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Homöopathie

Die Homöopathie wurde im 19. Jahrhundert von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet. Die Mittel werden nach einem gründlichen Gespräch nach dem Prinzip „Ähnliches mit Ähnlichem“ ausgesucht. Um die Reaktionen des Patienten auf ein Mittel beurteilen zu können, bedarf es viel Wissen und Erfahrung von Seiten des Therapeuten. Homöopathie wird in Deutschland von Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt.

Grundsätzlich unterscheidet man der Homöopathie drei verschiedene Behandlungsformen. Die naturwissenschaftlich kritische Methode, die klassische Methode und die sogenannte Komplexmittel-Homöopathie.

Die klassische Homöopathie

Bei der klassischen Methode darf nur immer ein Mittel auf einmal verabreicht werden. Vor der Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese des Betroffenen. Die sogenannten Potenzen werden dann meist in mittlerer oder hoher Dosis verabreicht. Dabei werden die Arzneimittel natürlich so gezielt ausgewählt, das sie sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt werden können.

Die naturwissenschaftlich kritische Methode

Bei dieser Methode werden sowohl homöopathische Arzneimittel als auch Arzneimittel aus der Schulmedizin eingesetzt. Hier werden die Mittel aber nicht passend zu den Symptomen ausgewählt, sondern nach Krankheit. Sie wird auch als kritische Methode bezeichnet, da die klassische Homöopathie davon ausgeht, dass es nicht richtig ist beide Behandlungsformen zu vermischen.

Die Komplexmittel-Homöopathie

Hier werden zwei oder mehrere Wirkstoffe miteinander vermischt. Allerdings richten sich beide nach der homöopathischen Zubereitungsweise. Auch diese Methode widerspricht den Prinzipien der klassischen Methode. Denn diese geht davon aus, dass für die Behandlung lediglich ein Wirkstoff ausreicht.

Homöopathische Arzneimittel-Prüfungen

Die Homöopathie, die auf Dr. Hahnmann basiert wirkt nach dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet wiederum dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll. Somit soll bei einer Behandlung nur ein Mittel eingesetzt werden. Dieses Mittel soll bei Gesunden wiederum die ähnlichen Symptome auslösen, wie die die bei der Krankheit verursacht wurden. Aus diesem Grund werden homöopathische Mittel immer nur bei gesunden Menschen, in Verbindung mit Arzneimittel-Prüfungen, getestet. Bei diesen Tests werden nur sehr geringe Verdünnungen oder Dosen angewendet. Zusätzlich dazu gibt es aber noch andere Vorgehensweisen bezüglich der Arzneimittelprüfung von homöopathischen Arzneimitteln. Eine davon ist beispielsweise die Traumprüfung. Bei dieser Methode wird das zu prüfende Mittel einfach unter das Kopfkissen gelegt. Die Person, die das Mittel prüft, muss seine anschließend seine Träume notieren. Dann gibt es noch die Mediations-Prüfung. Hier meditieren eine Gruppe von Menschen, während sie das Mittel in der Hand halten.

Die wichtigsten Mittel der Homöopathie

Arnica Montana

Ein sehr häufig eingesetztes Mittel ist das sogenannte Arnica Montana. Es hilft bei zahlreichen Verletzungen, durch die Hämatome verursacht wurden sowie bei traumatischen Verletzungen, bei Hexenschuss, bei Entzündungen, bei Kopfweh und bei zahlreichen Sportverletzungen.

Nox Vomica

Dabei handelt es sich um ein Entschlackungsmittel. Zudem hilft es bei zu hohem Alkoholgenuss, bei Schlafstörungen, bei Magenschmerzen und bei Hitzewallungen.

Allium Cepa

Allium Cepa wird aus der Zwiebel gewonnen. Eingesetzt wird es gegen Schnupfen und Allergien. Schon sehr lange weiß man, dass die Zwiebel ein natürliches Antibiotikum ist.

Bildnachweis: Artikelbild © Stefan Körber – Fotolia.com

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