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Tibetische Medizin

Was ist tibetische Medizin?

Es handelt sich dabei um ein Heilsystem, welches zumeist im Hochland Tibets verbreitet, bzw. angewendet wird. Über den Ursprung selbst dieser Heilkunst gibt es unterschiedliche Legenden, wobei als Basis das sogenannte Gyüshi und Yuthok Nyingthig gelten. Die tibetische Medizin wird in vier Maßnahmen, bzw. Therapieverfahren unterteilt, je nach Krankheitsursache. Dabei werden keine medizinischen Geräte verwendet, sondern die eigenen fünf Sinne, die der Naturheilkundler anwendet. Ebenso werden nur natürliche Produkte benutzt, sowie die Elemente, um den Patienten zu heilen.

Die Behandlungsmethoden

Die meisten Ursachen für Krankheiten, werden in Tibet auf Geister oder innere Unruhe geschoben. Daher wird als erste Therapiemaßnahme eine richtige Ernährung verordnet. Diese wird individuell und zu den derzeitigen Tages- und Jahreszeiten angepasst.
Als zweite Therapie gilt das „richtige Verhalten“. Dabei wird eher die Verhaltensstruktur des Patienten überprüft. Ist diese aus dem Gleichgewicht, wird dem Patienten richtiges Verhalten beigebracht und gelehrt sich selbst wieder zu beherrschen und zu verstehen (z.B. durch Meditation).
Die dritte Methode, die der Arzt anwendet, sind Pillen zum einnehmen. Diese bestehen zumeist aus Bestandteilen von Pflanzen. Zwanzig Medikamente enthalten tierische Bestandteilen, zusätzlich gibt es zehn mit mineralischen Substanzen, die jedoch nur in seltenen Fällen verschrieben, bzw. angewendet werden. Als äußerst selten gelten die sogenannten Juwelenpillen, in denen sich pulverisierte Halbedelsteine und Edelsteine befinden.
Als vierte Methode gilt die äußerliche Behandlung, bei der folgende Therapien angesetzt werden:

  • Schröpfen: Hierbei wird auf der Haut ein Unterdruck aufgebaut.
  • Aderlass: Es wird dem Patienten eine Menge an Blut entnommen.
  • Massagen
  • Bäder
  • Räucherungen
  • Moxibustion: Erwärmung bestimmter körperlicher Punkten (ähnlich wie Akupunktur).
  • Kauterisation: Mit Hilfe eines Kauters wird körperliches Gewebe zerstört, um beispielsweise Blutungen zu stillen.

Um den genauen Therapiezeitraum, bzw. die Dauer dessen zu ermitteln, werden Zahlmystik und Astrologie benutzt.

Die Krankheitslehre der tibetischen Medizin

Laut tibetischer Mediziner gibt es an die 84000 Störungen, die sich in 404 Krankheiten einteilen lassen. 101 davon sind vom Karma und enden mit dem Tod, wenn dieses nicht behandelt wird. 101 stammen aus dem derzeitigen Leben und können somit geheilt werden. Bei 101 sind Geister die Ursache und die übrigen 101 sind von oberflächlicher Natur, was durch das richtige Verhalten bekämpft werden kann.
Um eine hierzu richtige Diagnose zu stellen, wird der Patient beobachtet. Hinzu kommen Urin- und Zungendiagnostik, Befragung von jetzigen und damaligen Zuständen, sowie die „Tastung der Pulsqualität“, die sich in Tibet im Laufe der Zeit perfektioniert hat.
Als Heilpflanzen dienen in der tibetischen Heilkunst folgende Pflanzen:

  • Aloen
  • Akelei-Kräuter
  • Isländisches Moos
  • Gold-Fingerkraut
  • Schafgarbe
  • Vogelknöterich
  • Spitzwegerich
  • Sandmalve

Ebenso werden bei Bedarf die Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall eingesetzt und dienen im Allgemeinen als wichtiger Bestandteil der Therapie.

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