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Phytotherapie

Was versteht man unter Phytoptherapie?

Phytotherapie, auch bekannt unter dem Namen Pflanzenheilkunde, beschäftigt sich mit der Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten durch Teile von Pflanzen bzw. deren Verwendung als Extrakt, Pulver oder Tinktur.

In der Phytotherapie wird die komplette Pflanze verwendet, dennoch werden die einzelnen Teile, wie z.B. Blatt, Wurzelstock, Stängel, Wurzel, Samen, Knospen, Rinde, Frucht oder Blüte teilweise zu unterschiedlichen Zwecken angewandt. Besonders die Qualität der Pflanzen bzw. deren Einzelteile sind von großer Bedeutung in der Phytotherapie, da die Qualität des Endproduktes sonst auch leiden müsste. Zudem ist die Zubereitungsform, mit welcher die Pflanze in ein Extrakt, Pulver oder in eine Tinktur gewandelt wird auch ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Die Geschichte der Phytotherapie

Die ältesten Aufzeichnungen, in denen die Verwendung von Heilpflanzen auftaucht, liegen ungefähr 6000 Jahre zurück. Diese wurden eingraviert auf alten Tontafeln gefunden, nahe des Persischen Golfes.

Die alten Ägypter hatten ein Papyrus, wo über 600 Heilpflanzen aufgezeichnet und ihre Anwendung beschrieben war. Das erste bekannte Kräuterbuch kommt aus China und wird auf ein alter geschätzt, dass vor 3000 v. Chr. liegt. Es enthält um die 1000 Pflanzen inkl. Heilwirkung und den Bereich der Anwendung. Weltweit wurde sich mit dem Thema Pflanzen und deren Wirkung auf den Körper beschäftigt. So auch Hippokrates, welcher sich 500 v. Chr. intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte. Als Grundlage für Kräuterkundler galt sehr lang das 1. Jhd. n. Chr. von dem Arzt Dioskorides erschienene med. Lehrbuch.

In der Zeit des Mittelalters wanderte der Bereich der Pflanzenkunde weg von den Ärzten und die Nonnen und Mönche spielten in diesem Bereich eine wesentliche und entscheidende Rolle. Ein bekannter Name aus der Zeit dürfte Hildegard von Bingen sein. Zur selben Zeit kamen die Lehren von Paracelsus an die Öffentlichkeit, dass die Heilwirkung jeder Pflanze auf ihr Aussehen zurückzuführen ist. Er wurde lange bzgl. dieser Aussage verspottet, bekommt aber auf Grundlage der modernen Medizin einige Bestätigungen.

Durch die Jagd auf Männer (Hexer), sowie auf Frauen (Hexen), welche sich mich dem Thema Heilkräuter und Pflanzen auseinandersetzten , ging leider viel Wissen der Pflanzenkunde verloren, welches erst nach und nach neu entdeckt wird.

Anwendungsgebiete der Phytotherapie

Die Phytotherapie wird gerne

  • bei Beschwerden
  • Einschlafprobleme
  • Erkältungen
  • Magenschmerzen
  • nervöser Unruhe
  • Blasenschwäche
  • Verdauungsproblemen
  • Verletzungen
  • Menstruationsbeschwerden

eingesetzt. Bei härteren Beschwerden, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, da auch pflanzliche Tinkturen, Pulver oder auch Tees Nebenwirkungen haben können. Dennoch gelten sie als bekannte Hausmittel, mit denen man kleinere Beschwerden bekämpfen kann.

Bildnachweis: Artikelbild © Gerhard Seybert – Fotolia.com

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