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Wassereinlagerungen

Wenn man Wassereinlagerungen hat, so kann dies ein Indiz für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. Ödeme können durch Kreislaufprobleme, aber auch durch Fehlfunktionen der Nieren oder anderer Organe entstehen. Dann tritt Wasser aus dem Lymphsystem oder dem Kreislauf in das Gewebe aus. Am anfälligsten hierfür sind die Beine. Derartige Symptome werden mit entsprechenden Medikamenten behandelt. Am wichtigsten ist es jedoch, die Grunderkrankung in den Griff zu bekommen. Es ist sehr leicht festzustellen, ob es sich bei einer Schwellung um ein Ödem handelt. Dazu muss man nur mit dem Finger auf die entsprechende Stelle drücken. Ödeme hinterlassen dann eine sichtbare Delle. Diese bildet sich nur langsam wieder zurück.

Es gibt verschiedene Ursachen für Wassereinlagerungen:

1. Wassereinlagerungen durch Herzschwäche

Eine Herzschwäche führt zu einem Abfall der Pumpleistung des Herzens. Dadurch kommt es vor dem Herz zu einem Blutrückstau, was zu einem erhöhten Blutdruck in den Venen. Dadurch wird Blutplasma (Wasser) in das umliegende Gewebe gedrückt. Bei einer Schwäche der rechten Herzkammer bildet sich diese Wasseransammlung vor allem im Bereich der

  • Unterschenkel
  • Knöchel
  • Füße
  • Bauchraum

Trifft es die linke Herzhälfte, dann ist die Lunge betroffen. Dies kann zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen. Bei rasselnden Atemgeräuschen, zunehmender Atemnot oder einer Blaufärbung der Lippen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

2. Wasserablagerungen infolge einer Nierenschwäche

Auch eine Nierenschwäche kann zu Wasserablagerungen führen. Denn sie führt dazu, dass die Nieren nicht mehr ausreichend Urin produzieren können, um die Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Funktioniert das Filtersystem der Nieren nicht mehr ordentlich, dann gelangen auch Albunin und andere wichtige Substanzen in den Urin, die normalerweise von den feinen Nierenkörperchen zurückgenommen werden. Diese verstärkte Eiweißausscheidung über den Urin führt ebenfalls zu einer verstärkten Wassereinlagerung im Körper.

3. Wasserablagerungen infolge einer Venenschwäche

Auch eine Venenschwäche kann zu einer Wassereinlagerung im Körper führen. Eine Venenschwäche führt zu einem Blutrückstau, der den Druck auf die Venenwände so erhöht, dass das Blutplasma in das umliegenden Gewebe gepresst wird, was zu einer Wassereinlagerung in diesem Gewebe führt. Vor allem Thrombosen und Defekte der Venenklappen führen hier zu Wassereinlagerungen.

4. Sonstige Ursachen

Auch eine Leber- oder Lymphschwäche kann derartige Ödeme verursachen. Bei einer Lebererkrankung kann dieses Organ nicht mehr genug Eiweiß bilden. Auch Lymphödeme können derartige Ablagerungen verursachen. Sie entstehen, wenn die Flüssigkeit im Lymphsystem nicht ordentlich abfließen kann. Lymphödeme können angeboren sein, aber unter Umständen auch erst später entstehen. Auch Bewegungsmangel, ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt sowie hoher Eiweiß- und Salzkonsum können zu Wassereinlagerungen führen

5. Wie werden Ödeme behandelt?

Ödeme werden in den meisten Fällen mit so genannten Diuretika (Wassertabletten) behandelt. Hier gibt es vier verschiedene Gruppen. Die Wirkung ist unterschiedlich stark. Dennoch ist das Wirkprinzip dieser Arzneimittel letzten Endes immer dasselbe. Sie sorgen dafür, dass die Nieren mehr Urin produzieren und dadurch mehr Wasser und Salze aus dem Körper ausscheiden. Allerdings sind mit dem Einsatz dieser Medikamente massive Eingriffe in den Wasser- und Elektrolythaushalt verbunden, weshalb sie nur über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden sollten. Selbstverständlich muss alles getan werden, um die Grunderkrankung zu behandeln. Deshalb ist auch eine gesunde Ernährung und die Einnahme von natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen hier besonders wichtig. Bei Lymphödemen werden in der Regel andere Behandlungsmethoden angewandt.

Hier wird in der Regel eine Lymphdrainage, verbunden mit einer Kompressionsbehandlung (Stützstrümpfe) und einer Bewegungstherapie angewandt.

Bildernachweis:

© Brigitte Bohnhorst

 

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