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Zuckerersatzstoffe

Durch die Evolution wurden die Menschen darauf getrimmt, das süß immer gut ist. Zucker, reife Früchte wird damit signalisiert und damit auch Energie. Diese süße Sucht war während der Entwicklungsgeschichte über Jahrmillionen kein Problem, denn es gab kein Überangebot und eher einen Mangel. Dies hat sich in der heutigen Zeit allerdings deutlich geändert. Im Vergleich zu den Menschen vor 150 Jahren konsumieren die Menschen in der heutigen Zeit 20-mal so viel. Dies ist etwas zu viel des Guten und so ist es nicht geeignet für die schlanke Linie oder für die Zähne. An dieser Stelle können die Zuckerersatzstoffe. Es gibt die Süßstoffe, die künstlich hergestellt werden und es gibt die Zuckeraustauschstoffe, die mit dem Zucker verwandt sind. Im Vergleich zu Zucker sind diese 100 bis 400 Mal süßer.

Die Klassen von den Zuckerersatzstoffen

Mit Hilfe von Zuckeraustauschstoffen wie Xylith kann die Zahnpasta gesüßt werden. Im Vergleich zu Zucker haben die natürlichen Zuckerersatzstoffe wie

  • Lactit
  • Maltit
  • Xylith
  • Sorbit

nur die Hälfte an Kalorien. Im Vergleich zu richtigem Zucker sind diese allerdings auch nur halb so süß. Wer also die gleiche Süße wünscht, der benötigt auch die doppelte Menge und so ist es kein Zugewinn. Von den Zuckerersatzstoffen können allerdings die Zähne profitieren. Zuckerzusatzstoffe wie Xylith können durch die Bakterien in dem Zahnbelag nicht verdaut werden. Die Säuren, die in der Regel Karies auslösen, können nicht durch die Bakterien gebildet werden. Die idealen Süßer für Mundspülungen und Zahncremes sind somit antikariogene Zuckeraustauschstoffe. Xylith ist immer die erste Wahl, wenn es die Zahngesundheit betrifft. Probleme können allerdings auch die Zuckeraustauschstoffe bereiten, denn die Verdauung wird beeinträchtigt. Durchfall und Blähungen sind die Reaktion bei empfindlichen Personen. Der Dünndarm nimmt die Zuckeraustauschstoffe nur unvollständig auf, weil sie in den Dickdarm gelangen. Heftig vergoren wird der Zuckerersatzstoff im Dickdarm von den Bakterien und hierbei bilden sich die unerwünschten Gase. Stoffe wie Sorbit, Maltit und Co. können somit zu einem Reizdarm führen und bei dem normalen Haushaltszucker gibt es dieses Problem nicht.

Süßstoff oder die natürlichen Zuckerersatzstoffe

Künstliche Süßstoffe sind verglichen mit Zucker viel süßer. Zuckeraustauschfrüchte sind beispielsweise in süßen Früchten vorhanden und sind so natürliche Stoffe. Von der Alternative als Süßstoffen unterscheiden diese sich somit grundlegend. Süßstoffe kommen aus dem Labor und sind sehr intensive Süßmittel.

Es handelt sich chemisch synthetisierte Stoffe. Erdöl ist der wichtigste Rohstoff und ein Beispiel ist Acesulfam K. Bei der Höchst AG wurde er zufällig in den Laboratorien im Jahr 1967 entdeckt. Der Süßstoff landet in den Kläranlagen, denn die Verdauung übersteht der Süßstoff unbeschadet, weil er sehr hitzestabil ist. Zum Süßen wird gerne Aspartam in Softdrinks verwendet und dieser Süßstoff ist lange umstritten. In den 60er Jahren hatte dieser Blasenkrebs bei Tierversuchen verursacht.

Auf die Dosierung achten

Hier waren die Dosierungen allerdings sehr hoch. Für die Gefahr gibt es keine wissenschaftlichen Beweise laut der europäischen Lebensmittelbehörde Efsa. Dennoch ist der Verdacht bei Aspartam noch nicht komplett von dem Tisch. Untersucht wird noch das Abbauprodukt Diketopiperazin. Cyclamat ist als Süßstoff ebenfalls umstritten und er hat Krebs bei Tierversuchen erzeugt. Auch hier lag allerdings eine viel zu hohe Dosierung vor. Am Ende kommen allerdings alle zum Entschluss, dass das Risiko unerheblich ist.

Bildnachweis: Artikelbild © Zerbor – Fotolia.com

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