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Ayurveda

Ayurveda ist eine indische Heilkunst. Sie geht davon aus, dass in jedem Körper drei Energien vorherrschen,

  • die Doshas Vata
  • Pitta
  • und Kapha.

Befinden sich die Doshas im richtigen Verhältnis, ist der Mensch gesund. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, erkrankt man. Im Ayurveda behandeln Ärzte und Heilpraktiker ihre Patienten mit besonderen Massagen und Phytotherapie. Yoga und Atemübungen sowie eine Ernährungsumstellung sind weitere zentrale Bestandteile.

Alte Traditionen

Ayurveda dürfte eines der ältesten Gesundheitssysteme überhaupt sein. Schon zu einer Zeit, als die Menschen im heutigen Europa noch in primitiven Hütten lebten, hat man in Asien den Zusammenhang zwischen Geist, Körper und Seele erkannt. Rund 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung haben weise Leute auf die Ganzheitlichkeit des menschlichen Körpers hingewiesen. Genauso wird Ayurveda auch heute noch praktiziert.

Immer mehr Anhänger in Europa

So langsam aber sicher wird Ayurveda auch in Europa immer beliebter. Bei Ayurveda geht es nicht nur darum, gesunde Kräuter, Öle und Tinkturen anzuwenden, sondern Ayurveda ist eine philosophische Lehre die auf den Grundlagen von Yoga und dem Sankhya-System beruht. Schon als das medizinische Wissen zum ersten Mal niedergeschrieben wurde, besaßen die Menschen ein sehr hohes Wissen zu verschiedenen Krankheiten und wie sie zu behandeln sind. Vieles davon ist inzwischen leider verloren gegangen, aber es lohnt sich, nach dem uralten Wissen zu forschen und das Augenmerk wieder mehr auf natürliche Heilmittel zu.

Ayurvedische Medizin

Die Ayurvedische Medizin beschäftigt sich mit allem was das Leben beinhaltet. Denn die Gesundheit jedes Einzelnen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie z.B. der körperlichen Bewegung, emotionale Bedürfnisse, gesunde Ernährung etc. und genau da greift auch Ayurveda ein. Die Heilkunde der Ayurveda umfasst viele und auch individuelle Maßnahmen, welche zur Erhaltung der Gesundheit und zur Bekämpfung von Krankheiten von Nöten sind. Laut Aussagen hat Ayurveda Erfolge bei Krankheiten gebracht, wo die Schulmedizin versagt hat.

Die Ayurveda-Heilkunde ist eine wirkungsvolle und ganzheitliche Therapie, welche eine Kombination aus medizinischen, psychologischen und spirituellen Faktoren ist.

Die Geschichte der Ayurvedischen Medizin

Das genau Alter des Ayurvedas kann nicht mehr zurückverfolgt werden, stellt aber das älteste überlieferteste Gesundheitssystem dar. Man vermutet heutzutage, dass es ungefähr seinen Ursprung vor 5000 Jahren hatte. Den Ursprung hat Ayurveda in Altindien in der vedischen Hochkultur, so gehört sich zu den heiligen 4 Schriften des Hinduismus.
Die mythische Figur Dhanvantari wird in einigen Schriften als Begründer des Ayurveda angesehen. Dhanvantari ist der Arzt der Götter und Ursprung aller Heilkunst. In unterschiedlichen Schriften des Hinduismus werden viele Gründe genannt, warum der Körper erkrankt ist, sowie die Möglichkeiten zur Behandlung.

Die heilige Schrift Atharva Veda enthält viele Zauberformeln, bei welchen mit magischen Zutaten, Amuletten oder Heilpflanzen die jeweiligen Krankheiten bekämpft werden sollen. Die Krankheiten wurden durch Bestrafung eines Gottes hervorgerufen. Es kann aber auch ein Zauber eines Feindes oder ein Angriff eines Dämons sein.
Ayurveda ist über die Zeit fast komplett verloren gegangen, da die vedische Hochkultur untergegangen ist. In der Zeit des Mittelalters haben die fremden Kulturen ihre eigenen medizinischen Verfahren mit ins Land gebracht und Ayurveda wurde verboten. In Ceylon, heute Sri Lanka, wurde das ayurvedische Wissen jedoch weiter angewandt. Auf dieser Grundlage ist heutzutage Sri Lanka das einzige Land auf der Erde, welches als komplettes Gesundheitssystem Ayurveda auch staatlich anbietet.

Die Krankheitslehre im Ayurveda

Das komplette Universum ist in der ayurvedischen Medizin aus 9 Substanzen zusammengesetzt:

  1. Wasser
  2. Feuer
  3. Luft
  4. Erde
  5. Äther
  6. Dem Geist
  7. der Seele
  8. dem Raum
  9. der Zeit

Auf dieser Grundlage besteht jedes Lebewesen und jeder Stoff aus diesen Elementen, nur in unterschiedlichen Anteilen. Kommen diese Anteile in ein Ungleichgewicht, kommt es zu Krankheiten. Hier greift die Ayurveda ein: Die versucht zu verstehen, wieso diese Krankheiten ausbrechen und den Nährboden der Krankheiten zu entfernen.

Wie wird in der Ayurveda behandelt?

Der Körper wird komplett untersucht, hierzu gehören die Untersuchung der Zunge, der Augen, des Urins und des Pulses. Diese Untersuchung ist unabhängig, wo sich die Beschwerden im Allgemeinen befinden. Hier soll ermittelt werden, wie das Befinden des Patienten im allgemeinen ist, sowie sein Verhältnis der jeweiligen Substanzen zu ermitteln. Auf Grundlage der untersuchten Informationen wird eine spezifischen Behandlung bestimmt. Das Ungleichgewicht soll dadurch wieder in ein Gleichgewicht gebracht werde, dass die Faktoren, welche dafür verantwortlich sind vermieden werden.

Im groben besteht eine Behandlung aus unterschiedlichen Teilen, wie einer manuellen Therapie, einer vorgeschriebenen Tagesroutine, einer Diät und einer Medizin. Der zugeschnittene Ernährungsplan ist einer der Grundpfeiler dieser Behandlung.

Bildnachweis: Artikelbild © vkph – Fotolia.com

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