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Kräutergarten anlegen

Bei dem Gedanken an einen Kräutergarten kommen bei vielen Menschen Kindheitserinnerungen hoch: Die Oma oder Mutter hatte hinter dem Haus einen kleinen Abschnitt für Petersilie, Schnittlauch und Co. reserviert, wo sie jeden Tag zur Mittagszeit kurz verschwandt und mit grünen, duftenden Kräutern in den Händen wiederkam und das Essen verfeinerte. Einen solchen Kräutergarten anzulegen, ist nicht schwer. Hat man sich etwas informiert, kann es schnell losgehen.

Geschmack und heilende Wirkung der Kräuter

Alles, was man für den Kräutergarten benötigt, sind ein paar Quadratmeter im Garten, einen großen Balkonkasten oder sogar nur eine helle Fensterbank, auf der die Töpfe platziert werden. Sind die Kräuter mit der richtigen Pflege dort angewachsen, kann man sie schon bald ernten und vielfältig verwenden. Nicht nur, um Mahlzeiten einen besonders würzigen Geschmack zu geben, sondern auch in der Behandlung von Krankheiten werden Heilkräuter seit langer Zeit eingesetzt. Mit etwas Geduld kann man sich so seine eigene kleine Apotheke auf der Fensterbank heranziehen.

Wichtig ist natürlich, dass man weiß, welche Ansprüche die einzelnen Kräuter haben, damit man sie entsprechend kombinieren kann. Wer einen Kräutergarten mit mediterranen Kräutern wie Rosmarin oder Oregano bevorzugt, muss seine Pflanzen anders pflegen als jemand, der Schnittlauch und Petersilie anpflanzen will.

Arbeit, die sich lohnt

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Es mag auf den ersten Blick eine Menge an Informationen sein, in die man sich einlesen muss. Hat man sich jedoch ein Grundwissen angeschafft, ist es relativ einfach, den kleinen Garten zu bewirtschaften. Es kann zudem sehr entspannend sein, sich am Wochenende in seinen Kräutergarten zu begeben, dort Unkraut zu zupfen und die Düfte der verschiedenen Kräuter einzuatmen. Es lohnt sich, fleißig zu sein, da man so das ganze Jahr über mit gesunden und schmackhaften Kräutern versorgt ist. Vielleicht schafft man es sogar, dass die eigenen Kinder oder Enkelkinder später wohlwollend an die Mahlzeiten zurückdenken, die mit Kräutern aus dem eigenen Garten verfeinert wurden.

Den Kräutergarten richtig gießen

Die Enttäuschung ist groß, wenn man eines Morgens seinen Kräutergarten besucht und feststellt, dass die meisten der Kräuter vertrocknet und eingegangen sind. Die empfindlichen und kleinen Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden, damit sie gesund wachsen können.

Wassermenge von verschiedenen Faktoren abhängig

Man kann allerdings nicht verallgemeinern, wie oft man seine Kräuter im Garten, auf dem Balkon oder dem Topf auf der Fensterbank gießen muss. Generell kann der Boden im Garten aber besser Wasser speichern als ein Balkonkasten. Man muss aber auf jeden Fall unterscheiden, wo die ursprüngliche Heimat der Kräuter ist, um das ungefähre Wasserbedürfnis zu erkennen.
Pflanzen, die aus dem mediterranen Umfeld kommen, brauchen weniger Wasser. Rosmarin, Oregano oder Thymian müssen in der Heimat unter Umständen bei hohen Temperaturen mehrere Tage ohne Wasser auskommen. Soweit sollte man es natürlich nicht kommen lassen, es zeigt aber den Unterschied zu Pflanzen wie Petersilie oder Schnittlauch, die in unseren Breitengraden ihre Heimat haben und häufigen Regen gewohnt sind.

Staunässe vermeiden

Ein Kräutergarten im Garten wird nur bei sehr starken Regenfällen von Staunässe befallen sein; im Balkonkasten oder im Topf auf der Fensterbank ist dieses Problem schnell entstanden, sofern man keine Abflussmöglichkeit für das Gießwasser integriert. Kräuter mögen es generell nicht, im stehenden Wasser zu sein und bekommen dann schnell welke Blätter. Es kommt aber ebenso darauf an, in welcher Erde die Kräuter wachsen. In einem humusreichen Boden kann sich Feuchtigkeit länger halten als in einem Sandboden.
Beim Gießen sollte man kein kaltes Wasser direkt aus dem Wasserhahn nehmen. Es empfiehlt sich, die Gießkanne zu fühlen und einige Stunden draußen stehen zu lassen, sodass sich die Temperatur anpassen kann. Mittags sollte man das Gießen allerdings vermeiden, da verbleibende Wassertropfen auf Blättern zu Verbrennungen führen können.
Im Sommer duftet es nach zahlreichen Kräutern im Garten; doch spätestens im Herbst, wenn die meisten dieser Pflanzen verwelkt sind, fragt sich so mancher Hobbygärtner, wie er seinen Kräutergarten durch den Winter bringt, ohne dass allzu viele Kräuter durch den Frost Schaden nehmen.

Den Kräutergarten winterfest machen

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Da viele Kräuter aus dem Süden in unseren Breitengraden angepflanzt werden, haben sie es relativ schwer, mit starken Minusgraden zu Recht zu kommen. Damit die die empfindlichen Pflanzen gut gegen die niedrigen Temperaturen gewappnet sind, sollte man sie schon vor dem ersten Frost knapp über dem Boden abschneiden. Eine dicke Lage Reisig, die man dann auf das Beet legt, gibt etwas Schutz vor dem Winter.

Kübel warm umwickeln

Hat man auf dem Balkon mehrere Kräuter in einen großen Kübel gepflanzt, muss man ebenfalls einige Vorkehrungen treffen, damit es nicht zu großen Schäden kommt. Im Topf oder Kübel sind die Pflanzen besonders gefährdet, zu erfrieren und brauchen daher großen Schutz. Im Baumarkt bekommt man Noppenfolie, mit der man den Kübel umwickelt und somit verhindert, dass Kälte allzu schnell an die Pflanzen kommt. Auch Stroh eignet sich hierfür gut, das man um den Topf legt und mit Draht festzurrt. Dann stellt man den so bearbeiteten Kübel in einen weiteren, größeren Topf und deckt ihn zusätzlich zu. Vor Wind geschützt, stellt man ihn nun in eine ruhige Ecke zum Überwintern.

Generell sollte man bei seinen Kräutern darauf achten, wie sie laut Pflegeanleitung zu halten sind. Einige empfindliche Pflanzen kann man im Herbst in einen Topf umpflanzen und versuchen, im Wohnraum auf der Fensterbank zu überwintern. Allerdings stößt man hierbei häufig auf Krankheiten der Pflanzen, sodass diese oft auch im Haus eingehen. Die Pflanzen brauchen einen kühlen, schattigen Raum, in dem sie nur selten gegossen werden.

Hat man weder einen Garten noch einen Balkon, muss man nicht verzweifeln. Auch dann ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass man sich einen Zimmerkräutergarten hält.

Heller und kühler Standort

Der eigene Kräutergarten im Zimmer

Bedenken muss man aber immer, dass die Temperaturen im Haus in der Regel höher sind als draußen im Garten. Man sollte daher Kräuter auswählen, die es gewohnt sind, in diesem Klima zu wachsen. Zu ihnen zäht zum Beispiel der Jamaikathymian, der ein mildes Thymianaroma hat, aber in Jamaika beheimatet ist. Neben diesem gibt es weitere Kräuter, die tropische Varianten haben.

Man braucht für die Kräuter in vielen Fällen ein sonniges Plätzchen. Auf der Fensterbank eines hellen Fensters oder in einem Wintergarten ist die Sonneneinstrahlung oft ideal. Lebt man in einer relativ dunklen Wohnung, lohnt sich die Investition in eine Tageslichtlampe, wodurch die Pflanzen ebenfalls ausreichend Licht bekommen, das sie zum Wachsen benötigen.

Schädlinge rechtzeitig bekämpfen

Einmal wöchentlich oder alle zwei Wochen sollte man seinen Zimmerkräutergarten zudem mit Volldünger versorgen. Es gibt im Handel außerdem speziellen Kräuterdünger, der auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen eingeht, herkömmlicher Dünger ist jedoch in der Regel ausreichend. Durch das warme Klima in den eigenen vier Wänden haben es Pflanzenschädlinge im Allgemeinen relativ einfach, sich zu vermehren. Man sollte daher täglich seine Pflanzen beim Gießen kontrollieren, ob Schädlinge sichtbar sind und diese so schnell wie möglich bekämpfen. Dafür benutzt man vorzugsweise Mittel, die für die Gesundheit von Mensch und Tier nicht schädlich sind – schließlich will man nach der Ernte die Kräuter essen.

Damit die Triebe nicht zu stark in Richtung Sonne beziehungsweise Lichtquelle wachsen und der Pflanze dadurch Nährstoffe entzogen werden, erfolgt in regelmäßigen Abschnitten ein Rückschnitt.

Bildnachweise: Titelbild © Jürgen Fälchle – fotolia.com

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