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Was ist Tinnitus?

Für viele Betroffene zählt Tinnitus zu einer äußerst unangenehmen Krankheit. Geräusche, die für einen anderen wahrnehmbar sind, stellen eine ernsthafte Beeinträchtigung im täglichen Leben dar. Hintergrund für diese Erkrankung ist ein zusätzlicher Schall, der über ein Ohr oder über beide Ohren wahrgenommen werden kann. Ursache dafür ist eine Störung der menschlichen Hörfunktion, die nichts mit der Umgebung des jeweiligen Menschen zu tun hat. Typische Wahrnehmungen sind ein Brummen oder Pfeifen, Zischen, Rauschen oder Knacken. Die Erkrankung der Hörwege und fehlerhafte Ohrfunktionen, die sich in den subjektiv wahrnehmbaren Geräuschen niederschlägt und Folge von Entzündungen im Ohrbereich sein kann, sind bei allem Aufwand auch medizinisch behandelbar.

Tipps für die Heilung mit Hilfe von Hausmitteln

Wer über eine entsprechende Behandlung klagt, kann mit einigen bewährten Hausmitteln versuchen, die Erkrankung einzudämmen. Dennoch gilt als oberste Regel, dass bei Wahrnehmung vermeintlicher Geräusche zunächst ein Arzt aufgesucht werden sollte. Eine fundierte medizinische Behandlung ist unumgänglich. Darüber hinaus sollten Patienten auf einige Hausmittel zurückgreifen, die sich in der Vergangenheit sehr bewährt haben.

  • Lärm und ein lauter Geräuschpegel, beispielsweise als Folge einer zu lauten Musik, sollten unbedingt vermieden werden.
  • Das gilt auch für stressbedingte Situationen. Je intensiver Stress vermieden wird, desto weniger werden die Ohren beansprucht. Übungen, die den Stress reduzieren, können helfen. Zu solchen Übungen zählen Yoga oder auch ein autogenes Training.
  • Wer sich beispielsweise berufsbedingt einer lauten und geräuschintensiven Umgebung nicht entziehen kann, sollte beispielsweise Ohrstöpsel tragen und so dafür sorgen, dass die Gehörgänge möglichst umfassend geschont werden.
  • Oftmals ist Ohrenschmalz Ursache für vermeintlich, also subjektiv wahrgenommene Geräusche. Deshalb sollten Betroffene den Arzt bitten, diesen sachkundig zu entfernen, oder aber es selbst mit Wattestäbchen versuchen. Vorsicht ist geboten: Wer den Ohrenschmalz zu intensiv beseitigt, läuft Gefahr, das Trommelfell zu beschädigen.
  • Die Erkrankung steht häufig im Zusammenhang mit der Halswirbelsäule. Es empfiehlt sich, den Hausarzt danach zu fragen und physiotherapeutische Maßnahmen zu veranlassen
  • Fällt die Hörfunktion komplett aus, so kann ein Hörsturz die Ursache sein. Bei diesem Symptom sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen und keine Zeit verlieren.

Konventionelle Medizin sucht Lösungen

Das, was sich durch einfache Hausmittel erreichen lässt, ist freilich nur der eine Teil der Behandlung. Natürlich gibt es auch zahlreiche Behandlungsmethoden in der klassischen Schulmedizin, die bei einer entsprechenden Erkrankung greifen. So gibt es Möglichkeiten, die Erkrankung medikamentös zu behandeln. Dafür kommen Vitaminpräparate, Magnesium, aber auch Glukokortoiden zum Einsatz. Die medizinische Wirkung dieser Behandlung wird wissenschaftlich stark diskutiert. Das betrifft auch die Behandlung mit Medikamenten für chronische Erkrankte. Eine nicht zu unterschätzende Zahl von Medizinern lehnte die durchblutungsfördernde Wirkung der Präparate ab. Schließlich setzen einige Mediziner auf eine Klangtherapie, also die Wiederherstellung der Ohrfunktionen mit Hilfe von Musik. Allerdings liegen dazu keiner wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse vor.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Von der Erkrankung kann jeder betroffen sein. Die Ursache, die in der Regel in einem zu großen Stress und einer äußerst geräuschintensiven Umgebung liegt, sollte deshalb zeitnah beseitigt werden. Je ruhiger und stressfreier Betroffene leben, desto besser wird die Balance der inneren Organe gewährleistet. Kleine Maßnahmen im Tagesablauf können deshalb eine große Wirkung erzielen.

Ein Tinnitus ist sozusagen ein Hilfeschrei des Gehörs bzw. der Psyche. Über das Gehör dringen unzählige oft nicht mehr filterbare Einflüsse auf das Ohr ein, permanent, fast Tag und Nacht, wenn man das Pech hat, an einer lauten Straße zu wohnen. Und so kommt es in einer von Reizen überfluteten Welt immer häufiger dazu, dass Menschen einfach aufgeben müssen. Aus einem Pfeifton wird ein Dauergeräusch, und daraus entwickeln sich Gleichgewichtsstörungen etc.

Gönnen Sie dem Gehör Ruhe

Wenn man einen Tinnitus entwickelt hat, geht es vor allem darum, sich selbst und dem Gehör Ruhe zu gönnen. Ruhe heißt, nichts, was aufregt,(über)fordert, an den Menschen heran zu lassen. Dennoch ist es natürlich unsinnig, alle Reize auszuschalten, und geeignete Musik, die den Geist beruhigt, ihn positiv stimmt, ist wie Balsam für die geschundenen Ohren bzw. die Seele. Wenn man merkt, dass auch eine Therapie, bei der Musik eingesetzt wird, nicht ausreicht, könnte man auch andere Methoden einbeziehen. Die Hypnose hat sich seit Jahrzehnten bewährt, wenn es drum geht, innere Unruhe, auch Ängste zu behandeln. Es findet eine angenehme Neuorientierung statt. Auf der Seite hypnose-zentrum.de findet man als Betroffener einige wertvolle Informationen bzw. Tipps.

Bei Tinitus – Stress vermeiden!

Ein Tinnituspatient muss alles daran setzen, nicht wieder in den alten Stresszustand zu geraten. Er muss in vielen Fällen sein Leben sogar ganz neu ordnen. Sich nicht der Probleme aller (gleichzeitig) annehmen, auch immer wieder zu fragen, will ich das, tut es mir gut. Häufig ist sogar ein Jobwechsel erforderlich oder eine Reduktion der Arbeitszeit. Solche Dinge werden in einer Therapie auch mit bearbeitet, denn der Tinnitus kam ja nicht über Nacht, er wurde entwickelt! Und nun muss man das Geflecht entwirren, aus dem sich dieser Zustand entwickelt hat. In vielen Fällen ist dies ein anstrengender, aber doch lohnender Prozess, der aber auch von angenehmen Erlebnissen, schöner Musik, guten Gesprächen oder eben Hypnose begleitet wird.

Bildnachweis: Artikelbild © Fotowerk – Fotolia.com

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