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Schüssler Salze

Bereits im 19. Jahrhundert setzte sich der Mediziner Prof. Dr. Rudolf Virchow mit den Körperzellen auseinander, die den menschlichen Organismus bilden. Er fand heraus, dass der Mensch nur dann gesund ist, wenn alle Zellen einwandfrei funktionieren. Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, ein Arzt und Homöopath forschte weiter und untersuchte vor allem, wie die Körperzellen und damit auch der menschliche Organismus gesund bleiben.

Das Ergebnis seiner Forschungsarbeit war, dass jede einzelne Körperzelle einen bestimmten Bedarf an Mineral- und Nährstoffen hat. Fehlen dem Organismus demnach Nährstoffe, folgen Funktionsstörungen der einzelnen Zellen und es kommt zu unterschiedlichen Erkrankungen. Schüßler konnte belegen, dass zwölf Mineralsalze essentiell für die Leistung der Zellen sind. Hierzu zählen unter anderem Natrium und Kalium. Schüßler Salze sind  einem homöopathischen Ansatz ähnlich, es birgt aber dennoch Unterschiede in der Handhabung.

Herstellung von Schüßler Salzen

Dr. Schüßler beschäftigte sich zudem mit der Frage, wie die Mineralstoffe am besten von Patienten eingenommen werden können. Er stellte fest, dass der einfachste Weg der ist, die Salze in Form von Tabletten über den Mund aufzunehmen und diese so in den Blutkreislauf gelangen zu lassen. Bei den Salzen handelt es sich um biochemische Mittel, die als Fertigarzneimittel unter das deutsche Arzneimittelgesetz fallen. Sie werden durch Zerkleinern, Schütteln oder Reiben verdünnt und haben deshalb spezielle Verdünnungsabzeichnungen wie zum Beispiel D6 oder D12. Diese Abzeichnungen geben an, wie stark die Salze verdünnt wurden bzw potenziert wurden. Das heisst in welchem Verhältnis die jeweiligen Salze in der Tablettenform enthalten ist. D3 Beispielsweise h

Heutzutage werden die Salze in Form von

  • Tropfen
  • Tabletten
  • Cremes
  • Lotionen

angeboten.

Welche Namen tragen die Schüsslersalze?

Es gibt 12 verschiedene Schüssler Salze

  • D1 Calcium fluoratum
  • D2 Calcium Phosphoricium
  • D3 Ferrum Phosphoricium
  • D4 Kalium chloratum
  • D5 Kalium Phosphoricium
  • D6 Kalium Sulfuricum
  • D7 Magnesium Phosphoricium
  • D8 Natrium chloratum
  • D9 Natrium Phosphoricium
  • D10 Natrium sulfuricum
  • D11 Silicea
  • D12 Calcium sulfuricum

Anwendungsgebiete von Schüßler Salzen

Somit werden die verschiedenen Salze zu unterschiedlichsten Zwecken für den menschlichen Körper eingesetzt: beispielsweise für das Bindegwebe, die Gelenke, der Haut, Schleimhäute, Immunsystem, Knochen und Zähne, Nerven und Psyche, Entschlackung, Muskeln und Nerven, Flüssigkeitshaushalt, Stoffwechsel, innerere Reinigung und Haare.

Da Schüßler Salze als homöopathische Arzneimittel gelten, müssen die Hersteller die Wirksamkeit der Salze nicht nachweisen. Außerdem dürfen offiziell keine Anwendungsgebiete angegeben werden. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Erkrankungen und Symptomen, bei denen Schüßler Salze hilfreich sein sollen.

Calciumfluorid ist ein Salz, welches hauptsächlich im Bindegewebe, aber auch in Knochen, Zähnen und Haaren vorkommt. Es dient zum Beispiel bei Gelenkschmerzen, Hautproblemen oder Krampfadern. Kaliumchlorid kommt in allen menschlichen Körperzellen und vor allem in den roten Blutkörperchen des Menschen vor. Die roten Blutkörperchen dienen hauptsächlich dem Immunsystem, wodurch die Einnahme von Kaliumchlorid bei Halsschmerzen, Schnupfen, aber auch Übergewicht hilfreich ist.

Es unterstützt den Körper bei jeglicher Form von Entzündungen und ist damit eine optimale, homöopathische Unterstützung für das Immunsystem. Magnesiumphosphat hilft vor allem bei Schmerzen wie Migräne oder Krämpfen. Im menschlichen Körper kommt es in Knochen, Muskeln, Nerven, der Schilddrüse und der Leber vor. Dieser Nährstoff wirkt besonders bei Schmerzen, die krampfartig auftreten.

Neben diesen drei genannten Salzen, gibt es noch zahlreiche weitere, ebenso wie unzählige Anwendungsgebiete. Diese finden in der alternativen, homöopathischen Medizin auch nach knapp zwei Jahrhunderten einen besonderen Anklang bei Mensch und Tier.

Seit mehr als 130 Jahren, werden die Schüssler Salze von der Deutschen Homööpathie Union (DHU) entwickelt.

Bildnachweis: Artikelbild © Gerhard Seybert

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