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Algen

Algen wie man sie kennt, werden im eigentlichen Sinne nicht den Pflanzen zugeordnet, auch wenn sie Photosynthese betreiben. Denn bei Algen handelt es sich um Eukaryoten, die lediglich als pflanzenähnliche Lebewesen einzustufen sind und im Wasser leben und dennoch sind sie für rund 90% der globalen Sauerstoffproduktion verantwortlich.

Algen als Nahrungsmittel

Mittlerweile kennt man Algen insbesondere durch die asiatische Küche auch als Nahrungsmittel. Allerdings wird nur ein Bruchteil der bisher bekannten Algen für den Verzehr verwendet. Darunter fallen vor allem Sorten der Braunalge. Die Arame-Braunalge beispielsweise besitzt neben vielen Mineralstoffen auch wichtige Spurenelemente wie Jod, Eisen, Zink, Kalzium, Selen, Kalium und Magnesium. Sie kann sehr gut in Salaten und bei Gemüsegerichten verwendet werden. Auch die Wakame-Alge, die hierzulande recht bekannt ist, eignet sich aufgrund ihres großen Gehalts an Mineralstoffen und Spurenelementen hervorragend zum Verzehr und ist zudem gegenüber vielen anderen Algenarten auch Jodarm. Die zu den Rotalgen gehörende Nori-Alge ist ebenfalls bekannt und wird zunehmend beliebter. Ihre Inhaltsstoffe sollen gut für die Sehkraft sein und den Cholesterinspiegel senken. Üblicherweise wird die Nori-Alge zerbröselt und als Gewürz benutzt. Generell sind alle zum Verzehr geeigneten Algen sehr fettarm und besitzen viele Proteine, Vitamine und Kohlehydrate. Jedoch haben sie aber teilweise einen relativ hohen Jod-Gehalt und sollten je nach Art nur in Maßen gegessen werden.

Algen als Nahrungsergänzungsmittel

NahrungsergänzungsmittelAuch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver oder Tabletten sind Algen heutzutage sehr bekannt. So auch die Afa-Alge, die neben Vitaminen und Mineralstoffen insbesondere Omega-3-Fettsäuren und essentielle Fettsäuren aufweist. Dieser Alge wird eine gesundheitssteigernde sowie Immunsystem steigernde Wirkung nachgesagt, was sich sowohl auf die physische als auch psychische Gesundheit bezieht.

Algen in Kosmetik und pharmazeutischen Produkten

Auch in der Kosmetikindustrie werden Algen, meist als Verdickungsmittel, eingesetzt. Gleiches gilt in der Pharmaindustrie. Hauptsächlich werden hierfür die unterschiedlichen Gattungen der Kelp-Algen genutzt

Es gibt rund 30.000 verschieden Algenarten!

Diese vielen verschiedenen Arten werden in Mikroalgen und Makroalgen unterteilt.  Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass alle Algen einiges gemeinsam haben: Sie sind reich an Vitaminen, weisen eine hohe Bioverfügbarkeit auf und bieten Stoffe wie Folsäure, Vitamin B12 und auch Eisen, sowie weitere Mineralstoffe in sehr konzentrierter Form. Weiter ist ein hoher Chlyrophyllgehalt, welcher sich positiv auf den Sauerstoffgehalt im Blut auswirkt und der hohe Basenanteil für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt hervorzuheben. Aber auch das ist noch nicht alles. Algen sind stark antioxidativ, beugen also Zellschäden vor und besitzen zudem eine gute enzymischen Aktivität, was sich wiederum positiv auf den Stoffwechsel auswirkt.

Spirulina, AFA und Chlorella im Vergleich

Die bekanntesten Algen im Bereich der Nahrungsergänzung dürften wohl die Spirulina Alge, die Afa Alge und die Chlorella Alge sein. Um diese Algen etwas besser in Ihren Eigenschaften unterschieden zu können, haben wir eine kurze Übersicht erstellt.

Die Spirulina Alge

Eine der positiven Haupteigenschaften der Spirulina Alge ist der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren und dem pflanzlichen Eiweiß. Neben dem hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure weisst sie allgemein eine sehr Nährstoffdichte auf.

Die Chlorella Alge

Durch die Fähigkeit Schwermetalle besonders gut ausleiten zu können, ist die Chlorella Alge in der Lage Toxine und Schwermetalle zu binden. Grund hierfür ist der stark konzentrierte Chlorophyllgehalt. Was bemerkenswert ist: Die Chlorella Alge kann ihre Zellteilung stark beschleunigen, was bei regelmäßigem Verzehr auch im menschlichen Körper nachgewiesen werden konnte.

Die AFA Alge

Die AFA-Alge ist schon deswegen eine besondere Algenart, da sie ausschließlich im Klamath Lake des US-Bundesstaats Oregon wächst. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass sich die Alge nicht einfach züchten oder in ihren Eigenschaffen manipulieren lässt. Man ist also auf das natürliche Vorkommen angewiesen. Auch die AFA-Alge enthält, ähnlich wie die Spirulina Alge einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Den Unterschied zur Spirulina macht die Eigenschaft aus, dass sich die AFA positiv auf das zentrale Nervensystem auswirkt und dabei ausgleichend und harmonisierend auf die menschliche Physis und Psyche wirkt.

Beim Kauf der AFA-Alge sollte man dringend auf die Herstellerangaben achten. Oft werden die Algen gefriergetrocknet, was sich negativ auf dem Omega-3 Gehalt auswirkt. Es sollten also vorzugsweise auf  luftgetrocknete AFA-Algen oder deren Konzentrate zurückgegriffen werden.

Bildnachweis: Titelbild© HLPhoto – Fotolia.com

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