischen Medizin bzw. Medikamenten aus der Apotheke?

Melanie Wenzel: Der Riesenvorteil ist, dass nicht so sehr in den Körper eingegriffen wird und dass die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Das ist find ich ein riesengroßer Unterschied, weil man dem Körper nichts abnimmt sondern man stimuliert ihn und das Immunsystem lernt auch noch dabei.

Deswegen hat man einen doppelten Effekt den hat man bei der Schulmedzin, wo man einfach symptomatisch arbeitet und versucht Symptome wegzunehmen und zu bekämpfen, den Vorteil hat man da einfach nicht.
Ich bin keine Dogmatikerin. Man kann auch durchaus mal ein Antibiotikum nehmen, da ist nichts gegen zu sagen, aber der Ansatz, dass man in der Naturheilkunde sagt, wir wollen aber wissen wo es herkommt und wir wollen das Übel an der Wurzel packen, find ich einfach viel vorrauschauender, viel weitblickender als die Schulmedizin das tut.

vitalingo: Zahlreiche Menschen sind noch relativ unsicher, wenn es um das Thema Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilkunde geht. Woran denken Sie liegt das und wie würden Sie diese Menschen von der Naturheilkunde überzeugen. Oder haben Sie sogar ganz andere Erfahrungen gemacht?

Melanie-Wenzel BuchMelanie Wenzel: Nein, alle haben wir da bestimmt noch nicht erreicht, aber ich glaube erst mal dass wir ein gestörtes Verhältnis zur Natur haben, da muss erst mal noch ein bisschen mehr Rückbesinnung stattfinden, dass das einfach unser Lebensraum ist und das der so gestaltet ist, dass wir da alles finden, um uns gesund zu machen. Ich denke das muss erst mal so in den Köpfen eingepflanzt werden.
Blindes Vertrauen zur chemischen Industrie haben die meisten, leider nicht zur Natur, ich denke das muss mal wiederkommen und außerdem um diese Leute zu überzeugen führe ich ganz gerne mal an, dass die chemischen Unternehmen das selber tun.

Sie haben wirklich z.B. diese Antibiotika komplett an die Wand gefahren und gucken jetzt mal in die Natur und gerade bei den Antibiotika ist es so, dass man wirklich versucht abzugucken, wie machen es die Pflanzen. Das heißt die neuste Entwicklung orientiert sich an der Natur und nicht an der Chemie.

vitalingo: Gilt das Prinzip bei Heilpflanzen je mehr desto besser? Also je mehr ich zu mir nehme, desto mehr Vitamine nehme ich auf und es geht mir dadurch deutlich besser?

Da muss man immer auf jeden Fall mit Bedacht dosieren und mehr hilft mehr gilt in den seltensten Fällen. Da geht es einfach darum, dass man ein sinnvolles Maß findet und auf seinen Körper hört. Ich lasse mich ungerne hinreißen zu statischen Verordnungsdosierungen.

Ich denke, man muss einfach hören, tut es mir gut, tut mir so viel gut, irgendwann tut es mir vielleicht nicht mehr gut und dann hört man bitte auf und nicht weil irgendwo geschrieben steht man muss es 3 Monate nehmen, dann nimmt man es auch so lange. Insofern immer mal nach innen horchen.

vitalingo: Zu den Lieblingsbeeren bei uns gehören unter anderem die Goji Beeren, können Sie sich erklären, weshalb gerade diese Beeren sich in Deutschland so großer Beliebheit erfreuen?

Melanie Wenzel: Ich glaube mit Heilkräutern hat man so seine Erfahrung, das ist mal was, was wirklich gut schmeckt (lacht) und die kann man ja wirklich nebenbei naschen, sag ich mal und ich glaube dass sie deswegen unheimlich beliebt sind.
Man kann sie überall einsetzen, man kann damit backen, man kann sie ins Müsli tun und ich glaube, man merkt auch bei den Goji Beeren wirklich recht schnell, dass sie einem gut tun und dass sie einen sehr vital machen.

vitalingo: Was sind die Top 3 hilfreichsten Heilpflanzen/Heilkräuter ihrer Meinung nach? Hätten Sie da einen Tipp?

Melanie Wenzel: Auf Platz eins steht bei mir persönlich natürlich Moringa. Es ist einfach ein Präparat finde ich, da gibt’s kaum ein anderes, was da mithalten kann.

Auf Platz zwei würden bei mir auch die Goji Beeren stehen, weil sie einfach auch einen hohen Orac Wert haben und für die Gesundheitsprophylaxe wirklich ganz toll sind.
Danach würd ich schon sagen, muss jeder ein bisschen gucken, wo sind die eigenen Schwachstellen. Dann fängt es schon an ein bisschen kritisch zu werden, das Ganze zu verallgemeinern

vitalingo: Hätten Sie Vorschläge speziell für den Winter?

Melanie Wenzel: Also was ich ganz toll finde gerade für die Winterzeit, für Erkältungen und Grippe, ist Mädesüß. Ich liebe Mädesüß. Mädesüß ist ein Kraut. In Anlehnung an Mädesüß hat man damals auch das Aspirin entwickelt, weil nämlich der Wirkstoff in Mädesüß drin ist, aber deutlich verträglicher und ohne Nebenwirkungen wie beim Aspirin und deswegen ist Mädesüß toll, wenn man erkältet ist.

Es ist fiebertreibend, schweißtreibend. Es nimmt die Kopfschmerzen, Gliederschmerzen. Also Mädesüß habe ich immer im Haus und wenn irgendwas im Anzug ist wird Mädesüß verwendet.

vitalingo: Sollte man sich zuerst von Experten beraten lassen, welche Heilpflanze hilft oder ist es vollkommen ausreichend, wenn man im Internet bestellt und selbst das ganze mal ausprobiert?

Melanie Wenzel: Man muss schon ein bisschen gucken, welchen Wirkstoff hab ich drin, mit welcher Dosierung sollte ich das eigentlich einnehmen.
Also ein bisschen Info würd ich mir schon ehrlich gesagt holen und dann auch nie über einen längeren Zeitraum nehmen. Spätestens nach 6 Wochen ist auf jeden Fall Schluss und dann muss die Sorte gewechselt werden und dann muss man dosieren, also das ist schon mal eine goldene Regel. Nicht länger nehmen!

vitalingo: Warum sollte man damit nach 6 Wochen aufhören bzw. wechseln? Gewöhnt sich der Körper dran?

Melanie Wenzel: Zum einen tritt der Gewöhnungseffekt auf und zum anderen kehrt sich irgendwann so ein Effekt auch schon mal um. Pfefferminztee z.B. ist auch ganz bekannt dafür sehr magenfreundlich und entkrampfend.

Wenn man ihn aber über einen langen Zeitraum täglich zu sich nimmt. Kehrt sich das ganze um und der Magen wird gereizt und es treten Krämpfe auf und man hat irgendwann einfach den Umkehreffekt als auch den Gewöhnungseffekt und um den entgegenzuwirken soll man wirklich nach 6 Wochen immer die Sorte wechseln. Man kann auch was mit einem ähnlichen Wirkstoff nehmen oder was sich so ein bisschen ergänzt. Man sollte aber auf jeden Fall nach 6 Wochen wechseln.

vitalingo: Sie wurden von George Vithoulkas geschult, Wie kam es dazu? Wie kam es zu der Begegnung? Haben Sie nach einem der besten Homöopathen der Welt gesucht? Was macht ihn zu einer so bekannten Persönlichkeit in diesem Bereich?

Melanie Wenzel: Ja, das war ganz witzig. Auf jeden Fall hatte ich die Möglichkeit ihn kennenzulernen und das Gespräch lief ganz anders als ich mir das vorgestellt habe (lacht), weil ich dachte eigentlich vorher schon, dass ich ganz gut ausgebildet bin und er hat mir dann aber relativ schnell auf den Zahn gefühlt und mich hat seine Persönlichkeit einfach total fasziniert, weil er einfach wirklich Fanatiker ist.
Er ist jemand, der ein Genie auf diesem Gebiet ist und unerbittlich wenn es darum geht Homöopathie auszuüben und mir war ganz schnell bei diesem Gespräch klar. Es kann keinen besseren geben, weil er voll und ganz in der Materie ist und das lebt und einfach ein unglaublich guter Lehrer wäre.

vitalingo: War er der Grund, dass sie sich dann letztendlich für den Beruf der Naturheilpraktikerin entschieden haben. Zunächst waren Sie ja Ergotherapeutin.

Nein, gar nicht, wie gesagt ich habe schon von meiner Oma homöopathische Bücher geerbt und da hab ich schon als Kind drin gelesen und mir angeguckt, was sie geschrieben hat. Also ich musste mich nie fragen was ich werden möchte, wenn ich groß werde. Ich habe nur gedacht als Heilpraktiker, da ist man ja immer selbstständig und dachte, lern irgendetwas vorher, damit du etwas hast. Aber es war immer klar, dass ich Heilpraktikerin und Homöopathin werde.

vitalingo: Vor etwas längerer Zeit haben Sie schon das Buch herausgebracht: Meine besten Heilpflanzenrezepte. Könnten Sie für unsere Leser nochmals zusammenfassen, was man alles in dem Buch erfährt?

Melanie Wenzel: In dem Buch geht’s darum, was Heilkräuter sind, was Heilkräuter können und Schwerpunktmäßig ist es ein Anwendungsbuch, das heißt, was mache ich daraus. Wenn ich auch das Wissen hab und weiß, es gibt viele tolle Kräuter, aber was mach ich eigentlich damit. Da steht es drin und da sind für jede Lebenslage, für jedes Lebensalter, für jede Phase Rezepte drin, die man ganz leicht selber machen kann und wo man sich selber einfach gut mit helfen kann.

vitalingo: Da sind also die passenden Rezepte enthalten, egal für welches Wehwechen, egal für welche Jahreszeit?

Melanie Wenzel: Genau und auch für Schwangerschaft und für Stillkinder, für kleine Kinder und für Wechseljahre, für die ältere Generation, das ist also wirklich für jedes Alter etwas dabei.

Hier gelangen Sie zur offiziellen Webseite von Frau Wenzel: www.naturheilpraxis-wenzel.de

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