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Eigenurintherapie

Die Therapie mit Eigenurin findet meist dann Anwendung, wenn sich in der Schulmedizin kein geeignetes Mittel oder keine Therapiemöglichkeit finden lässt, um die Krankheit zu behandeln. Da bei den meisten Menschen bereits die Vorstellung einer Therapie mit Eigenurin, egal ob nun getrunken, äußerlich angewendet oder gar injiziert eher Abscheu hervorruft, kann man sich leicht vorstellen, welches Martyrium der Patient vorher auf sich genommen haben muß ehe er zu dieser Entscheidung gelangt. Andererseits können auch Berichte über positive Erfahrungen eines Mitmenschen eine dahingehende Entscheidung fördern. Egal jedoch aus welchen Gründen sich ein Patient zu diese speziellen Form der Therapie entschließt, wenn sich der Erfolg einstellt, ist dem nichts entgegenzusetzen.

Wie funktioniert Eigenurintherapie und wie wirkt sie?

Die Eigenurintherapie wird zu den Mitteln der Naturheilkunde gezählt. Sie ist eine alternativmedizinische Form der Behandlung und kommt auf unterschiedliche Art und Weise zur Anwendung: Bei der oralen Aufnahme ist darauf zu achten, daß nur der Mittelstrahl des Morgenurins in einem Behälter aufgefangen und auf nüchternen Magen getrunken wird. Diese Prozedur wird über mehrere Monate hinweg ausgeführt. Diese Methode soll die körpereigenen Abwehrkräfte stärken. Weil im Eigenurin keine speziellen Wirkstoffe wie etwa in Antibiotika enthalten sind, spricht man von der unspezifischen Immuntherapie. Da man dem Eigenurin auch keimtötende und somit desinfizierende Wirkung zuspricht, wird dieser auch äußerlich angewendet, entweder durch Einreiben oder mit getränkten Kompressen.

Bei der Injektion mit Eigenurin wird strengstens auf die Sterilität geachtet. Diese wird entweder gewährleistet, daß man eventuelle Keime durch Erhitzen in einem Wasserbad tötet, oder diese durch Zugabe einer desinfizierenden Substanz unschädlich macht. Die Spritzen werden in den Gesäßmuskel oder subkutan, also unter die Haut gesetzt. Dies darf natürlich nur durch einen Arzt oder Heilpraktiker erfolgen. Diese Form der Anwendung soll auch die Immunmodulation anregen oder verstärken. Eine weitere Form der Verabreichung ist die Weiterverarbeitung zu Salben oder Tinkturen.

Ebenso werden auch Tränke hergestellt, deren Konsistenz und Geruch den Patienten nicht sofort an den eigentlichen Inhaltsstoff erinnern und somit helfen, den Ekel vor dem Auftragen oder der Einnahme der Flüssigkeit überwinden helfen.

Geschichte der Eigenurintherapie

An die Heilwirkung von Eigenurin wurde bereits von Naturvölkern der Antike geglaubt. So hat man bereits im alten Ägypten sowohl durch Analyse des Geruchs, der Konsistenz und der Farbe der flüssigen menschlichen Ausscheidungen Diagnosen erstellt und damals auch bereits den Urin als Therapeutikum genutzt. Ob auch die Geschichte des Sultans, der steinalt wurde, weil er den Urin seiner Haremsdamen zu sich nahm, wahr ist, ist jedoch nicht nachgewiesen, belegt aber, daß man auch in dieser Kultur dem Urin besondere Bedeutung zusprach.

Ebenso fand Urin als Diagnosemittel und auch seine medizinische Anwendung nachgewiesenermaßen auch bei Hippokrates (460 vor Chr. Bis 375 nach Chr) Erwähnung. Die heutige Form der Anwendung machte ein britischer Autor namens John W. Armstrong bekannt. Hier heißt es, daß er eine als unheilbar deklarierte Tuberkulose Erkrankung überwand, indem er ein 45 tägiges Fasten auf sich nahm, während dessen er nur Wasser und seinen eigenen Urin zu sich nahm.

Anwendungsgebiete

So unterschiedlich wie die Anwendungsformen der Eigenurintherapie sind auch die medizinischen Symptome, welche man mit ihrer Hilfe zu bekämpfen versucht. So versucht man durch die Immunisierung Infektionskrankheiten Herr zu werden. Hier seien Katarrhe, Masern, Angina und Mumps als Beispiele angeführt. Darüber hinaus wird sie auch bei Gelbsucht, Arthrose und selbst bei Asthma angewendet. Die äußere Anwendung soll in erster Linie Hauterkrankungen wie Exzeme, oder auch Neurodermitis bekämpfen. Hier geht man davon aus, daß der Harnstoff seine heilende Wirkung zeitigt. Darüber hinaus werden auch Pilzerkrankungen wie zum Beispiel Fußpilz solchermaßen bekämpft. Die Füße sollen darüber hinaus auch langfristig von unangenehmem Schweißgeruch befreit werden. Grundsätzlich soll die äußere Anwendung die Haut auch reinigen und sogar straffen.

Schulmedizin versus Naturheilverfahren

Wie auch immer Ärzte oder Patienten zu dieser Behandlungsmethode stehen, kommt es wie in anderen Lebensbereichen auch auf das letztendliche Ergebnis an. Ebenso wie Placebos nachgewiesenermaßen keinerlei Wirkstoffe beinhalten, lindern sie tatsächlich doch die Symptome bei einigen Patienten. Dieser offensichtliche Griff in die psychologische Trickkiste setzt schlicht und ergreifend Dinge in Gang, die im Gehirn vonstatten gehen und somit nur indirekt wirksam sind. Sollte eben dieser Effekt auch bei der Eigenurintherapie dem Patienten nebenwirkungsfrei Linderung verschaffen so ist das therapeutische Ziel erreicht. Dem so geheilten Menschen wird es letztlich egal sein, ob die Methode auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, oder nicht. Hauptsache, sie wirkt.

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