Find the latest bookmaker offers available across all uk gambling sites www.bets.zone Read the reviews and compare sites to quickly discover the perfect account for you.
Home / Hausmittel / Düngen & Ernten

Düngen & Ernten

Was gibt es schöneres, als zum Essen kurz noch zum Kräutergarten zu gehen, eine kleine Ernte zu machen und die frischen und duftenden Kräuter über das dampfende Essen zu streuen. Wer sich gerade erst neu mit der Materie Kräutergarten beschäftigt, ist allerdings oft unsicher, wann der beste Zeitpunkt für die Ernte ist.

Vor der Blüte ernten

Generell kann man sagen, dass man während der gesamten wärmeren Monate, in denen die Kräuter wachsen, immer wieder ernten kann. Am besten schmecken sie jedoch, wenn sie noch nicht geblüht haben. Häufig kommt es vor, dass die schmackhaften Pflanzen nach der Blüte etwas bitter schmecken. Es lohnt sich also, rechtzeitig aktiv zu werden und die Kräuter dann weiter zu verarbeiten.

Damit die Kräuter möglichst viel Aroma abgeben, sollte man sie an einem warmen aber nicht heißen Tag ernten. Bei Regen verlieren sie häufig etwas von ihrem Geschmack. Damit man die Pflanze nicht beschädigt, verwendet man ein scharfes Messer oder eine Schere, mit der man den benötigten Teil abnimmt. Petersilie und Schnittlauch schneidet man immer nur so viel ab, wie man braucht und gibt der Pflanze dann genug Zeit, um neue Triebe zu entwickeln.

Besonderheiten einzelner Pflanzen

Hat man in seinem Kräutergarten Büsche wie Rosmarin, erntet man vorzugsweise die Spitzen von Trieben oder ganze Triebe. So betreibt man gleichzeitig Pflege der Pflanze, die nun besser und buschiger wachsen kann. Es gibt aber auch Kräuter, die man komplett aberntet; dazu gehört zum Beispiel die Kresse. Da sie nicht nachwachsen können, wäre es vergebene Liebesmüh, eine besondere Pflege zu betreiben.

Auch die Zwiebel wird gelegentlich zu den Kräutern dazu gezählt. Sie wird erst geerntet, wenn die sichtbaren Blätter schon verwelkt sind. Die Pflanzen benötigen diese Zeit, damit die Zwiebeln reif und schmackhaft sind.
brennnessel-kraeuter

Damit die Kräuter im eigenen Garten oder auf dem Balkon gut wachsen, brauchen viele von ihnen regelmäßig Dünger. Sie erhalten dann alle notwendigen Nährstoffe, damit man schon bald die leckeren und gesunden Kräuter ernten kann.

Brennnesseljauche selber herstellen

Hat man einen eigenen Garten, kann man sich Brennnesseljauche ansetzten. Auch dem Balkon ist dies nicht empfehlenswert, da die Jauche einen sehr starken Eigengeruch entwickelt. Sie versorgt die Kräuter nicht nur mit Nährstoffen, sondern hält auch Ungeziefer von den Pflanzen fern. Um die Jauche herzustellen, braucht man lediglich einen Plastikeimer, frisch gepflückte Brennnesseln und Wasser. Die Brennnesseln gibt man in den Eimer und übergießt sie mit Wasser, sodass alle bedeckt sind. Nach einigen Stunden kann man etwas Wasser nachgießen. Den Eimer stellt man dann in eine ungenutzte Ecke des Gartens, rührt die Flüssigkeit einmal täglich um und wartet, bis drei Wochen vergangen sind. Nach diesem Zeitraum ist der natürliche Dünger fertig. Auf einen Liter Gießwasser gibt man nun 50 Milliliter Jauche und gießt seine Kräuter damit.

Überdosierung schadet der Pflanze

Hat man nicht die Möglichkeit, sich seinen Dünger selbst herzustellen, erhält man im Handel speziellen Kräuterdünger, aber auch normaler Volldünger reicht aus. Bei den meisten Kräutern ist es ratsam, einmal wöchentlich etwas Dünger hinzu zuführen, damit die Pflanze sich nach der Ernte wieder aufbauen kann. Kräuter, die schnell wachsen und dementsprechend häufig geerntet werden, wie Petersilie oder Schnittlauch, sollten während des Sommers wöchentlich gedüngt werden. Pflanzen wie Rosmarin oder Lavendel wachsen langsam und werden häufig weniger genutzt als die typischen Küchenkräuter; hier reicht es oft aus, sie alle zwei Wochen zu düngen.

„Viel hilft viel“ gilt beim Düngen allerdings nicht; wer zu viel Dünger verwendet, muss damit rechnen, dass die Kräuter darunter leiden. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt seinen Boden in einem geologischen Institut auf Nährstoffe untersuchen.

Bildnachweise: Titelbild © TwilightArtPictures – Fotolia.com
Beschreibungsbild © igor – fotolia.com

Schaue dir ebenfalls an

schweissfuesse

Tipps gegen Schweißfüße

Menschen mit Schweißfüßen stehen unter einem enormen physischen Leidensdruck. Bei manchen Betroffenen ist der Schweißfuß ...