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Nahrungsmittelallergie

Wer hat das noch nicht erlebt? Man isst eine unbekannte Speise und beim Verzehr reagiert der Körper mit einer Allergie. Ganz besonders Säuglinge und kleine Kinder reagieren auf Nahrung oft allergisch. Aber auch Jugendliche und Erwachsene reagieren immer häufiger mit Allergien auf unterschiedliche Stoffe, die sich in der Nahrung befinden. Was steckt dahinter und wie lassen sich diese Allergien vermeiden? Und wie definiert sich überhaupt eine Nahrungsmittel-Allergie?

Was definiert die Nahrungsmittel-Allergie?

Eine Nahrungsmittel-Allergie ist eine durch die Zufuhr von Nahrungsmittel bedingte Erkrankung. Dabei geht der Begriff Allergie auf das griechische Worte „allos“ für anders sowie „ergos“ für Aktion oder Arbeit zurück. Der behandelnde Arzt behandelt eine Nahrungsmittelallergie als krankmachende Reaktion eines menschlichen Organismus, indem er versucht, das Nahrungsmittel herauszufinden, das die allergischen Reaktionen auslöst. Es gibt sehr unterschiedliche Reaktionen, die nach Verzehr des die Allergie auslösenden Nahrungsmittels auftreten können. Aber nur wenn bei diesen Reaktionen das menschliche Immunsystem beteiligt ist, wird eine Allergie diagnostiziert. Ansonsten spricht der Arzt nur von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Welche Nahrungsmittelallergien sind am verbreitesten?

Es kann grundsätzlich jedes Lebensmittel allergisch wirken. Kinder reagieren häufig schlecht auf tierische Eiweiße und Eier. Erwachsene eher auf pflanzliche Produkte.  Aber am meist verbreitesten und Kennzeichnungspflichtig sind folgende Inhaltsstoffe:

  1. Glutenhaltige Getreide, d. h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel
  2. Eier
  3. Erdnüsse
  4. Fische & Krebstiere
  5. Bestimmte Obst & Gemüsesorten
  6. Milch (einschließlich Laktose)
  7. Schalenfrüchte, d. h. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewunüsse, Pekannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamianüsse
  8. Sellerie
  9. Senf
  10. Sesamsamen
  11. Sojabohnen
  12. Weichtiere (z. B. Muscheln, Schnecken, Tintenfische)

Die Ursachen der Nahrungsmittel-Allergien

Auf der Suche nach den Ursachen der Nahrungsmittel-Allergien tappt die Wissenschaft noch sehr im Dunkeln. Denn die genauen Ursachen von Nahrungsmittel-Allergien sind leider durch die schulmedizinische Forschung noch weitgehend unerforscht und deshalb wenig bekannt bis unbekannt. Fest steht, dass ein wiederholter Verzehr von Nahrungsmitteln oder bestimmten Nährstoffen zu sogenannten Antikörper- oder Antigen-Reaktionen im Immunsystem führt. Viele Betroffene hatten zuvor Allergien zu beklagen wie z.B. Asthma, Heuschnupfen oder Haut-Allergien. Ein Teil der Wissenschaft vertritt die sogenannte Hygiene-Hypothese, wonach die Ursache der Allergien in einer Immunsystem-Unterforderung in der Kindheitsperiode herrühren kann. Mit anderen Worten: Übertriebene Hygiene-Vorschriften in der frühen Kindheit könnten Ursache der späteren Allergie sein.

Eine Vielzahl von Symptomen weist auf Nahrungsmittel-Allergien hin

Die Symptome für eine Nahrungsmittel-Allergie können von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein stark. Diese anzutreffende Variationsbreite ist durch Reaktionen der Atemwege, im Magen- und Darmbereich oder der Schleimhaut erkennbar. Auch die Haut und die Gelenke reagieren mitunter. Der extremste und zuweilen lebensbedrohliche Reaktion des Immunsystems ist der allergische Schock.

Wie schützt man sich gegen Allergien?

Moderne Strategien zur Bekämpfung von Nahrungsmittel-Allergien gehen von der Theorie aus, dass es Anhaltspunkte dafür gibt, dass durch die erfolgte extreme Erweiterung unseres Angebots an Nahrung und Genussmitteln durch die weltweite Verflechtung des Handels und der Nahrungsmittel-Wirtschaft immer mehr Menschen die Möglichkeit haben, in ihrem Kulturkreis bisher unbekannte und unübliche Nahrung aufzunehmen. Beobachtungen von Allergologen auf allen Kontinenten warnen vor dem Auftreten zunehmender allergischer Reaktionen gegen spezielle exotische Import-Früchte. Zusätzlich gibt es Studien, die darauf verweisen, dass die großen Produzenten der Lebensmittelindustrie eine extrem verbreiterte Palette von bisher unüblichen Inhaltsstoffen in der Nahrungsmittel-Produktion einsetzt, was auch zu Allergien führen soll.

Bildernachweis: © Gina Sanders – Fotolia.com

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