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Beifuß

Schon vor Jahrhunderten wurde Beifuß gegen die unterschiedlichsten Krankheiten, unter ihnen zum Beispiel Hämorrhoiden, Epilepsie, Schwindsucht und Nervenleiden eingesetzt und gehörte zu den wichtigsten Heilkräutern. Auch heute noch werden in der Naturheilkunde viele Erkrankungen mit der unscheinbaren Pflanze die auch an Wegrändern wächst gelindert, in der Schulmedizin wurde er jedoch vom Wermut verdrängt. Egal ob als Tee, Gewürz, Öl oder als Badezusatz, der Beifuß verdient dank seiner Vielseitigkeit jede Menge Aufmerksamkeit.

Die vielseitige Heilpflanze Beifuß

Der Beifuß, auch unter seinem botanischen Namen Artemisia vulgaris bekannt, diente schon viele tausende Jahre als Heilkraut. Bereits in Neandertalergräbern wurden Überreste des Heilkrautes gefunden. Woher die Artemisia vulgaris ursprünglich kam, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, denn in vielen nördlichen Gebieten der Erde ist der Beifuß weit verbreitet. Seinen deutschen Namen erhielt das Kraut jedoch da sich Wanderer früher Beifuß in die Schule legten oder an den Knöchel banden, um der Ermüdung der Füße vorzubeugen. Sowohl im alten Ägypten und bei den Persern als auch im Altertum und bei den Römern als Heilpflanze gefragt. Darüber hinaus galt Beifuß in früheren Zeiten als Kraft- und Schutzkraut. Heute wächst das vielseitige Heilkraut oft unerkannt am Wegesrand.

Der unscheinbare Beifuß verfügt über dunkelgrüne Blätter, die auf der Unterseite filzartig sind und kleine graugelbe Blüten, die in kleinen Ähren stehen und die zwischen Juli und September erblühen. Zu dieser Zeit kann das vielseitige Heilkraut auch gesammelt werden. Wenn das Kraut selbst gesammelt wird, muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Beifuß nicht mit der Beifuß Ambrosie verwechselt wird, denn die Beifuß Ambrosie ist ein starkes allergieauslösendes Kraut. Wer sich die Arbeit ersparen und Beifuß kaufen möchte, kann dies sowohl in Apotheken oder Kräutershops tun. In der Regel ist Beifuß online kaufen jedoch am preiswertesten.

Wirkung und Anwendungsgebiete von Beifuß

Das Heilkraut verfügt dank seiner Inhaltsstoffe über eine Reihe von Heilwirkungen und wirkt somit nicht nur beruhigend und stärkend, sondern auch antibakteriell, antimykotisch, appetitanregend, durchblutungsfördernd, galletreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, verdauungsfördernd und wehenfördernd. Aufgrund seiner zahlreichen Heilwirkungen kann der Beifuß für eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen zählen die folgenden:

  • Blasenentzündungen
  • Blähungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Chronischer Durchfall
  • Frauenheilkunde
  • Gallenschwäche
  • Geburt
  • Hämorrhoiden
  • Kalte Füße und Hände
  • Menstruationsbeschwerden
  • Mundgeruch
  • Müde Beine
  • Nervenanspannung
  • Schlafstörungen
  • Unruhe
  • Verdauungsschwäche
  • Beschwerden in den Wechseljahren

Beifuß als Gewürz

Vor tausenden von Jahren gehörte Beifuß zu den bedeutendsten Heilpflanzen und bist ins 18. Jahrhundert war das Kraut das gebräuchlichste Küchengewürz überhaupt. Im Laufe der Jahre hat das Heilkraut seine Bedeutung als Medizin und Gewürz zugunsten des Wermuts jedoch mehr und mehr verloren. Zu Unrecht, denn der wohlschmeckende Beifuß eignet sich hervorragend als Gewürz für Wild, Gans und Ente und kann auch Marinaden, Soßen und Salate geschmacklich enorm aufwerten.

Gerichte mit Beifuß Gewürz aufwerten

Bis ins 18. Jahrhundert war Beifuß Gewürz aus der Küche nicht wegzudenken und wurde ähnlich oft verwendet wie heutzutage Kräuter wie Petersilie. Der Beifuß schmeckt herb und leicht bitter und duftet leicht nach Wacholder, Pfeffer oder Minze. Durch den sanften bitteren Geschmack fördert Beifuß Gewürz nicht nur den Appetit, sondern regt auch die Verdauungstätigkeit an. Aus diesem Grund wird Beifuß vor allem bei fetten und schweren Speisen besonders beliebt.

Allerdings eignet sich das Beifuß Gewürz nicht nur für fettes Fleisch, sondern passt geschmacklich auch hervorragend zu Wild, Ente, Gänsebraten, Schwein, Geflügel und Hammel. Beifuß passt jedoch auch gut in Suppen wie zum Beispiel Kartoffelsuppe, Gemüsesuppe oder Bohnensuppe und eignet sich zum Würzen von deftigen Speisen mit Fisch (vor allem Aal, Makrele und Hering), Fleisch, Käse und Pilzen. Geschmacklich glänzen kann der Beifuß jedoch auch in Soßen, pikanten Salaten und Füllungen sowie Marinaden. In der Regel entfaltet sich das Aroma der Heilpflanze jedoch erst beim Garen so richtig, weshalb er nach Möglichkeit mitgekocht werden sollte.

Wen das Kraut im Gericht stört, kann den Beifuß vor dem Kochen in ein Mullsäcken stecken, ihn mitkochen und am Ende des Kochvorgangs rückstandslos wieder herausnehmen. Auf die Verwendung von zusätzlichen Gewürzen, außer Knoblauch und Pfeffer, sollte bei Beifuß jedoch lieber verzichtet werden.

Rezepte mit Beifuß Gewürz

Im Internet können Interessierte eine Reihe von Rezepten mit Beifußkraut aus den unterschiedlichsten Sparten finden. Egal ob Saucen, Fleischgerichte, Fischgerichte oder Suppen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch beim Erwerb des Gewürzes kann das Internet gute Dienste leisten, denn online ist Beifuß meist preiswerter zu haben als vor Ort. Beifuß kann jedoch auch ohne Probleme zu Haus angepflanzt werden oder am Wegesrand gesammelt werden.


Beifußkraut – ein zeitloses Gewürz mit Tradition

Als unentbehrliche Gewürzzugabe zum Gansbraten ist Beifußkraut allgemein bekannt. Doch seine fast vergessene Geschichte und Herkunft zeigen, welche Bedeutung dieser Pflanze zukommt. Wie viele andere Kräuter auch werden ihm nicht nur Heilkräfte, sondern auch eine magische Wirkung zugeschrieben. Eine Renaissance hat Beifuß in der kreativen Küche von heute gefunden.Was genau ist Beifußkraut?

Der gemeine Beifuß (lat. Artemisia vulgaris), ist eine Krautpflanze, deren Wuchshöhe von 60 cm bis zu zwei Metern reicht. Beifuß hat dunkelgrüne Blätter, die auf der Unterseite eine filzartige Struktur aufweisen. Die Blüten sind recht klein und sind grau-gelblich gefärbt. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit hat sich diese Pflanze schon frühzeitig über die gesamte nördliche Hemisphäre verbreitet. Die erste Verwendung von Beifuß ist seit dem Mittelalter belegt. In den Monaten Juli – September werden die Triebspitzen der Pflanzen geerntet und getrocknet – das typische Beifußkraut entsteht. Der Geschmack von Beifuß lässt sich am besten als leicht bitter und herb beschreiben, sein Geruch zeigt Nuancen von Wacholder und Pfeffer.

Das Beifußkraut in Medizin und Mythologie

Lange Zeit galt Beifuß nicht nur als Gewürz, sondern fand auch in der Naturmedizin weitreichende Verbreitung. Die Liste der nachgesagten Heilwirkungen ist dabei sehr lang. Vor allem bei Störungen des Verdauungstraktes kam ihm eine große Bedeutung zu. Dies hat in diesem Fall einen realen Hintergrund, denn Beifuß enthält Bitterstoffe, welche sich erwiesenermaßen günstig auf die Verdauung auswirken. Aber auch gegen Epilepsie und Frauenleiden aller Art sowie für Abtreibungen fand Beifuß Verwendung. In der modernen Medizin hat Beifuß seine Bedeutung als Heilmittel verloren.

Im Mittelalter war Beifuß nur eines von vielen Kräutern, aus denen Zaubertränke gegen Hexerei gemischt wurden. Als Kranz geflochten und aufgehängt, diente es zur Abwehr gegen Seuchen und sogar zum Schutz des Hauses vor Blitzeinschlägen.

Vielfalt in der Küche – Beifußkraut heute

Die bereits beschriebene positive Wirkung auf die Verdauung, ist der Grund, warum auch heute noch bei fetten Speisen wie der traditionellen Weihnachtsganz die Zugabe von Beifußkraut ein „Muss“ ist.

Viele Köche dehnen die Vorzüge von Beifuß aber auch auf die Zubereitung von Ente, Pute und Hammel aus. Auch für die Kreation vegetarischer Gemüsepfannen, für delikate Käse-Dips sowie diverser Marinaden hat Beifuß bis heute seine Zeitlosigkeit in Bezug auf Geschmack und Wirkung unter Beweis gestellt.


Beifußtee

Beifuß wurde schon vor Jahrhunderten für verschiedene Krankheiten eingesetzt und galt lange als eine der wichtigsten und heiligsten Heilpflanzen. Im Laufe der Jahrhunderte verlor Beifuß zwar an Bedeutung, in der Naturheilkunde wird Beifuß bzw. Beifußtee jedoch nach wie vor gegen zahlreiche Krankheiten angewendet.

Egal ob Schlaflosigkeit, Durchfall, Blasenleiden, Frauenleiden oder Nervenleiden, Beifuß Tee kann Betroffenen auf sanfte Weise Linderung verschaffen. Bei bestimmten Erkrankungen und einer frühen Schwangerschaft muss auf den Genuss des Tees jedoch verzichtet werden.

Wie wird Beifuß Tee zubereitet?

Für die Zubereitung von Beifußtee wird das getrocknete Kraut des Heilkrauts verwendet. Der Beifuß Tee ist in Apotheken und Kräutershops online oder vor Ort erhältlich, allerdings kann das Kraut auch im Garten angebaut und zwischen Juli und September selbst gesammelt werden. Der Beifuß wird eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten und getrocknet. Erst nach dem Trocknen werden die Blätter vom Stamm gepflückt.

Zubereitungsempfehlung für Beifuß Tee:

  1. 1-2 g getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen.
  2. Da Beifußtee jedoch sehr bitter schmeckt, sollte er nur knapp 5 Minuten ziehen und danach abgeseiht werden.
  3. Die Tasse Beifuß Tee muss schluckweise getrunken werden.
  4. In der Regel ist eine Tasse Beifußtee täglich ausreichend und kann bei Blasenleiden ebenso zu sich genommen werden wie bei Menstruationsproblemen oder Durchfall.
  5. Beifuß sollte jedoch generell nicht überdosiert werden.

Wann kann Beifußtee angewendet werden?

Die Anwendungsgebiete des Beifußtees sind vielzählig. Wie bereits erwähnt sollte jedoch von einer Überdosierung abgesehen werden und täglich nur eine Tasse getrunken werden.
Zu den bedeutendsten Anwendungsgebieten gehören die folgenden:

  • Durchfall
  • Blasenleiden
  • Epilepsie
  • Frauenheilkunde
  • Gallenleiden
  • Hämorrhoiden
  • Leberleiden
  • Leichte Bauchspeicheldrüsenfunktionsschwäche
  • Magen-Darmstörungen
  • Mundgeruch
  • Nervenkrankheiten und Nervenleiden
  • Schwindsucht

Allerdings gibt es auch einige Erkrankungen, bei denen Beifuß generell nicht eingesetzt werden sollte. Dazu gehören vor allem Fieber, Magen- oder Darmgeschwüre, gestörte Magensaftsekretion und ein Verschluss der Gallenwege. Darüber hinaus sollte Beifußtee auf keinen Fall während Frühschwangerschaften getrunken werden.

Wie wirkt Beifußtee?

Tee aus Beifuß kann die Verdauung unterstützen und wirkt zudem harntreibend und krampfstillend und wird vor allem deshalb immer beliebter. Beifuß kann jedoch mehr: er wirkt zudem beruhigend, antimykotisch, antibakteriell, durchblutungsfördernd, wehenfördernd, galletreibend, blutungsfördernd und auch appetitanregend.


Beifuß gegen Verdauungsprobleme

Der Beifuß, schon seit Jahrhunderten bekannt, wird die Bitterpflanze auch heute noch im Bereich der Verdauungsprobleme eingesetzt. Die unauffällige Pflanze fördert mit ihrer Heilwirkung die Verdauung und hilft zudem gegen Blähungen. Die Beifuß Wirkung ist erwärmend und wirkt daher krampfstillend. Als Kraut in fettigen Speisen, wie Schweinefleisch oder Aal verwendet, fördert der Beifuß die Verdauung und hilft gezielt bei der Fettverdauung.

Die Beifuß Wirkung, durch eine Teekur

Schlicht und unaufdringlich präsentiert sich der Beifuß am Wegesrand. Die Heilpflanze besitzt ein dunkel gefärbtes Blattwerk und dezente Blüten. Gerne wird der Beifuß übersehen, obwohl seine Heilwirkung schon seit Jahrhunderten bekannt ist. Das Kraut des Beifuß kann in Juli und September geerntet werden.

Die Beifuß Wirkung besitzt eine antibakterielle, beruhigende, krampflösende und stärkende Heilwirkung. Gut gegen Verdauungsprobleme kann ein Blättertee aus Beifuß wirken. Ein Teelöffel der Blätter kann hierzu mit kochendem Wasser übergossen werden. Vorsicht ist für Schwangere geboten, diese sollten Beifuß nicht einnehmen. Ebenso sollten Menschen mit einer Beifußallergie die Pflanze meiden.

Im Geschmack zeigt sich Beifuß nicht ganz so bitter, wie Wermut. Ein Teeaufguss mit Beifuß durchwärmt, dank seiner Eigenschaften den Körper und hilft nicht nur gegen Probleme mit der Verdauung.

Gegen Verdauungsprobleme würzen

So mancher Darm tut sich mit fettigen Speisen schwer. Die leckere Ente zu Weihnachten oder der Aal als Fischgericht benötigt eine gute Fettverdauung, da diese Speisen recht fettlastig sind. Auch Gerichte mit Schweinefleisch können die Verdauung belasten und Verdauungsprobleme herbei führen. Die Beifuß Wirkung präsentiert sich an Speisen fördernd für die Fettverdauung. Das fettige Gericht kann mit Beifuß gewürzt werden und unterstützt somit den Verdauungsapparat und die Leckereien machen weiterhin Spaß.Die Beifuß Wirkung in fettigen Speisen wirkt neutralisierend und kann nach Bedarf als Hauptgewürz oder in einer kleineren Menge mit den Speisen gewürzt werden.

Der Beifuß ist im Handel in pulverisierter oder geschnittener Variante erhältlich. Bei einem Spaziergang, durch Wald und Wiese, kann das nützliche Kraut jedoch auch eigenhändig geschnitten werden, hierbei sollte jedoch der geeignete Zeitpunkt beachtet werden.


Die Geschichte des Beifuß

Nur wenige Pflanzen tragen in der deutschen Sprache ähnlich viele Namen wie der Beifuß. Die Bezeichnungen gehen vom Gewürzbeinfuß, über Fliegenkraut, Besenkraut, Gänsekraut, Jungfernkraut, Weiberkraut, Sonnwendkraut, Johannesgürtelkraut bis hin zu wildem Wermut, Werzwisch oder auch Wisch. Kein Wunder, denn besonders im Mittelalter wurde dieser Pflanze eine Vielzahl von Wirkungen zugeschrieben.

Geerntet werden kann Beifuß zwischen Juli und September. Dabei werden die oberen Spitzen der Triebe abgeschnitten. Die Blütenkörbchen dürfen dabei noch nicht geöffnet sein. Die Wurzeln werden dagegen im Spätherbst geerntet.

Er findet als Gewürz vor allem in fettreichen Fleischgerichten Verwendung. Denn die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe sorgen für eine Bildung von Gallensaft und Magenflüssigkeit. Auf diese Weise wird die Verdauung durch dieses Gewürz unterstützt. In der Medizin wurde er dagegen vor allem im Mittelalter in der Frauenheilkunde und gegen Epilepsie verwendet. Da seine ätherischen Öle aber nicht frei von Giftstoffen sind, ist man inzwischen von einer Nutzung weitgehend abgekommen.

Vom Mythos des Beifuß

Zu Zeiten des Mittelalters war Beifuß nicht nur eine beliebte Heilpflanze, sondern galt auch als ein besonders wirksamer Schutz gegen Hexerei. Gleichzeitig konnte mit der Pflanze aber auch Magie aktiv betrieben werden. In einer ganzen Reihe überlieferter „magischer“ Rezepte findet er sich als wichtige Zutat.

Schon bei den Germanen wurden die um Johanni geernteten Pflanzen zu Gürteln geflochten und als Schutz gegen Dämonen und böse Zauberei getragen. Plinius behauptet dagegen in seinen Schriften, dass man sich einen Zweig dieser Pflanze ans Bein binden müsse, um Müdigkeit zu vertreiben. Auch im altenglischen „Nine Herbs Charm“ wird der Beifuß gleich als erste Pflanze genannt.

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