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Was ist Propolis?

Propolis ist ein Stoff, welches von den Honigbienen verarbeitet wird und aus dem Harz entsteht, welches sie von Bäumen und Pflanzen sammeln. Die Bienen nutzen diesen Extrakt, um ihren Bienenstock abzudichten und ihn zu beschützen. Die Menschen nutzen es als natürliches oder homöopathisches Behandlungsmittel für ganz unterschiedliche Krankheiten.

Das Wort Propolis stammt aus dem griechischen und steht für „Verteidiger der Stadt. Es wird vermutet, dass das Wort auf den Philosophen Aristoteles zurückzuführen ist, welcher festlegte, dass die Bienen das Harz verwenden, um ihre Bienenstöcke zu schützen. Das Propolis sorgt dafür, dass der Bienenstock eine keimfreie Zone ist, sodass es nicht zu Infektionen kommt. Sobald etwas in den Bienenstock gelangt, töten die Bienen es. Wenn es anschließend nicht beseitigt werden kann, bedecken die Bienen den Eindringling mit Harz, welches wiederum dafür sorgt, dass es nicht zum Zerfall oder Vergiftung des Bienenstocks kommt.

Welche Inhaltsstoffe hat Propolis Bienenkitt

Propolis besteht aus Proteinen, Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen und Flavonoiden. Aufgrund dessen hilft Propolis das Immunsystem zu unterstützen und es kann Infektionen bekämpfen. Zu den Spurenelementen zählen Zink, Kupfer, Eisen und Mangan. Hinzu kommt, dass es eine bioflavonoidreiche Quelle ist. Im Durchschnitt enthält Propolis 55 % Harze, 30 % Wachs, 10% ätherische Öle, 3% organische Stoffe und 2% Mineralstoffe.

Hier ein Großteil der Inhaltstoffe im Überblick:

  • Zitsäure
  • Cumarsäure
  • Kaffeesäure
  • Ferulasäure
  • Quercentin
  • Rutin
  • Galangin
  • Gerbsäure
  • Kohlenhydrate
  • Vitamin A,B3 und E
  • Eisen, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Mangan, Selen, Silizium und Zink

Verwendung und Wirkung von Propolis

Um ihre Funktion zu erfüllen verfügt die Propolis über antivirale, antibiotische und antimykotische Wirkung. Diese Eigenschaften können allerdings ebenfalls sehr gut für den menschlichen Körper genutzt werden. Sie hat aber noch zusätzliche Eigenschaften. Außer einer antioxidativer Wirkung, verfügt Propolis über zytotoxische Eigenschaften und hat eine Wundheilung fördernde Wirkung. Einige der Eigenschaften von Propolis werden sogar mit denen von Flavonoiden verglichen. Allerdings sind immer noch nicht alle Substanzen von Propolis identifiziert worden und daran wird immer noch gearbeitet.

Propolis hat nachweislich Wirkung auf Herpesviren und Rhinoviren. Auf die Pilze Candidas albicans und Hautpilze wirkt Propolis nachweislich wachstumshemmend. In Tierversuchen an Mäusen wurden Wirkungen von Propolis nachgewiesen, die mit den Wirkungen von Pinocembrin, Galangin und Kaffeesäureester verglichen werden. Für die Wundheilung fördernde Wirkung, bzw. die Granulationsförderung, werden Stoffe wie Luteolin und Apigenin verantwortlich gemacht. Sogar gegen Parasiten wie Trichonomaden zeigt Propolis Wirkung. Heute wird Propolis vorwiegend zu medizinischen Zwecken verwendet, allerdings vorwiegend in der Volks- und Alternativmedizin. Wegen einer nicht einheitlichen Zusammensetzung gibt es keine international-anerkannten Standards mit Hilfe derer man die Qualität der Propolis bestimmen kann. Dabei kann Propolis zur Tinktur, Pulver und Granulat verarbeitet werden, oder auch gesäubert in Salben für z.B. kosmetische Zwecke verwendet werden. Somit kann Propolis sowohl äußerlich, als auch innerlich verwendet werden. Bei der äußeren Verwendung auf der Haut zeigt Propolis sehr gute Resultate bei

  • Abszessen
  • Geschwüren
  • Verbrennungen
  • bei Schuppenflechte
  • Ekzemen
  • Rheumatismus
  • aber auch bei Zahnfleischentzündungen

Innerlich wird Propolis in Form von Tinkturen, Granulat, Pulver u.m. verwendet, allerdings auch immer öfter in Form von Propoliskapseln. Propolis hat auf diese Weise die Möglichkeit, auf den Körper von innen her einzuwirken. Dabei bringt Propolis Minderung wenn es um Menstruationsbeschwerden, Darmstörungen, Durchblutungsstörungen, Schleimhautentzündungen, Nierenleiden, Leberbeschwerden und mehr geht. Die Propoliskapseln sind eine einfache Methode, um Propolis einzunehmen und können einfach als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Die tägliche Einnahme, z.B. zur kalten Jahreszeit, kann Erkältung oder Grippe vorbeugen. Überhaupt wird auf diese Weise das Immunsystem gestärkt, was den Körper vor jeglichen Infektionen schützt. Betacarotin Kapseln soll gut für die Augen sein und ist ebenfalls ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel geworden, welches gerne in Verbindung mit Propoliskapseln genommen wird.

Nebenwirkungen

Die einzig bekannten allergischen Nebenwirkungen von Propolis sind jene auf Bienenprodukte. Ews ist immer ratsam zunächst einen Experten aufzusuchen, bevor man Propolis einnehmen möchte.

Wie werden Propolis Kapseln hergestellt?

Bienenkitt Propolis bei BienenPropolis wird von den Bienen gesammelt und stellt nicht, wie lange Zeit gedacht, ein Verdauungsprodukt der Bienen dar. Für Propolis verwenden Bienen tatsächlich die harzige Substanz, die an Wunden der Bäume, also an der Rinde oder an den Blättern, Zweigen und Knospen vorkommt. Meist sammeln die Bienen die Propolis von Laubbäumen und weniger von Nadelbäumen. Diese Substanz wird mit Pollenanteilen, ätherischen Ölen, z.B. aus Blütenknospen in unterschiedlichen Anteilen zu Propolis verarbeitet.

Diese Arbeit verrichten Honigbienen meist im Herbst und die Menge der Propolis hängt stark vom Harzangebot des Baumbestandes der Umgebung ab. Die Zusammenstellung und die Farbe der Propolis hängen von der Pflanzenart ab, bzw. dem Ort, an dem die Bienen sammeln. Nicht alle Arbeiterbienen sind für das Sammeln von Propolis verantwortlich sondern nur dafür spezialisierte Bienen, die in der Regel älter als 15 Tage sind. Anschließend kratzt der Imker die Propolis meist von verschiedenen Stellen des Bienenkastens ab. Wo der Imker die Propolis abkratzt hängt natürlich davon ab, wo die Bienen den Bienenstock mit Harz verkittet haben. Die Propolis kann aber auch einfacher gewonnen werden. Dazu gibt es spezielle feine Kunstgitter, die der Imker auf den Bienenstock auflegt. Die Zwischenräume, die dabei entstehen, empfinden die Bienen als Störfaktor und verkitten diese. Bei dieser Methode muss der Imker die Propolis nicht mehr abkratzen, sondern das Gitter einfach in den Kühlschrank stellen, wo niedrige Temperatur dafür sorgt, dass die Propolis spröde wird.

Leichtes Biegen des Gitters reicht dann völlig aus, um die Propolis vom Gitter zu befreien, wobei die Propolis auch abgeklopft werden kann. Auch ohne die niedrige Temperatur kann man die Propolis vom Gitter lösen und zwar einfach durch das Aufrollen des Gitters. Um die Verunreinigungen, wie Holzstücke und andere Kleinteile, aus dem gewonnenem Rohstoff herauszufiltern, wird er in hochprozentigen Alkohol getaucht, wo sie sich teilweise löst.

Bildnachweis:
Artikelbild – ©margo555 – Fotolia.com
Bienen – ©rupbilder – Fotolia.com

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