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Capsaicin

Die Gattung Capsicum bezeichnet Pflanzen, aus welchen Capsaicin gewonnen werden kann. Dazu zählt unter anderem aus der Familie der Nachtschattengewächse die Paprika. Dieses Alkaloid verursacht bei dem Verzehr einen Schärfe- oder Hitzereiz, wie er bei Paprika- oder Chilischoten entsteht. Das Capsaicin und andere Stoffe, welche ein Schärfegefühl hervorrufen, tragen den Namen Capsaicinoide.

Diese sind farblos und zersetzen sich auch beim Einfrieren oder Kochen nicht.
Capsaicin ist nicht wasserlöslich, es kann aber mit Ethanol oder Ölen verdünnt und die Wirkung abgeschwächt werden. Bei einer zu scharfen Speise sollte aus diesem Grund kein Wasser getrunken werden, sonder fetthaltige Substanzen wie Milch, Joghurt oder Käse verwendet werden. Auch hochprozentige alkoholische Getränke eignen sich wegen des Ethanolgehaltes zum Lindern der Schärfe.

Capsaicin in der Medizin

In der Medizin findet Capsaicin ebenfalls in vielen Bereichen Anwendung.

Capsaicin wirkt antibakteriell, antiviral und hilft bei der Produktion von Abwehrzellen.

Es ist nicht nur durchblutungsfördernd, sondern hilft durch die gesteigerte Durchblutung auch bei Muskelverspannungen und den dadurch entstehenden Schmerzen.
Capsaicin ist z. B. in durchblutungssteigernden Wärmepflastern wie auch in Cremes und Salben enthalten. Beim Auftragen bzw. Aufkleben dieser Medikamente entsteht ein Wärmeeffekt, welcher gegen die Beschwerden wirkt. Wissenschaftler haben zudem festgestellt, dass Capsaicin die Anteile des LDL-Cholesterins, also die schlechten Cholesterine bekämpft und senkt. Das gute Cholesterin hingegen wird davon nicht betroffen.

Bei Tests mit Probanden haben die Wissenschaftler außerdem herausgefunden, dass die Zugabe von Capsaicin die Plaque-Ablagerungen in den Blutgefäßen verhindert. Die dadurch verbesserte Durchblutung senkt einen zu hohen Blutdruck. Capsaicin sorgt für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel, welcher oftmals ein Problem in Zusammenhang mit Übergewicht darstellt. Auch hier greift das Capsaicin helfend ein, denn es hat sich als guter Fatburner erwiesen. In diesem Zusammenhang werden gleichzeitig die Leberwerte verbessert. Somit eignet sich Capsaicin auch zum Reduzieren des Körpergewichtes, da es überschüssiges, in den Fettzellen eingelagertes Fett verbrennt.

Was für die alten Chinesen schon gut und heilend war, ist in der heutigen Zeit noch im gleichen Maße wirksam. Capsaicin in der richtigen Dosis ergibt ebenso eine gute Speisewürze wie eine gute Medizin.

Capsaicin als Speisewürze

Capsaicin eignet sich aufgrund seiner Eigenschaft als Schärfe entwickelndes Alkaloid besonders gut als Speisewürze. In wohl keinem deutschen Haushalt fehlt das Paprikapulver. Aber auch die Paprikaschote wird als Frucht in vielen Speisen verwendet, obwohl die Gemüsepaprika eher süß und nicht scharf sind. Sie weisen aber einen sehr hohen Vitamin C Gehalt auf. Da die asiatische Küche auch in Europa immer beliebter wird, hat die Chilischote als schärfendes Gewürz den Weg in deutsche Küchen gefunden. In Thailand z. B. wird sehr scharf gekocht und die Chilischote fehlt an kaum einem Gericht.

Ein weiteres beliebtes Gewürz zum Schärfen der Speisen ist der Cayennepfeffer. Er wird ebenfalls aus Chilischoten hergestellt. Zur Herstellung des Cayennepfeffers wird die Chili getrocknet und pulverisiert.

Zudem wird dem Capsaicin die Ausschüttung von Endorphinen zugeschrieben, dem sogenannten Glückshormon. Das bedeutet gleichzeitig, dass Capsaicin glücklich machen kann, zumindest die Laune anhebt. Wer als scharf gewürzte Speisen zu sich nimmt, sollte auch ein glücklicher, gut gelaunter Mensch sein.

Bildnachweis: Artikelbild © Pitamaha – Fotolia.com

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