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Arthrose

Weltweit leiden Menschen an der Arthrose. Allein in Deutschland gibt es mehr als 5 Millionen Patienten, die derzeit an diesem Gelenksleiden behandelt werden. Man könnte schon fast sagen, dass es sich hierbei um eine Art Volkskrankheit handelt. Arthrose tritt meist altersbedingt auf. Durch Überbelastung und Übergewicht sind heutzutage aber auch immer mehr junge Menschen davon betroffen. Wie man Arthrose erkennt und was man dagegen tun kann, lesen Sie hier.

 

Was genau ist Arthrose?

Der lateinische Name der Erkrankung lautet Arthrosis deformans. Frei übersetzt bedeutet dies etwa soviel wie „verstümmeltes Gelenk“. Umschrieben wird damit ein Gelenkverschleiß, der mit dem Alter einer Person nicht mehr zu erklären ist. Er übersteigt bei weitem das altersübliche Maß. Alle Gelenke im menschlichen Körper können von Arthrose betroffen werden. Eine Arthrose kann durch Fehlstellungen der Gelenke (angeboren oder nach einem Trauma entstanden), Überbelastung oder in Folge einer Knochenerkrankung wie Osteoporose entstehen. Durch Knochenabbau und Gelenksverformung kommt schwindet der Knorpel im Gelenk. Schmerzen, Entzündungen und mechanische Einschränkungen sind die Folge.

Die Ursachen von Arthrose

Arthrose ist fast immer eine Form von Überbelastung des betroffenen Gelenks oder der betroffenen Gelenke. Bei jüngeren Menschen entsteht sie meist durch starkes Übergewicht. Starkes und langanhaltendes Übergewicht führt zu einem schnelleren Gelenkverschleiß. Auch Gelenkverformungen durch stark erhöhtes Gewicht sind keine Seltenheit. Arthrose kann aber auch angeboren sein oder in Folge eines Unfalls (Trauma) entstehen. Bei älteren Menschen tritt Arthrose meist in Folge einer bestehenden Osteoporose oder einer Gelenksentzündung wie der Arthritis auf.

Typische Symptome der Arthrose

Eine Arthrose kann schleichend auftreten und sogar lange Zeit ohne konkrete Symptome auftreten. Die Betroffenen ahnen häufig im Anfangsstadium gar nichts von ihrer Erkrankung oder führen erste kleine Belastungsschmerzen in den Gelenken nicht auf eine beginnende Arthrose zurück. Doch kleine Anzeichen sind fast immer da. Typische Merkmale einer Arthrose sind Anlauf- und Belastungsschmerzen in den Gelenken. Dabei sagt der Stärkegrad der Schmerzen nicht unbedingt etwas über den Grad der Erkrankung aus. Jemand der starke Schmerzen leidet, kann eine leichte Arthrose in den Gelenken haben und ein anderer wiederum sucht wegen fehlender Schmerzen keinen Arzt auf, obwohl er eine stark fortgeschrittene Arthrose hat.

In der Folge der Erkrankung treten dann weitere Symptome auf. Dazu gehören eine zunehmende Deformation des Gelenks, die mit der Zeit auch äußerlich sichtbar wird, Gelenkgeräusche, die durch die Reibung des Knorpels auf die nun vorhandenen Unebenheiten des Gelenks zurückzuführen sind und natürlich der sogenannte „Gelenkerguss“ (Gelenkentzündung), der durch eine aktivierte Arthrose entsteht. Eine solche Entzündung führt nicht selten zu straken schmerzen und schränkt die Bewegung des betroffenen Gelenkes stark ein.

Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose

Es gibt mehrere Möglichkeiten gegen Arthrose vorzugehen. Das erste Ziel, dass bei einer Behandlung verfolgt wird, ist die Schmerzfreiheit. Der Patient sollte sein Gelenk im Alltag normal belasten können, ohne durch Schmerzen in seinem natürlichen Bewegungsablauf eingeschränkt zu sein. Viel schwieriger zu erreichen ist das zweite Ziel, die Verhinderung einer Gelenksdeformierung (krankhafter Veränderung des Gelenkes). Eine solche Veränderung führt fast immer zu mechanischen Einschränkungen und muss operativ behoben werden.

Um schmerzfrei zu werden, verschreiben Ärzte verschieden Schmerzmittel und Entzündungshemmer, die akute Beschwerden lindern sollen. Besonders im Anfangsstadium der Erkrankung kann durch belastungsfreie Bewegungsübungen die Regeneration des Gelenkknorpels aktiviert werden. Wenn die Arthrose sich jedoch in einem fortgeschrittenen Stadium befindet bleiben fast immer nur operative Verfahren als Behandlungsmöglichkeit übrig. Dazu zählen die Knorpeltransplantation und der Gelenkersatz. Natürlich gibt es auch Maßnahmen die das kranke Gelenk erhalten sollen. Je nach Gelenk ist auch eine Umstellung des Gelenkes, die sogenannte Korrekturosteotomie oder die Arthroskopie (eine Gelenkspülung zur Verbesserung von mechanischen Irritationen. Eine Solche Behandlung kommt zumeist bei der Arthrose im Kniegelenk in Frage.

Bildnachweis: Artikelbild © Peter Maszlen – Fotolia.com

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