Find the latest bookmaker offers available across all uk gambling sites www.bets.zone Read the reviews and compare sites to quickly discover the perfect account for you.
Home / Medizin / Was ist Muskelkater?

Was ist Muskelkater?

Fast jeder hatte schon mal einen Muskelkater. Man fühlt sich schwer, kann sich kaum bewegen und jeder Schritt ist eine Qual und schmerzt. Gerade wenn man eine anstrengenden Tag hinter sich hat und sich beim Sport ordentlich ausgepowert hat ist es nicht ungewöhnlich das am nächsten Tag diese wohlbekannten Schmerzen einsetzen.

Wie entsteht Muskelkater?

Muskelkater entsteht meistens, wie viele wissen, nach einem sehr anstrengenden Sporttag z.B.. Speziell wenn man eine Bewegungsläufe durchführt, die der Körper normalerweise nicht gewohnt ist. Zum Beispiel eine neue Übung beim Fitnesstraining oder eine neue Sportart.  Ebenso wenn man normalerweise nur ein paar km am Tag joggt und auf einmal allerdings bei einem Marathon mitläuft.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Muskelkater entsteht, wenn:

  • ein neues Trainingprogramm durchgeführt wird
  • man Übungen im Trainingsplan verändert
  • die Dauer und/oder Intensität des Trainings deutlich erhöht wird

Nun wissen Sie, durch was Muskelkater entstehen kann, doch was passiert in unserem Körper, dass wir uns an den Tagen nach der Belastung so steif fühlen? Lange wurde vermutet, dass Muskelkater durch eine Übersäuerung des Muskels durch die Milchsäure (Laktat) entsteht. Heutzutage sieht man das anders. Muskelkater entsteht bei einer Überlastung durch sogenannte Mikroverletzungen bzw. Mikrotraumata, der Muskelfasern. Um genauer zu sein, es entstehen kleine Risse in den Z-Scheiben.

Da diese Einrisse entstehen, gelant Wasser in die Fasern. Daraufhin kommt es zu Wasseransammlungen, welche auch als Ödeme bezeichnet werden. Die Folge: die Muskelfasern schwellen an und dehnt sich. Dadurch entsteht der bekannte Schmerz beim Muskelkater.  Da dieser Vorgang eine Weile dauert und sich innerhalb der Muskelfaser keine Schmerzrezeptoren befinden, kommt es nicht zu einem sofort entstehendem Schmerz, sondern nach ungefähr 1-2 Tagen merkt man die Folgen eines neuen und intensiven Trainings.

Vorbeugung von Muskelkater

Eine australische Studie aus dem Jahr 2007 belegt, dass Dehnübunge nur zu einem geringen Teil das Risiko verringern einen Muskelkater zu bekommen. Minimal hilfreich sind sie anscheinend dennoch, daher kann es nicht schaden vor und nach dem Training gewisse Dehnübungen durchzuführen. Es gibt keine Methode die mit 100 %iger Sicherheit hilft. Daher sollte jeder für sich ein paar Methoden ausprobieren.

Sinnvoll ist es sich vor dem Training gründlich aufzuwärmen, da dadurch die Leistungsfähigkeit der Muskeln erhöht wird. Weitere hilfreiche Tipps für die Vorbeugung sind unter anderem die Verwendung eines Schaumstoffrollers (foam roller) nach dem Training. Man sollte zudem, wenn man eine neue Übung durchführt nicht sofort mit einer sehr hohen Intensität beginnen, sondern langsam z.B. das Gewicht steigern. Des Weiteren sollte man das Trainingspensum nicht innerhalb von einer Woche deutlich erhöhen, sondern dies ebenfalls Schritt für Schritt durchführen.

Behandlung von Muskelkater

Was soll man machen, wenn man den Muskelkater schon längst hat? Interessanterweise ist es ein Irrglaube, dass Massagen den Heilungsprozess bei Muskelkater beschleunigen. Durch die zusätzlich entstehende Irritation der Muskulatur wird der Heilungsprozess sogar verlangsamt.  Vorteilhaft sind jedoch Wärmebehandlungen für die Muskulatur. Dazu zählen z.B. Saunabesuche. Der Grund: die Durchblutung der Muskeln wird angeregt. Zudem sollte man nicht zwangsweise nochmal am anschließenden Tag eine anstrengende Aktivität durchführen. Dies könnte den Heilungsprozess verlängern.

Magnesium gegen Muskelkater

Magnesium ist ein bedeutsamer Mineralstoff für den Körper und kann durchaus helfen Muskelkater vorzubeugen. Allerdings ist kein Wundermittel und kann den Muskelkater leider nicht komplett verhindernaber es unterstützt das Aufwärmen, da Muskeln besser reagieren und der Körper schneller warm wird. Durch einen Magnesiummangel kann die Regenerationszeit verlangsamt werden und es können zudem Muskelkrämpfe entstehen. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein zusätliche Magensiumtabletten zu sich zu nehmen. Nicht nur für Leistungssportler, sondern ebenfalls für aktive Hobbysportler sind Magnesiumpräparate durchaus hilfreich.

Bildnachweis: Artikelbild ©adimas – Fotolia.com

Schaue dir ebenfalls an

Ist Fingerknacken schädlich?

Viele Menschen erfahren durch das Knacken mit den Finger- oder Zehgelenken eine Art Erlösung, anderen ...