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Was ist Glycin?

Glycin ist die kleinste der 20 nicht essentiellen Aminosäuren, die als Bausteine der pflanzlichen und tierischen Proteine gelten. Im Körper die Aminosäure hauptsächlich in dm Muskelgewebe, Bindegewebe und der Haut zu finden.

Abgekürzt wird Glycin entweder mit Gly oder G. Es besteht aus einer Amino- und einer Carboxyl Gruppe, welche an ein Karbonatom gebunden sind. Es ist ein natürlich vorkommender organischer Stoff mit der chemischen Formel NH2CH2COOH. Als erstes wurde der Stoff von dem französischen Chemiker und Pharmazeutiker Henri  Braconnot im Jahre 1820 isoliert. Er entdeckte dieses „Gelatine Zucker“, indem er Gelatine mit Schwefelsäure mischte und es zum kochen brachte.

Vorteile von Glycin

Im Körper hat Glycin besonders viele wichtige Funktionen:

  • die Regulierung des Blutzuckers, indem Glucose in Energie gespalten wird und auch
  • dient als inhibitorischer Neurotransmitter im zentralen Nervensystem (hauptsächlich im Rückenmark und Gehirnstamm, wo es als Transmitter von Nervenimpulsen dient)
  • arbeitet als Radikalfänger
  • wichtiger Bestandteil von Sehnen, Knochen, Haut und Zähnen
  • wichtig für die Synthese von Häm (Farbstoff der roten Blutkörperchen und dient der Sauerstoffbindung)
  • hilft bei der Bildung von Creatin
  • regt das Immunsystem an
  • wirkt sich positiv auf den Schlaf und das Gedächtnis aus

Aber es gibt noch viel mehr Vorteile von Glycin. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass es jene Neurotransmitter hemmen kann, die für eine manisch-depressive Erkrankung sowie für Hyperaktivität und Krämpfe verantwortlich sind.

Die Wirkung von Glycin kann jedoch auch blockiert werden. Dies geschieht durch den Stoff Strychnin. Dadurch würde es zu Muskelkrämpfen und Atemstörungen kommen.

Obwohl Glycin von großer Bedeutung für ein funktionierendes Verdauungssystem ist und viele weitere gesundheitliche Vorteile für den Körper hat, ist es keine essentielle Aminosäure  und muss nicht extern durch die Nahrung zugeführt werden. Der menschliche Körper kann diese Aminosäure selbst herstellen indem er  dafür Serin und Threonin  verwendet. Glycin kann aber auch synthetisch hergestellt werden.

Lebensmittel mit Glycin

Vor allem proteinreiche Lebensmittel besitzen einen besonders hohen Glycinanteil.

Zu diesen zählen:

  • Weizenkeime
  • Leinsamen
  • Sojamehl
  • Hefe
  • Erdnussbutter
  • Kürbiskerne
  • Schweinekotelett
  • Fisch

Synthetisch hergestelltes Glycin ist in Kapseln oder Pulvern erhältlich und wird meist verwendet um Schizophrenie, Gedächtnisprobleme und Prostatabeschwerden zu behandeln.

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