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Kapselhüllen: Hartgelatine, Weichgelatine oder Methylcellulose

Verarbeitete Pulver und Extrakte werden in bei Nahrungsergänzungen nicht selten in Kapseln abgefüllt. Dies dient zur besseren Dosierung und man kann die für den Zeitraum benötigte Menge leichter einschätzen. Zudem werden Arzneimittel und Nahrungsergänzungen von Licht geschützt. Ein klarer Vorteil ist, dass die Kapseln sich erst im Magen auflösen und somit die Stoffe nach und nach an den Körper abgeben.

Die häufigsten Kapselarten sind Hartgelatine, Weichgelatine und Methylcellulose. Doch nur wenige kennen den Unterschied. Worin genau die Unterschiede bestehen und warum man manchmal die eine, manchmal die andere Kapselhülle verwenden muss, wird im folgenden Text erklärt.

Gelatine – wohl am meisten verbreitet

Die wohl bekannteste Art der Kapselhüllen ist Gelatine. Je nach abzufüllendem Stoff wird dazu Hartgelatine oder Weichgelatine verwendet. Die Kapseln fühlen sich an, als wären Sie von einer Art dünnen Kunststoff umgeben. Erst, wenn die Kapseln mit Feuchtigkeit in Verbindung kommt, merkt man, dass sie sich auflösen könnten.
Gelatine, egal ob in harter oder weicher Form, ist im Grunde nichts anderes als geschmacksneutrales Eiweiß, welches aus Collagen des Bindegewebes gewonnen wird. Das Bindegewebe stammt meist von

  • Rindern
  • Geflügel
  • Schweinen oder auch
  • Fischen

Es ist fettfrei, hat keine Kohlenhydrate und ist zudem fast kalorienfrei, was vor allem für Diabetiker wichtig ist.

Bestandteile von Gelatine

Die Hauptanteile klassischer Speisegelatine sind im Grunde

  • ca. 70% Schweineschwarte
  • 18% Tierknochen
  • 10% Haut und
  • 2% weitere Stoffe

Der Wasseranteil liegt, je nach Härte, bei rund 15%.
Hartgelatinekapseln gibt es übrigens in acht verschiedenen Größen und als durchsichtige oder gefärbte Version. Durch den Rillen-Nocken-Mechanismus werden diese dann verklebt oder verschweißt geschlossen.

Weichgelatine als spezielle Art

WeichgelatineFür flüssigere Inhalte, wie beispielsweise Öle. Werden Kapseln aus Weichgelatine genutzt. Durch eine magensaftresistente Beschichtung besteht wird aber auch hier der Inhalt erst nach und nach – und vor allem erst im Darm freigesetzt. Die Kapseln sind weicher um vollkommen Dicht und nicht so brüchig zu sein. Zudem ist die Kapselhülle an sich etwas dicker als in der harten Version. Um die Kapsel so weich zu halten sind Weichmacher enthalten. Oft werden hier Glycerol und Sorbitol verwendet, welche für den Menschen aber vollkommen ungefährlich sind und auch die Wirkung in keinster Weise beeinträchtigen.

Vegetarische Methylcellulose-Kapseln

Da Nahrungsergänzung aber auch für Vegetarier und Veganer wichtig ist, gibt es auch Kapseln ohne tierische Zusatzstoffe. Kapseln aus Methylcellulose sind aus pflanzlichem Verdickungsmittel und unter dem Namen „Vegicaps“ bekannt. Da dies wesentlich zur Kaufentscheidung beitragen kann, werden die Vegicaps entweder als „für Vegetarier geeignet“ oder auch „glatinefrei“ gekennzeichnet. Gerade im Bereich der Nahrungsergänzung trifft man immer öfter auf die rein pflanzliche Variante. Im Bereich der Arzneimittel sind diese jedoch noch nicht sehr verbreitet.

Bild: ©HLPhoto-Fotolia.com

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