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Aloe Vera

Die Aloe Vera (Aloe barbadensis miller) ist eine kakteenähnliche Pflanze, die besonders in subtropischen und tropischen Gegenden wild wächst. In ihren fleischigen Blättern befinden sich Gel und Saft, die sowohl in der Kosmetik als auch in der Naturheilkunde einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Saft und Gel der Aloe Vera werden bei verschiedenen Erkrankungen der Haut, wie Neurodermitis und Schuppenflechte, angewendet, aber auch bei Sonnenbrand oder kleinen Verletzungen eingesetzt. Innerlich angewendet soll der Saft belebend und stärken wirken.

Aloe Vera ist eine der Heilpflanzen, die weltweit am höchsten verehrt wird und die von allen Aloe-Arten die meisten Wirkstoffe besitzt. Mittlerweile zählt man ganze 160 Inhaltsstoffe. Es gibt über 250 Arten dieses Liliengewächses, das aus Ost-und Südafrika stammt, aber auch im Mittelmeerraum, Amerika, Asien, Australien und auf den kanarischen Inseln zu finden ist. Schon vor mehr als 6000 Jahren verwendeten die Ägypter die Aloe für Heilzwecke und ihre Schönheitspflege. Die Griechen und Römer übernahmen von den Ägyptern das Wissen über die Heilkraft der Aloe. Aber auch in der chinesischen Heilkunde nimmt die Pflanze einen unverrückbaren Platz ein.

Die Guajiro- Indianer, die im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Kolumbien leben, betrachten die Aloe sogar als ein heiliges Wesen, weil sie immer grün ist, jede Trockenzeit übersteht und ohne Wurzeln gedeihen kann und in Peru gilt der ausgepresste Saft der Pflanze als Lebenselixier. Noch heute gebrauchen die Indios die Aloe als Heilpflanze und nennen Sie an ihren alten Glauben gebunden.Aloe-Vera-Vorteile

Die karibische Aloe wurde in Europa hingegen erst im 16. Jahrhundert beachtet. Zunächst verwechselte man sie mit der afrikanischen Aloe (Aloe ferox). Im 17 und 18 Jahrhundert wurde die Pflanze dann als abführende Arznei und bei Körperwürmern angewendet. Die Aloe galt in Europa lange Zeit als Hausmittel bei Verstopfungen und als „Erste Hilfe“ bei Schnittwunden.

Aloe Vera

wird seit Tausenden von Jahren von den verschiedensten Völkern als Pflege- und Heilpflanze genutzt. Die Aloe Vera besitzt mehr als 150 natürliche extrem nährstoffreiche Bestandteile und spendet der Haut effektiv Feuchtigkeit.

Versorgen Sie Ihre Haut mit reichhaltiger Pflege

 

Sie versorgt die Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit und pflegt diese langfristig. Die Aloe besitzt eine enorme Speicherkapazität an Wasser, die sie der Haut abgibt. Die rund 150 pflegenden Inhaltsstoffe der Aloe dringen tief bis in die Keimschicht ein. In dieser Hautschicht werden neue Hautzellen gebildet. In diesem Bereich aktiviert die Aloe Vera die Hautregeneration auf natürliche Art und Weise. Die Haut sieht jünger und frischer aus.

Aloe Vera Gesichtsmaske:

Für eine Aloe Vera Gesichtsmaske benötigt man ein Blatt der Aloe Vera, einen Teelöffel Speisequark und einen Teelöffel Hönig: Vom Blatt die Außenhaut entfernen und durch ein Sieb passieren. Das gewonnene Gel mit dem Honig und dem Quark gut verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Aloe-Maske möglichst sofort auftragen und mindestens zehn Minuten einwirken lassen, danach mit lauwarmen klaren Wasser abwaschen. Sie spendet der Haut ausgesprochen viel Feuchtigkeit und hinterlässt einen zarten Pflegefilm, der sich um Ihre Haut schmiegt.

Wissenswertes über die Pflanze

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Die Heimat dieser Pflanze wird auf der arabischen Halbinsel vermutet. Sie wächst aber mittlerweile überall dort, wo warme Temperaturen vorherrschen: im Mittelmeerraum, Indien, den kanarischen Inseln und Mexiko. Auch in heimischen Breitengraden findet man sie häufig als Kübelpflanze auf Terrassen oder Balkonen.

Die auffällige Dicke der Blätter schützt die Aloe Vera vor dem Vertrocknen, da sie so viel Feuchtigkeit speichern kann. Der Saft schmeckt leicht bitter, so dass Tiere die Pflanze als Nahrung meiden. Jedes einzelne Blatt besteht aus drei Schichten. Innen findet man das wertvolle Gel, welches vom zähem Saft und der dicken Rinde umgeben ist. Besonders im Gel finden sich die wertvollen Inhaltsstoffe, die die Aloe Vera bereits seit mehreren Jahrtausenden für die Medizin verschiedener Naturvölker interessant machten. Calcium, Magnesium, Zink, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme sowie Aminosäuren machen in ihrer Gesamtheit die besondere Wirkkraft dieser Pflanze aus.

Aloe Vera für die Haut

Das Gel der Aloe Vera wird heute besonders gerne von der Kosmetikindustrie in verschiedensten Produkte angewendet, da es Feuchtigkeit spendet, Entzündungen hemmt und lindert sowie allgemein eine reizlindernde Wirkung hat. Aufgrund dieser Eigenschaften findet es sich in Pflegeprodukten wieder, die besonders bei Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne, empfindlicher oder gereizter Haut helfen können.

Auf Wunden aufgetragen, hilft es den Heilprozess zu beschleunigen und durch die feuchtigkeitsspendende Wirkung die neu entstehende Haut weich zu halten. Auch in der Ersten Hilfe kann Aloe-Vera-Gel verwendet werden: Besonders bei Verbrennungen, Sonnenbrand sowie stark juckenden oder schmerzenden Insektenstichen hat sich das schnelle Auftragen des Gels bewährt.

Probleme im Magen-Darm-Trakt

Innerlich wird häufig Aloe-Vera-Saft empfohlen, wenn Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt vorliegen. Die entzündungshemmende Eigenschaft macht sich bei

  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • Sodbrennen
  • Reizungen der Magenschleimhaut

bemerkbar. Auch unspezifische Krankheiten, für die die Schulmedizin oft keine Mittel kennt, wie der Reizdarm, können von der Einnahme des Aloe-Vera-Saftes profitieren.

Da sich im Darm ein Teil des Immunsystems befindet, hilft die Anwendung des Saftes auch bei der allgemeinen Stärkung des Immunsystems.

Bildernachweis: © Gennadiy Poznyakov

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