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Hagebutte

Die Früchte verschiedener Rosenarten, speziell die der Hundsrose werden Hagebutten genannt. Durch ihre Abstammung von den Rosen wird die Hagebutte auch „Rosenapfel“ genannt. Die Früchte sind ungiftig und können mit einer speziellen Behandlung als Nahrungsmittel oder Heilpflanze benutzt werden. Das wohl bekannteste Produkt aus den Früchten der Hundsrose ist der Hagebuttentee. Er ist als Heißgetränk in vielen deutschen Haushalten vertreten. Der Hagebuttentee dient als Getränk wie auch als Heilmittel bzw. Hausmittel bei bestimmten Erkrankungen. Zudem sorgt die Hagebutte mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt zur Gesunderhaltung des Körpers. Die Hagebutte gilt bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel und Frucht zur Ernährung.

Nahrungsmittel aus der Hagebutte

Die Frucht der Hagebutte enthält neben ihrem roten Fruchtfleisch im Inneren eine Menge kleiner Nüsse. Damit gehört sie in die Gattung der Sammelfrüchte. Normalerweise werden sie im Herbst geerntet. Da die Früchte aber auch die Winterfröste überstehen, können sie bis ins Frühjahr gepflückt werden. Die kleinen Nüsse im Inneren sind mit haarfeinen Widerhaken versehen und aus diesem Grunde nicht genießbar, da sie Allergien und Juckreiz hervorrufen können. Verarbeitet wird ausschließlich das Fruchtfleisch der Knolle. Das Fruchtfleisch ist besonders reich an Vitamin C, beinhaltet aber auch die Vitamine A und B. Durch ihre Abstammung von den Rosen wird die Hagebutte auch „Rosenapfel“ genannt. Die Früchte sind ungiftig und können mit einer speziellen Behandlung als Nahrungsmittel oder Heilpflanze benutzt werden. Darüber hinaus sind in Hagebutten Polyphenole, Mangan und Bor. Der süßsaure Geschmack ist auch nach der Verarbeitung zu Tee noch spürbar.

Zum Verzehren wird das Fruchtfleisch der Hagebutte entkernt, gewaschen, zerkleinert und anschließend getrocknet.
Das süßsaure Fruchtfleisch kann anschließend zu Tee, Marmelade, Suppe oder Gelee verarbeitet werden.

Hagebutte zur Gesunderhaltung oder als Heilpflanze

Die getrockneten Schalen der Hagebutte ergeben einen Aufguss mit einem hohen Vitamin C Anteil, welcher zusätzlich einen hohen Anteil an Pektiden sowie Pflanzensäuren besitzt. Das macht den Aufguss leicht abführend und harntreibend, was ihn zur Unterstützung von Blasen- und Nierenleiden geeignet macht. Bei Erkältungskrankheiten greift ein Hagebuttenaufguss ebenfalls heilend ein. Ein Mus aus Hagebutten verfügt über eine austreibende Wirkung und wird unterstützend in der Rheuma- und Gichttherapie verwendet.

Die Kerne der Hagebuttenfrucht sind nicht völlig unnützlich. Ein aus ihnen gewonnenes Öl kann zur Hautpflege verwendet werden. Das Öl findet auch Verwendung als Massageöl, da es nach der Anwendung die Haut gesünder und jünger aussehen lässt. In Pulverform wird die Hagebutte bei der Arthrose-Therapie eingesetzt. Auch wird Hagebutte als Extrakt und dann als Nahrungsergänzungsmittel verarbeitet.

Ein regelmäßiger Verzehr von Produkten aus der Hagebutte stärkt das Immunsystem und verhindert die schädlichen Wirkungen der freien Radikalen. Zudem entwickelt die Hagebutte eine lindernde Wirkung bei Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten, Grippe als auch Fieber. Neben den pharmazeutischen Schmerzmitteln wird das Pulver der Hagebutte als alternativer Schmerzstiller genutzt. Tee und Aufgüsse aus Hagebutten haben sich als entzündungshemmend bei Wunden sowie Entzündungen erwiesen.

Bildnachweis: Artikelbild © Tim UR – Fotolia.com

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