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Alternative Zuckersorten und Süßstoffe

Neben dem normalen Haushaltszucker, der Fructose, Lactose , Saccharose und dem Glucosesirup gibt es noch viele andere Zuckersorten.
Invertzucker z. B. wird durch Hydrolyse aus Saccharose hergestellt und besteht je zur Hälfte aus Fructose sowie Glucose.

In Sojabohnen ist Stachyose, ein Vierfachzucker enthalten. Auch Alkohol enthält Zucker, die Maltose. Dieser Malzzucker kommt bei der Alkoholproduktion zum Einsatz. Zudem gibt es Zuckeralkohole, welche als Zuckeraustauschstoffe verwendet werden. Im Gegensatz zum normalen Zucker findet der Abbau während der Verdauung langsamer statt.

Die Süßungsstoffe spalten sich in zwei Gruppen. Erstens die Gruppe der synthetisch hergestellten sowie die aus Pflanzen extrahierten Süßungsstoffe.
Diese findet man auf den Lebensmittelverpackungen mit der E-Kennzeichnung. Die bekannteste Sorte ist wohl das Saccharin E 954. Weitere Beispiele sind Steviosid E 960, Aspartam E 951 und viele andere.

Die zweite Gruppe sind die pflanzlichen Süßungsmittel. Hierbei dürfte wohl das Zuckerrohr den höchsten Bekanntheitsgrad haben. Ein weiteres pflanzliches Süßungsmittel beginnt in der Zwischenzeit den Markt zu erobern, nämlich Stevia. Es wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen. Weitere pflanzliche Süßungsmittel sind das Aztekische Süßkraut, verschiedene Süßhölzer, das Johannisbrot Karobe, die Zuckerwurzel und andere.

Sind Süßstoffe gesunder als Zucker?

Kalorienbewusste Menschen greifen gerne zu Süßstoffen als Zuckerersatz. Stevia ist in der letzten Zeit ein beliebter Süßstoff geworden. Mit einer 3.000 mal höheren Süßkraft als Zucker liegen die Süßstoffe weit vorn. Hinzu kommt, dass Zucker pro Gramm 4 Kalorien liefert, Süßstoffe hingegen fast kalorienfrei sind. Eine einzige kleine Süßstofftablette ersetzt einen ganzen Teelöffel Zucker.
Fest steht, dass zu viel Zucker dick macht. Süßstoffe sind kalorienarm und somit gesünder.
1986 und 1989 wurden Studien durchgeführt, denen zufolge Süßstoffe Hungerattacken auslösen sollen. Wissenschaftler sind der Meinung, der süße Geschmack könne reflexartige Insulinausschüttungen verursachen, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt und Hungergefühle entstehen könnten. Aktuellere Studien haben das allerdings nicht bestätigt. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zum Anlass genommen, Gewichtsreduktionen mittels Einsatz von Süßstoffen zu befürworten.
Aber auch mit den Süßstoffen sollte man maßvoll umgehen. Die Verbraucherschützer warnen davor, zu viele Limonaden mit Süßungsmitteln zu trinken, da die Grenzwerte schnell überschritten werden. Unser Körper benötigt den Zucker, um arbeiten zu können. Nur sollte die Zufuhr auf ein Minimum gesenkt werden. Notfalls kann auf Süßungsmittel zugegriffen werden.

Natürliche Süßmacher im Vergleich

Die erste Alternative zum altbekannten Zucker ist Bienenhonig, den der Mensch schon sehr lange als Lebensmittel und Süßstoff nutzt. Je nachdem, wo die Bienen ihren Nektar sammeln, variiert die Konsistenz des Honig von flüssig bis hin zu fest bzw. kristallisiert. Ebenfalls abhängig von der Umgebung ihres Lebensraumes stellen ihn Bienen mit unterschiedlichem Geschmack, Geruch und Farbe her. Dieses Wunder der Natur ist allgemein sehr gesund, doch muss beachtet werden, dass ein geringer Prozentsatz an Blütenpollen in den Honig gelangt und so von Pollenallergikern mit größter Vorsicht zu genießen ist.

Alternative mit Tradition: Ahornsirup

Bereits von den Ureinwohnern Nordamerikas wurde der Ahornsirup als natürliches Süßmittel genutzt. Die Entnahme des Saftes erfolgt ohne größere Beschädigungen des betreffenden Baumes. Durch Erhitzen wird der Saft eingedickt, wobei er einen Gehalt von ca. 60 Prozent Zucker entwickelt. Außerdem wird ein geringer Teil des gewonnenen Saftes für die Verarbeitung zum Ahornzucker genutzt. Zusammen mit Honig zählt Ahornsirup zu den bekanntesten natürlichen Süßstoffen (besonders in Nordamerika), was daran liegt, dass er einen stärkeren, süßlichen Geschmack als üblicher Haushaltszucker aufweist. Deshalb ist er besonders zu empfehlen, wenn man eine ausgesprochene Vorliebe für starke Süße hat.

Zucker: Der Klassiker

Zuckerrohr und Zuckerrüben liefern einen natürlichen Zucker, wobei sie bzw. die Nebenprodukte dieser Zuckerproduktion auch innerhalb der Industrie genutzt werden. Während Zuckerrüben heimisch sind, stammt das -rohr aus Ostasien. Obwohl Rohrzucker weltweit günstiger angeboten wird, war er für lange Zeit innerhalb Europas keine Konkurrenz des Rübenzuckers. Beide Zuckerarten haben einen etwas schwächeren Geschmack, als herkömmlicher Zucker. Für Menschen, die es weniger süß mögen, sind sie daher ideal.

Stevia stammt vom Süßkraut

Aus dem sogenannten Süßkraut wird Stevia gewonnen. Lange Zeit war dieser Süßstoff allerdings in der EU nicht gestattet – erst Ende 2011 kam es zur Zulassung von Stevia. Doch trotz dieser Schwierigkeiten sollte man den Süßstoff nicht unterschätzen. Obwohl es bis zu dreihundertmal süßer als regulärer Zucker ist, ist es aufgrund seiner pflanzlichen Herkunft für Diabetiker geeignet. Es enthält zudem keine Kalorien und schont die Zähne. Sein Geschmack gleich dem von Lakritze, doch die Hersteller bemühen sich darum, den Geschmack Stevias neutral zu halten.

Sorbit | Sorbitol – der künstliche Zuckeralkohol

Sorbit oder Sorbitol ist ein künstlich hergestelltes Süßungsmittel, kommt aber auch natürlich in vielen Früchten wie Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen und Birnen vor. In größeren Mengen wirkt es abführend und kann zu Krämpfen und Durchfall führen. Manche Menschen vertragen auch kleine Mengen Sorbit nicht.

Was ist Sorbit?

Sorbitol ist ein Zuckeralkohol, der natürlich beim Glucoseabbau entstehen kann, heute aber in großen Mengen als Zuckerersatzstoff industriell hergestellt wird. Dazu verwendet man Mais- oder Weizenstärke. Sein Name leitet sich von der Eberesche (Sorbus aucuparia) ab, deren Früchte bis zu 12% Sorbit enthalten können, und aus denen das Süßungsmittel ursprünglich gewonnen wurde. Es schmeckt nicht ganz so süß wie Zucker, hat aber halb so viel Kalorien und ist für Diabetiker geeignet, da für seinen Abbau kein Insulin benötigt wird.
Wie wirkt Sorbitol und wie wird es verwendet?

Der Zuckeralkohol wird im Mund kaum abgebaut und unterstützt die Kariesbildung daher wesentlich schwächer als Haushaltszucker. Daher findet man es in vielen „zuckerfreien“ Bonbons und Kaugummis und den meisten Zahncremes. Für Getränke ist es nicht zugelassen.

Sorbit wirkt hygsoskopisch, also feuchtigkeitsanziehend, und ist daher ein geeignetes Feuchthaltemittel beispielsweise für Dauerbackwaren oder andere Lebensmittel wie Senf, Mayonnaisen oder Pralinenfüllungen, aber auch für Kosmetika.
Sorbitunverträglichkeit

Sorbit wird normalerweise im Dünndarm abgebaut und mit Hilfe spezieller Enzyme durch die Darmwand ins Blut befördert. Wird zuviel Sorbit aufgenommen, reichen die Enzyme nicht aus. Bei einer Sorbitunverträglichkeit kann es sein, dass diese Enzyme völlig fehlen. Dann wanndert das Sorbit in den Dickdarm weiter, verflüssigt durch seine hygroskopische Wirkung den Stuhl, was zu Durchfall führt, und wird schließlich bakteriell zersetzt, was Blähungen und Bauchschmerzen zur Folge hat. In diesem Fall sollte man Produkte, die Sorbitol enthalten, vermeiden.

Auch Menschen mit einer Fructoseintoleranz sollten Sorbit vermeiden, da Sorbitol im Körper zu Fructose umgewandelt werden kann.

Symptome für Sorbitintoleranz können sein:

Dauergähnen, Müdigkeit, Migräne, Blähungen, Depression, Durchfall, Bauchschmerzen, allgemeine Verdauungsbeschwerden oder Übelkeit. Treten solche Symptome gehäuft auf, sollte man einen Arzt aufsuchen und sich auf eine Sorbitolunverträglichkeit untersuchen lassen.

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