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Verdauung

Der Begriff Verdauungsstörung wird medizinisch auch Dyspepsie genannt. Bei der Verdauung wird die Nahrung, die wir zu uns genommen haben, durch den Magen-Darm-Trakt zunächst zerkleinert und dann aufgespalten. Aufgespalten werden muss die Nahrung, damit die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, an das Blut weitergegeben werden können und so gelangen die Nährstoffe wiederum zu den einzelnen Körperzellen.

Der Vorteil bei dem Verdauungssystem des Menschen ist, dass es den Körper vor einer Überversorgung schützt.

Häufige Verdauungsprobleme

Zu den typischen Verdauungsproblemen gehören zum Beispiel Durchfall, Verstopfung oder das Reizdarmsyndrom. Diese Beschwerden treten am häufigsten in den westlichen Ländern auf, denn an all diesen Verdauungsstörungen ist meist die Ernährung schuld. Aber jedes Land hat seine eigenen Naturheilmittel um Verdauungsstörungen entgegenzuwirken. Die Indern behandeln Blähungen und Bauchschmerzen mit Koriandersamen. Die Chinesen lindern Bauchschmerzen mit Zimt. Wer zum Beispiel zu wenig Wasser trinkt, der leidet schneller an Verstopfung. Durchfall ist wiederum eine Reaktion des Körpers auf Nährstoffe, die nicht vertragen werden. Bei vielen ist auch eine sogenannte Lebensmittelunverträglichkeit Schuld am Durchfall, hervorgerufen durch eine Lactoseintoleranz.

Eine Liste mit auftretenden Beschwerden bei Verdauungsbeschwerden:

  • Blähungen
  • Aufstoßen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Darmgasentwicklung mit Geräusch- und Geruchsbelästigung
  • und kurz Blähungen

Die Darmflora gesund halten

Um die Darmflora auf Dauer gesund halten zu können, ist die richtige Ernährung das A und O. Auf dem täglichen Speiseplan sollten daher Obst und Gemüse und ausreichend Ballaststoffe stehen. Fettige Speisen beispielsweise in Form von Fast Food machen den Darm eher träge und können ihn dauerhaft sogar krank machen. Ein weitere vorbeugende Maßnahme, um die Darmgesundheit zu erhalten, ist Bewegung. Zusammenfassend kann eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung viele Darmkrankheiten nachhaltig vorbeugen.

Die Reihenfolge der Verdauung

Zunächst zerkleinern die Zähne die Speisen vor, um die Nahrungsaufnahme leichter zu gestalten. Dadurch müssen weniger Verdauungssekrete die Nahrung in Ihre Bestandteile zersetzen.

Im Magen beginnen nun Verdauungsenzyme, die durch die die Kautätigkeit und den Geruch der Lebensmittel ausgeschüttet werden, Eiweiße abzubauen. Die Salzsäure des Magensafts zerkleinert nun den Großteil der Bakterien, die mit der Nahrungs ins körperinnere gelangen. Der Nahrungsbrei wird durch Muskelkontraktion halbflüssig weitergeleitet in den Zwölffingerdarm, den ersten Abschnitt des Dünndarms.

Die Leber gibt Galle in den Zwölffingerdarm ab, die die Nahrungsfette in kleine Tröpfchen aufspaltet. Die Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungssäfte, die Enzyme zum Abbau der Nährstoffe enthält.

Einige der Nährstoffe wandern durch die Magenwände direkt ins Blut, der Großteil wird aber durch die Dunndarmwand absorbiert. Während die Nahrungsstoffe durch den Dünndarm wandern, werden Nährstoffmoleküle durch die Darmwand direkt in den Blutstrom weitergeleitet, von wo sie aus im Körper verteilt werden.

Schließlich gelangt Wasser und Abfallstoffe in den Dickdarm, der Hauptanteil des Wassers wird dabei rückseorbiert. Unverdaubare Nahrungsbestandteil und Stoffwechselabfälle werden dann als Stuhl ausgeschieden.

Welche Faktoren verringern die Nährstoffaufnahme?

Jede Erkrankung eines Verdauungssystems wie zum Beispiel Morbus Crohn. verschlechtert die Nährstoffaufnahme. Doch auch übermäßiger Alkoholkonsum kann ein Grund für eine mangelhafte Nährstoffaufnahme sein. Aber auch Allergien beziehungsweise Lebensmittelunverträglichkeiten können bei einer schlechten Nährstoffaufnahme ein Rolle spielen.

Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Produktion der Verdauungsseketre des Magens und der Bauchspeicheldrüse ab, somit wird die Nährstoffaufnahme erschwert.

Wie kann man die Nährstoffresorption verbessern?

Verdauungsäfte werden besser produziert, wenn man Hunger hat und entspannt ist. Stimulieren Sie ihre Gerichte daher mit natürlichen Verdauungshilfen wie Artischocken, Chili, Ingwer oder Fenchel. Verzichten Sie auf stark fetthaltige Nahrungsmittel, da der Körper viel Leisten muss um diese Fette abzubauen.

Tipps bei Verdauungsproblemen

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung
  • Essen Sie langsam und kauen Sie ausreichend oft, sodass die Nahrung richtig zerkleinert wird
  • Vermeiden Sie große Mengen an Alkohol
  • Bewegen Sie sich regelmäßig

Bildnachweis: Artikelbild © Ana Blazic Pavlovic Fotolia.com

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