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Was ist Moringa?

Moringa hat den botanischen Namen Moringa oleifera; es handelt sich hierbei um den Meerrettichbaum. Seine Heimat hat der Baum in Indien, wächst jedoch in zahlreichen anderen Ländern, in denen tropische Temperaturen herrschen.  Eine hohe Luftfeuchtigkeit und mäßiger Regen ist für das Wachstum dieses Baumes notwendig.

Skurriles Äußeres des Moringa Baumes

Seinen Namen hat der Meerrettichbaum erhalten, da in seinen Wurzeln Senfölglykoside enthalten sind, die ähnlich scharf wie Meerrettich riechen.

Sieht man einen Moringabaum, fällt sofort der Stamm auf, der relativ dick und angeschwollen aussieht. Zweige hat der Baum nur wenige. Fällt über einen langen Zeitraum kein Regen, vertrocknen die Zweige und bilden sich zurück. Beginnt es jedoch zu regnen, können sie schnell wieder austreiben. Der Baum hat Blüten, aus denen sich schließlich eine Kapselfrucht bildet. Ist sie reif, kommt es zu einem explosionsartigen Aufreißen, wodurch die Samen in der Umgebung verbreitet werden.

Anwendung von Moringa

Aus den Samen des Moringabaums lässt sich Öl herstellen. Das Behenöl kommt vor allem in der Kosmetikindustrie zum Einsatz oder wird in der Küche verwendet. In den Samen befinden sich Inhaltsstoffe, die eine identifizierende Wirkung haben; sogar dreckiges Wasser lässt sich mit ihnen klären. Kosmetik, die dieses Öl enthält, wird deswegen häufig angewendet bei:

  • Akne
  • Entzündungen
  • gereizter Haut

Die Blätter können ebenfalls nützlich für den Menschen sein, da sich hier wichtige Mineralstoffe und Vitamine befinden. So sind hier Vitamin A und C sowie Magnesium, Calcium und Eisen enthalten.  Eine entzündungshemmende Wirkung soll ebenfalls vorhanden sein.

Moringa – der Name dieser Pflanzengattung ist immer öfter zu lesen und zu hören, denn immerhin handelt es sich um eine interessante Pflanze, welche vor allen Dingen auch wissenschaftlich gesehen viele Vorteile bieten kann. Sowohl die Verwendung der Moringa, wie auch das Aussehen der Pflanze selbst schüren dabei großes Interesses, welches ohne Frage absolut berechtigt ist.

Die Pflanzengattung Moringa

Um die Moringa besser einschätzen zu können ist auch die Einordnung überaus wichtig. Zur Familie der Bennussgewächse zählend ist dieser Kreuzblütartige Pflanzengattung in der so genannten monogenerischen Pflanzenfamilie anzusiedeln. Hinsichtlich der Pflanzenfamilie der Moringa gilt es ebenfalls zu erkennen, dass diese mit nur 13 unterschiedlichen Arten doch sehr klein ausfällt, es jedoch mit den Kaperngewächsen oder aber den so genannten Kreuzblütengewächsen Verwandte in diesem Sinne zu erkennen gibt. Indien, wie auch die arabische Halbsinel gilt dabei als Ort der Verbreitung der Moringa Pflanze, wenngleich darüber hinaus Forscher auch Ausläufer im Osten Afrikas ausmachen und finden konnten.

Moringa

Der Nutzen der Moringa Pflanze

Nicht nur als Zierpflanze kann die Moringa Pflanze genutzt werden, sondern vielmehr eignet sich diese Pflanzengattung auch als Nutzpflanze. Besonders geeignet hierbei ist vor allen Dingen der Samen der Pflanze, denn immerhin kann dieser auf unterschiedliche Art und Weise verwendet und eingesetzt werden. Das so genannte Behenöl entsteht aus dem Samen der Moringa und wurde dabei in der Vergangenheit als Schmierstoff eingesetzt. Neben dieser Anwendung gilt es jedoch heutzutage veränderte Anwendungsbereiche zu nennen, denn immerhin kommt dieses Behenöl bei der Herstellung von Seife und Kosmetik zum Einsatz wie auch als Salatöl. Aktuell ist jedoch ein weiterer Nutzen gefunden worden, denn immerhin wirkt der Samen der Moringa desinfizierend bei der Wasserreinigung. Eine sehr geringe Menge reicht dabei aus, um bereits einen Liter Wasser zu reinigen, weshalb gerade in Afrika oder Indien in vielen Landesteilen diese Nutzung vorrangig ist.

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Die Moringa Pflanze als Nahrungsergänzungsmittel

Neben der Nutzung als Nutzpflanze kann die Moringa Pflanze jedoch auch als Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden. Die Wirkung in diesem Sinne führt dazu, dass in vielen unterschiedlichen Kulturen die Moringa als Wunderbaum bezeichnet wird, denn immerhin kann diese zur Behandlung von unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden. Die Wirkung als Antibiotika ist dabei seit langem bekannt und kann das körperliche Immunsystem dauerhaft stärken, doch führt der Genuss der Moringa Pflanze auch zu einem besseren Wohlbefinden. Die vorhandenen konzentrierten Vitamine und Mineralstoffe wirken hierbei aufbauend, wenngleich

  • die gesunden Fette
  • vor vorhandenen Proteine
  • wie auch die Antioxidantien

entzündungshemmend wirken können. Zugleich kann der Moringa Pflanze nicht nur hohe Wirkung zugeschrieben werden, sondern auch ein sehr geringer Anteil von Zucker und Salz, was den Einsatz als Nahrungsergänzungsmittel interessant macht.

Moringa im Vergleich

Hier sehen sie die ORAC Werte von Moringa im Vergleich zu anderen natürlichen Lebensmitteln. Der ORAC Wert beschreibt die Fähigkeit zum Abfangen von Sauerstoffradikalen. Freie Radikale greifen gesunde Zellen an und beschädigen diese. Je höher der ORAC Wert desto besser.

Moringablattpulver62600
Acai Pulver39127
Gojibeeren32900
Aroniabeeren, getrocknet22824
Mangostansaft17000
Holunderbeeren14697
Walnüsse16541
Cranberries9090

Die 13 Arten der Moringa

Die Pflanzenart und Gattung Moringa kann in 13 unterschiedliche Arten unterteilt werden. Dabei finden sich diverse Unterschiede wieder, doch unterscheiden sich Arten wie die Moringa longituba oder aber die Moringa rivae Chiov vor allen Dingen in der jeweiligen Wuchshöhe. Es lassen sich unterschiedliche Pflanzen finden, welche als Baum durchaus bis zu 25 Meter hoch werden können, wenngleich ebenfalls kleine Sträucher wie der Moringa pygmaea als Art der Moringa Gattung zuzuschreiben sind.

Die Inhaltsstoffe und Bestandteile der Moringa Pflanze

Die Wurzel

moringa-blaetterDie Moringa Wurzel besitzt eine hohe Konzentration an bestimmten Nährstoffen und wurde schon von den alten Römern, Griechen und Ägyptern aufgrund ihrer therapeutischen Fähigkeiten verwendet. Sie besitzt einen meerrettich-ähnlichen Geschmack, welcher auf die Senfölgylcoside zurückzuführen sind. Aus diesem Grund wird gerade die Wurzel auch häufig als Gewürz verwendet. Moringa Oleifera Wurzeln sind bekannt für ihre antibiotische Wirkung. Aus diesem Grund werden sie unter anderem bei Verdauungsstörungen, Asthma, Rheuma aber auch bei Abszessen angewendet. Da Überdosen zu gesundheitlichen Schäden führen können, sollte ein Fachmann zunächst eine bestimmte Dosis festlegen.

Die Blätter

Die Blätter des Moringa Baumes werden bis zu 60cm lang. An diesen hängen wiederum einzelne 1-2cm lange Blättchen sind der nährreichste Teil der Pflanze, mit einem hohen Anteil an:

  • B Vitamin
  • Vitamin C
  • Provitamin A
  • Beta Carotin
  • Vitamin K
  • Protein
  • Mangan

Darüber hinaus haben sie einen Eiweißgehalt von sage und schreibe 30%.

Sie werden gekocht und ähnlich wie Spinat verwendet. Auch Tee wird aus den Moringa Blättern hergestellt. Dieser soll vorbeugend gegenüber Erkältungen wirken und zudem auch bei Hautproblemen Abhilfe schaffen. Dabei werden Umschläge angefertigt und auf die betroffenen Stellen aufgesetzt. Außerdem wird aus den Blättern ein Pulver hergestellt, welches oft als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird.

Die Rinde

Die Rinde ist bezüglich der Nährstoffe genau wie die Wurzel sehr hoch konzentriert. Daher werden Rinde und Wurzel oftmals zusammen verwendet um bestimmte Beschwerden zu lindern bzw. zu heilen. Speziell für Zahn- und Ohrbeschwerden, als auch für Magenprobleme wird die Rinde verwendet. Auch hier sollte man zunächst einen Fachmann aufsuchen, bevor man die Rinde anwendet.

Die Blüten

Die Blüten des Moringa Baumes gelten in vielen Ländern als Delikatesse. Man kann die Blüte in einen Salat mischen oder sie auch zu Moringaöl weiterverarbeiten. Darüber hinaus ist auch der Moringa Tee besonders beliebt. Dieser ist sehr nährstoffreich und soll ein starkes Heilmittel sein. Denn sie  haben einen besonders hohen Anteil an Calcium und Kalium. Besonders häufig werden sie gegen Erkältungen eingesetzt.

Moringa Samen

Diese werden meist entweder wie Erbsen gegessen oder geröstet wie z.B. Nüsse.Moringa Samen werden aufgrund ihrer antibiotischen und entzündungshemmenden Wirkung oft gegen Arthritis, Rheuma und Krämpfe angewendet. Sie sind besonders reich an Vitamin C, haben aber auch einen relativ hohen Wert an B-Vitaminen sowie bestimmten Mineralien. Aber auch in der Kosmetik finden Sie Anwendung, gerade bei der Haut- sowie Haarpflege. Denn schon die alten Griechen erkannten, dass unangenehme Körpergerüche durch das Moringaöl beseitigt werden können. Des weiteren sehr interessant, auch bei der Wasserreinigung können die Samen helfen, da sie das Wasser desinfizieren, also Keime abtöten, können.

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Die Geschichte der Moringa Pflanze

Moringa BaumDer Moringa Baum ist schon unfassbar alt. Schon 4000 Jahre vor Christus wurde der Baum in altindischen Schriften unter dem Namen Sigru in der Sprache Sanskrit erwähnt. Der Ursprung des Baumes liegt ebenfalls am Fuße des Himalaya auf dem indischen Subkontinent. Schon zur damaligen Zeit wurden viele Bestandteile des Baumes gegen alltägliche Beschwerden angewendet. In mündlichen Überlieferungen der ayuverdischen Medizin hieß es, dass Moringa vor 300 Krankheiten schützen würde.

Weitere Aufzeichnungen gibt es von den Ägyptern zwischen 2470 und 2480 vor Christus. Dort wurde das aus Asien importierte Behenöl erwähnt, welches aus den Samen des Moringabaumes gewonnen wird. Diese nutzten das Moringa Öl wohl zum Schutze ihrer Haut gegen das Wetter in der Wüsste.

Die Verbreitung des Moringa Baumes auf andere Kontinente begann mit der Kolonialisierung Indiens durch England. Die Engländer wollten all das, was sie in Indien vorfanden, ebenfalls in England ansiedeln, obwohl dieser das subtropische bzw. das tropische Klima bevorzugt. Heutzutage ist dies problemlos möglich, da es kein Hindernis ist, die bestimmten Klimaverhältnisse künstlich zu schaffen.

Bildernachweis:
Artikelbild © Swapan – Fotolia.com
Moringa Baum © gallas – Fotolia.com
Moringa Blätter © Swapan – fotolia.com

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