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Antibiotika

Krankheiten die es früher nicht gab oder die man gar nicht kannte, nehmen in der heutigen Zeit rasant zu. Um nur einige davon zu nennen: Asthma, Rheuma, Heuschnupfen, Neurodermitis und Depressionen.

Dazu kommen Immunschwäche-Erkrankungen wie Krebs und Pilzerkrankungen. Die Gründe für diese Zivilisationskrankheiten sind so verschieden, wie die Beschwerden die daraus entstehen, denn eine Vielzahl von Schadstoffen wirken täglich auf uns ein. Ärzte verschreiben häufig immer stärkere Medikamente. Aber auch der Umwelt- und Elektrosmog, dem wir meist schutzlos ausgesetzt sind, können dem Körper schaden.

Falsche Ernährung und Essgewohnheiten, Pestizide in den Lebensmittel belasten den Körper mehr als in früheren Zeiten, wo man häufig nur das gegessen hat, was man selber angepflanzt beziehungsweise erwirtschaftet hat. Der menschliche Körper hat es durch die veränderte Berufswelt mit mehr Stress und Reizüberflutung zutun. Hetze, Termindruck, ständige Erreichbarkeit schaden unserem Körper in vielfältiger Weise. Unser Organismus kann zwar eine gewisse Menge von Schad- und Giftstoffen wieder ausscheiden, aber deren Zahl ist in den letzten Jahren so groß geworden, dass der Körper häufig überfordert ist. Irgendwann ist der Körper so überfordert, dass er nicht mehr in der Lage ist zu reagieren.

Antibiotika Bedeutung

Der Name Antibiotika stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt soviel wie „gegen Das Leben“. Die Einzahl von Antibiotika ist Antibiotikum.

Es gibt verschiedene Arten von Antibiotika:

  • Synthetische oder Halbsynthetische Antibiotika: Sie werden durch chemische Synthese gewonnen oder halbsynthetisch hergestellt. Halbsynthetisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Naturstoffe aus den Mikroorganismen nach der Gewinnung chemisch abgewandelt werden
  • Antibiotika aus der Natur (Naturstoffantibiotika)

Wirkung von Antibiotika

In der Medizin unterscheidet man drei Wirkungsweisen:

  1. Bakterizid: töten Bakterien
  2. Bakteriolytisch: töten und lösen Bakterien auf
  3. Bakteriostatisch: hemmen die Bakterienvermehrung

Antibiotika sollen möglichst gezielt gegen Bakterienzellen wirken, ohne dabei die menschlichen Zellen zu schädigen. Die Medikamente sind in Deutschland generell verschreibungspflichtig.

Wie wirkt ein Antibiotikum?

Bakterien sind die kleinsten selbstständigen Organismen und besonders gefährlich für ältere Menschen, Frühgeborene, chronisch Kranke und Person mit einer Abwehrschwäche.

Ein wirksames Mittel dagegen sind Antibiotika. In Antibiotika sind Stoffe enthalten, die das Wachstum dieser Keime blockieren oder sie sogar abtöten, denn bei ungehemmter Zellteilung können sie sich etwa alle 20 Minuten verdoppeln und das Immunsystem in Schwierigkeiten bringen. Das Wirkspektrum jedes Antibiotikums ist unterschiedlich, da der Aufbau und der Stoffwechsel der einzelnen Bakterien ungleich sind. So kann ein Antibiotikum gegen einen bestimmten Erreger wirksam sein, gegen einen anderen jedoch nicht. Andere Antibiotika verhindern wiederrum die Zellteilung von Erregern. Da sich die Bakterienstämme aber von Ihren Stoffwechselfunktionen und von Ihrem Aufbau unterscheiden, sind viele Antibiotika mit den verschiedensten Wirkungsmechanismen nötig. Entgegen der allgemeinen Ansicht wirken Antibiotika nicht gegen Viren, auch wenn der Arzt sie manchmal bei einer Virusgrippe verordnet. Dies geschieht deshalb, weil zusätzlich auch Infektionen durch Bakterien auftreten können. Man spricht dann von einer Zweitinfektion.

Was sind natürliche Antibiotika?

Alle Pflanzen entwickeln Stoffe um sich gegen Viren, Bakterien und Pilze zu schützen, die sie befallen und schädigen. Die Naturstoffe wirken deshalb nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Pilze und Viren, ganz im Gegensatz zu den synthetischen Antibiotika. Demzufolge werden natürliche Antibiotika fast ausnahmslos aus Pflanzen gewonnen, manchmal auch aus einer Symbiose zwischen Pflanze und Insekt, so wie das etwa bei Propolis oder Honig der Fall ist.

Antibiotische Pflanzen enthalten mitunter Hunderte von unterschiedlichen Wirkstoffen, die nur in ihrer Gesamtheit eine gewisse Wirkung entfalten können, da sie antibakterielle und systemische Eigenschaften vereinen.

Infektion

Wenn Krankheitserreger wie Algen, Bakterien, Viren, Pilze, Würmer und Parasiten in den Körper eindringen und sich dort vermehren, entsteht eine Infektion.

Dies löst eine Entzündungsreaktion aus, die Beschwerden, Schmerzen und Fieber hervorrufen kann. Ein gesunder Körper wehrt normalerweise die meisten Infektionen ab, ohne dass es zu Krankheitssymptomen kommt. Das ist anders, wenn die Abwehrkräfte geschwächt oder die natürliche Bakterienflora geschädigt ist, denn dann können sich pathogene Keime bzw. Krankheitserreger vermehren.

Krankheitserreger können auf verschiedenen Wegen übertragen werden, etwa über die Haut oder die Schleimhäute (Tröpfcheninfektion), über den Magen-Darm Trakt, oder über eine Wunde. Die Ansteckungsgefahr für eine Tröpfcheninfektion ist dort am höchste, wo sich viele Menschen aufhalten.

Artikelnachweis:

Robert Neumann – Fotolia.com

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