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Darmsanierung

Eine Darmsanierung wird empfohlen, wenn die gesunde Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. In einem gesunden Darm leben unzählige Bakterien, die bei der Verdauung beteiligt sind. Da sich außerdem ein Teil des Immunsystems im Darm befindet, ist es wichtig, dass dieser gesund ist. Durch Antibiotika-Einnahmen oder eine falsche Ernährung kann es dazu kommen, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät. Die Betroffenen leiden dann unter Beschwerden wie Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit oder Verdauungsstörungen. Eine Darmsanierung kann mit Fastentherapien, Milchsäurebakterien, einer angepassten Ernährung oder weiteren Methoden stattfinden.

„Der Tod sitzt im Darm“ – der Arzt und Darmspezialist Franz Xaver Mayr, nach dem auch die berühmte Fastenkur benannt ist, hat schon früh erkannt, dass viele Krankheiten ihren Ursprung im Darm haben. Besonders chronische Krankheiten können gelindert werden, wenn der Darm gesund ist. Eine Erklärung liegt darin, dass ein Teil des Immunsystem sich im Darm befindet. Die Peyer-Plaques sind Ansammlungen von Lymphknötchen und sind im gesamten Dünndarm, vor allem aber im Krummdarm, dem Ileum, verteilt. Ist der Darm nicht gesund oder im Ungleichgewicht, kann auch der dort befindliche Teil des Immunsystems nicht richtig arbeiten.

Zu wenig Ballaststoffe in der Nahrung

Die Ursachen für einen schlecht funktionierenden Darm liegen häufig in der Ernährung. Damit der Stuhlgang und damit die Entleerung des Darms regelmäßig stattfinden kann, braucht der Organismus Ballaststoffe in ausreichender Menge. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag. Dies lässt sich laut DGE mit drei Schreiben Vollkornbrot, drei Kartoffeln, drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag erreichen. Stattdessen wird der Darm häufig mit nährstofflosen, ballaststoffarmen und fettreichen Produkten überhäuft, die ihn und den Körper mehr belasten als gut tun. Fertignahrung und Fastfood enthalten zudem noch viele künstliche Inhaltsstoffe, die krank machend wirken können.

Bewegung hilft dem Darm

Ein weiteres Problem neben der ballaststoffarmen Ernährung liegt in der mangelnden Bewegung. Viele Menschen sitzen tagsüber im Bürostuhl und abends vor dem Fernseher. Statt der Treppe wird der Fahrstuhl oder die Rolltreppe genutzt, statt der Fahrrades oder der Füße kommt das bequeme Auto selbst bei Kurzstrecken zum Einsatz. Neben der Herz-Kreislauf stärkenden Eigenschaft bewirkt ausreichende Bewegung außerdem, dass der Darm besser arbeiten kann. Der Stuhl wird im Darm durch Muskeln nach unten befördert; bewegt sich der Mensch, ist auch die Durchblutung im Darm stärker und kann besser arbeiten. Schnell wirkende Abführmittel sind keine Lösung, um gegen Verstopfung anzugehen und den Darm so zu reinigen.

Häufig wirken sie über Osmose, das heißt sie ziehen Wasser in den Darm und erweichen dadurch den Stuhl. Zwar kommt es ziemlich schnell zum Stuhlgang, das Grundproblem ist aber nicht gelöst. Wenn keine Möglichkeit besteht, über die Nahrung ausreichend Ballaststoffe aufzunehmen, um den Darm zu reinigen, können Präparate aus dem ballaststoffreichen Affenbrotbaum unterstützend helfen.

Bildnachweis: Artikelbild © Regine Schöttl – Fotolia.com

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