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Gesunde Darmflora

Die Darmflora setzt sich aus den verschiedensten Mikroorganismen zusammen, die im Darm des Menschen angesiedelt sind. Ein bekanntes Bakterium, welches sich bei den meisten gesunden Menschen im Darm nachweisen lässt, ist Escherichia coli (E. coli). Die Darmflora unterstützt das Immunsystem, ist aber auch an der Verdauung beteiligt. Kommt es zu einer Störung der Darmflora, wie es nach Antibiotikagaben der Fall sein kann,  kommt es zu Blähungen, Schmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten.

Die Colitis ulcerosa zählt zu den chronischen Darmentzündungen und ist für den Betroffenen durch blutige Durchfälle, Krämpfe und psychische Belastungen oft schwer zu ertragen.

Symptome der Colitis ulcerosa

Die Entzündung beginnt meistens im Rektum, dem Mastdarm. Von hier breitet sie sich kontinuierlich aufwärts Richtung Dünndarm aus. Das Rektum ist bei der Colitis Ulcerosa immer betroffen, zu einem vollständigen Befall des kompletten Dickdarms kommt es in bis zu 50 Prozent der Fälle. Die Krankheit verläuft in Schüben, wobei es Betroffene gibt, deren Entzündungsgrad sich im Schub nicht verschlimmert, bei anderen hingegen kommt es zu einer Ausweitung der Beschwerden, je länger die Krankheit vorhanden ist. Die Betroffenen leiden im akuten Schub unter blutigem Durchfall, der bis zu 40 Mal pro Tag auftreten kann. Begleitet wird der Durchfall von Bauchschmerzen und Krämpfen; eventuell auch von leichtem Fieber.

Durch falsche Ernährungsgewohnheiten wird der Darm bei Erwachsenen mit der Zeit meist träge. Was zur Folge hat, dass sich in den sensiblen Darmzotten Parasiten breit machen, welche die lebenswichtigen Darmbakterien angreifen und dadurch die Verdauung erschweren. Was zu schweren Darmerkrankungen führen kann.

Die Folge – Darmerkrankungen

  • Reizdarmsyndrom
  • Verstopfung
  • Darmträgheit
  • Hämorrhoiden
  • Darmentzündung
  • Morbus Crohn
  • Darmkrebs

Komplikationen des entzündeten Darms

Durch die Entzündung der Schleimhaut im Dickdarm und dem daraus resultierenden Durchfall werden verschiedene Nährstoffe nicht richtig verdaut, so dass Mangelerscheinungen die Folge sein können. Bei Kindern kommt es unter Umständen zu Wachstumsstörungen, bei Erwachsenen zu Gewichtsverlust und / oder Anämien. Zu Komplikationen der Colitis ulcerosa zählen Entzündungen in anderen Organen wie der Haut, der Augen, der Gelenke oder der Leber. Gefährlich wird es, wenn die Schleimhaut so stark geschädigt ist, dass massive Blutungen auftreten oder sich der Dickdarm erweitert. Bei einer Erweiterung des Dickdarm kann eine Bauchfellentzündung entstehen oder im schlimmsten Fall der Dickdarm reißen. Letztere Fälle sind nicht die Regel einer Colitis ulcerosa, aber man sollte als Betroffener mögliche Komplikationen kennen, um im Zweifel richtig zu handeln und einen Arzt aufsuchen.

Durch die chronische Entzündung des Darm steigt das Karzinomrisiko. Nach 15 Jahren ist es 3fach erhöht, allerdings ist dies abhängig davon, wie häufig und lange die Schübe vorkommen und wie weit die Entzündung fortgeschritten ist.

Diagnose und Therapie bei chronischen Darmentzündungen

Diagnostiziert wird die Colitis ulcerosa mittels Inspektion, Abtasten und Spiegelung des Rektums. Auch der Dickdarm wird weitergehend untersucht. Mit Hilfe einer Blutuntersuchung wird die Diagnose gesichert.

Da die Krankheit für die Betroffenen oft psychisch sehr belastend ist, empfiehlt sich neben der schulmedizinischen Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten und einer angepassten Ernährung, der Besuch einer Selbsthilfegruppe.

Zur Unterstützung für eine gesunde Darmfunktion haben sich Weihrauchprodukte bewährt.

Welche Hausmittel helfen beim Aufbauen der Darmflora?

Darmsanierung und Darmreinigung

Es benötigt drei Schritte um eine Darmsanierung herbei zu führen. Als erstes wird der Darm gereinigt, dann entgiftet und anschließend aufgebaut.

Durch das Heilfasten wird der Darm entleert und gereinigt. Ganz sanft und natürlich gelingt dies durch die Einnahme von Flohsamenschalen. Denn das Aufquellen der Schalen putzt die Darminnenwände leicht aus.
Wer lieber Tee genießen möchte, kann ebenfalls auf eine 10-Tageskur zurück greifen, in der er einen Sennesblätter-haltigen Tee zu sich nimmt.

Die Entgiftung des Darms

Die Entgiftung gelingt durch das Trinken von stillem Wasser, mindestens 2,5 Liter am Tag. Doch auch ungesüßter Kräutertee ist sehr hilfreich. Ebenfalls sollten Sie eine Zeit lang kein Fleisch essen und eher auf Obst und Gemüse zurück greifen, dies gedünstet, püriert oder roh. Auch ein gründliches Kauen ist essentiell, da nur dann der Speisebrei gut vorverdaut in den Magen-Darmtrakt übergeht.

Darmaufbau durch Symbioselenkung

In der Darmflora befinden sich lebenswichtige Bakterien und Mikroorganismen, welche die Nahrungsreste aufspalten und verdauen. Um diese Darmbakterien zu erhalten, ist ein gezieltes Einnehmen dieser Darmbakterien sehr hilfreich, was bewirkt, dass die gestörte Darmflora wieder hergestellt wird. Diese speziellen Bakterien gibt es beim Arzt und Apotheker zu erwerben.

Fazit

Wer seinem Darm etwas Gutes tun möchte, sollte darauf achten, dass er viel Wasser zu sich nimmt, sich ausgewogen ernährt, auf Genussmittel und Gewürze verzichtet und regelmäßig eine Entgiftung anstrebt. Um den Darm im Gleichgewicht zu halten. Nur so kann man seinem Darm dauerhaft etwas Gutes tun und die Leistung des Darms auch im hohen Alter deutlich verbessern.

Bildnachweis: Artikelbild © Robert Kneschke – Fotolia.com

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