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Yacon

Die Yaconpflanze ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Für das Volk der Anden zählt sie schon seit Jahrhunderten als eine wertvolle Pflanze zur Nahrungsergänzung. So langsam hält die Yaconpflanze auch in dem europäischen Raum Einzug, während sie die Märkte von Japan und Neuseeland schon erobert hat.

Herkunft

Yacon stammt aus dem südamerikanischen Raum. Sie wuchs und wächst vor allem in den Hochebenen von Peru. Aber auch in anderen Andenregionen, wie

  • Ecuador
  • Bolivien

ist die Yaconpflanze schon seit Jahrhunderten bekannt und wird als ein sehr gesundes Nahrungsmittel angesehen, dass den Körper mit wichtigen Stoffen versorgt. Es wird vermutet, dass die Inkas die gesundheitsfördernde Verwendung der Pflanze entdeckt haben und sie als Nutzpflanze kultivierten.

Beschreibung

Die Yaconpflanze erreicht eine Höhe von 1,5 bis 3 Metern. Sie zählt zur Familie der Korbblütler und ist verwandt mit der Erdbirne oder der Topinambur. Wie diese zwei Pflanzen bildet auch sie essbare Knollenwurzeln, die eine Länge von bis zu 25 cm erreichen können und sehr wasserhaltig sind. Ihr Geschmack ist saftig-süß und erinnert an eine Birne. Bei einem langanhaltenden Sommer bildet die Yaconpflanze eine Blüte, die typisch für Korbblütler ist.

Wirkung auf den menschlichen Körper

Die Pflanze besteht hauptsächlich aus: Wasser, Sacchariden, Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Natrium. Außerdem enthält sie einige wichtige Vitamine, wie zum Beispiel die Vitamine B1, B2 und C. Der Genuss der Pflanze hat also eine gute nahrungsergänzende Wirkung auf den menschlichen Körper und versorgt ihn mit vielen wichtigen Spurenelementen.

Heutzutage leiden viele Menschen an Mangelerscheinungen der Spurenelemente. So kann sich beispielsweise Eisenmangel durch Konzentrationsstörungen, Schlaffheit und Kopfschmerzen bemerkbar machen. Mit dieser Pflanze kann eine Vielheit der benötigten Spurenelementen aufgenommen werden, um derartige Mangelerscheinungen zu kompensieren oder zu verhindern. Zusätzlich versorgt die Pflanze den menschlichen Organismus mit wichtigen Vitaminen.

Wie bei Korbblütlern üblich, besitzt die Yacon keine Stärke, sondern bildet Fructane. Dazu gehört auch das bekannte Inulin. Deshalb ist die Pflanze besonders für Diabetiker interessant, da sie einen süßlichen Geschmack hat, ohne dabei eine Unter- oder Überzuckerung zu riskieren, wie es beim Haushaltszucker der Fall wäre.

Vorteilhaft ist ebenso, dass diese Fructane weniger Kalorien als gewöhnliche Zucker besitzen. Den Blättern wird eine Blutzuckerspiegel senkende Wirkung nachgesagt, weswegen Diabetiker in den Anden einen Aufguss aus diesen zu sich nehmen. All diese besonderen Eigenschaften der Pflanze werden heute auch in Produkten in diversen Lebensmittelgeschäften genutzt, egal ob rohe Yaconwurzeln, Yaconchips oder Yaconsirup.

Bildnachweis: Artikelbild © oaec.org

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