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Was ist eine Glutensensitivität?

Die Glutensensivität, welche auch als Glutenintoleranz oder Glutenunverträglickeit bezeichnet wird, ist eine Erkrankung, bei der sich Gluten negativ auf den Körper auswirkt. Gluten ist ein Gemisch aus verschiedenen Proteinen, gibt dem Teig die Elastizität und hilft dabei die Form zu bewahren. Es ist in vielen Grundnahrungsmitteln vorzufinden wie in Weizen oder anderen Getreideprodukten wie z.B.:

  • Roggen
  • Hafer
  • Dinkel
  • Mehl
  • Stärke
  • Paniermehl
  • Teigwaren
  • Pizza
  • Nudeln

Zu den glutenfreien Weizenarten gehören:

  • Hirse
  • Quinoa
  • Amaranth
  • Buchweizen

Symptome bei einer Glutensensitivität

Zu den Symptomen bei einer Glutensensitivität bzw. Glutenintoleranz zählen:

  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Gelenk- und/oder Knochenschmerzen
  • Migräne
  • Müdigkeit

Diagnose von Glutenintoleranz

Es gibt keinen direkten Test zur Feststellung einer Glutenunverträglichkeit. So gibt es zwar einen Glutenintoleranz Test, jedoch ist dieser nicht zu 100% genau und es kann durchaus sein, dass man unter einer Glutenintoleranz leidet, obwohl dieser Test negativ ausgefallen ist.

Sollten Sie glutenreiche Lebensmittel zu sich nehmen und unter 2 oder mehreren der oben aufgezählten Symptomen leiden ist die beste Variante herauszufinden, ein Tagebuch zu führen. Darin schreiben Sie alle Symptome auf unter denen Sie leiden. Nachdem Sie dies getan haben, gilt es nun die Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan zu streichen, die Gluten beinhalten und dies für einen Zeitraum von 60 Tagen. Nun müssen Sie nach den 60 Tagen überprüfen, ob die selben Symptome immer noch vorhanden oder schon verschwunden sind. Sollten die Symptome immer noch vorhanden sein, ist es unwahrscheinlich, dass Sie unter einer Glutensensitivität leiden.

Unterschied von Glutenintoleranz und Zöliakie

Zöliakie entsteht, wenn Gluten das Immunsystem anregt, die Dünndarmschleimhaut anzugreifen. Die Folgen daraus können unter anderem eine Mangelernährung oder auch eine Osteoporose sein. In seltenen Fällen kann sogar Krebs die Folge sein. Zöliakie ist eine Autoimmunkrankheit, was bedeutet, dass Gluten nicht direkt für den entstehenden Schaden verantwortlich ist, sondern die Reaktion des Immunsystems ist, dass es die weißen Blutkörperchen fälschlicherweise anregt, die Dünndarmschleimhaut anzugreifen. Die Zöliakie wird außerdem mit der autoimmunen Schilddrüsenekrankung sowie Diabetes Typ 1 in Verbindung gebracht.

Glutenunvergträglichkeit hingegen wurde vor nicht allzu lange Zeit entdeckt und ist im Gegensatz zur Zöliakie noch nicht so intensiv erforscht worden. Die Universität von Maryland veröffentlichte im Jahr 2011 eine Hypothese, die besagt, dass Glutenintoleranz eine  andere Reaktion des Immunsystems hervorbringt als Zöliakie.

Bei einer Glutenunverträglichkeit soll es im Gegensatz zur Zöliakie zu einer direkten Reaktion aufgrund von Gluten kommen. Der Körper betrachtet Gluten als Eindringling und bekämpft es sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Verdauungstraktes. Glutenintoleranz ist also keine Autoimmunerkrankung.

Es ist nicht eindeutig bewiesen, ob eine Gluntensensivität das Risiko erhöht an einer Autoimmunerkrankung zu leiden. Manche Forscher glauben daran, andere wiederum verneinen es. Außerdem ist strittig, ob es die Organe und das Gewebe schädigt, oder ob es „nur“ zu den genannten Symptomen kommt.

Bildnachweis: Titelbild © Marianne Mayer – Fotolia.com

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