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Weidenrinde

Weiden sind eine weitverbreitete Baumart in den gemäßigten Zonen bis hin zur Arktis. In der Familie der Weidengewächse sind ca. 450 verschiedene Arten vertreten. Als Standort bevorzugen Weiden überwiegend einen feuchten Untergrund. Aus diesem Grund sind sie oftmals an Wasserläufen vorzufinden. Weiden liefern auch Rohstoffe. So werden die Zweige der Korb-Weide, weil sehr biegsam, zum Flechten von Körben und anderen Produkten genutzt. Von anderen Weiden wie der

  • Silberweide
  • Trauerweide
  • Dotterweide
  • Cricketweide

finden die Hölzer in unterschiedlichen Bereichen Verwendung.

Die Silberweide, mit lateinischem Namen Salix alba, liefert mit ihrer Rinde den Rohstoff für heilende Extrakte.

Die Rinde der Silberweide als Heilmittel

Silberweiden werden im Allgemeinen bis zu 30 Meter hoch. Der bis zu einem Meter dicke Stamm ist von einer gräulichen, tief zerfurchten Rinde umgeben. Bereits zur Zeit des babylonischen Reiches und später in der Antike wurde die Rinde als Heilmittel verwendet, da sie schmerzlindernde Inhaltsstoffe aufweist.

Die Weidenrinde enthält Salizylalkoholderivate, Flavonoide sowie Kaffeesäure. Diese Mischung verleiht den Extrakten der Weidenrinde eine schmerzlindernde Wirkung. Entzündungsauslöser werden durch das enthaltene Salazin in ihrer Bildung gehemmt. Durch die schmerzstillende Wirkung eignet es sich auch zur Behandlung chronischer Schmerzen, wie z. B. bei Rheuma. Das Gesamtpaket der Wirkstoffe ist, wie bei vielen Naturheilmitteln, ausschlaggebend für die heilende Wirkung der Weidenrinde.

Besonders bewährt hat sich die Weidenrinde zur Behandlung entzündlicher und chronischer Krankheiten. Die den Rheuma-Schmerz auslösenden Entzündungsboten werden gehemmt. Für Arthrose- und Gichttherapie wird die Weidenrinde ebenfalls häufig verwendet. Dank ihrer Langzeitverträglichkeit kann die Weidenrinde Patienten mit chronischen Schmerzen auch über eine längere Zeit verordnet werden.

Wie wird Weidenrinde verabreicht?

Um mit Weidenrinde die Auswirkungen chronischer Schmerzen zu bekämpfen, kann sie als Tee zubereitet werden. In dieser Form erzielt Weidenrinde aber eher eine schwache Wirkung. Bereits fertige Präparate, welche den richtigen Anteil an Weidenrinde enthalten, eignen sich bedeutend besser zur Schmerzbekämpfung von chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Gicht. Mit Fertigpräparaten ist die richtige Dosierung vorgegeben. Weidenrindenpräparate entfalten ihre Wirkung, wenn sie zweimal pro Tag zu festgelegten Zeiten eingenommen werden. Es dauert nach dem Behandlungsbeginn einige Tage, bis die schmerzstillende Wirkung der Weidenrinde eintritt. Aufgrund ihrer guten Langzeitverträglichkeit kann sie dann aber über längere Zeit oder sogar dauerhaft genutzt werden.

In dem Bereich Nahrungsergänzungsmittel ist Weidenrinde auch erhältlich. Sie können als Kapseln erworben werden, welche meist in einem Mischungsverhältnis mit anderen Naturheilmitteln stehen wie z. B. Brennnessel und Weihrauch. In diesem Bereich ist auch Weidenrindentee erhältlich.
Weidenrinde oder Präparate, welche Extrakte daraus enthalten, zeigen gegenüber den normalen pharmazeutischen Präparaten bedeutend weniger Nebenwirkungen. Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Salizylaten sollten Weidenrindenpräparate allerdings meiden.

Mit der Weidenrinde ist es möglich, statt pharmazeutischer Mittel ein Naturheilmittel mit sehr geringen Nebenwirkungen zur Schmerzbekämpfung bei chronischen Schmerzzuständen zu benutzen.

Bildnachweis: Titelbild © Heike Rau

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