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Was sind Schmerzen?

Wer kennt das nicht: Man knickt um, berührt einen heißen Kochtopf oder wird von einer Biene gestochen und sofort ist der Schmerz zu spüren. Der Körper nutzt diesen Mechanismus, um sich zu schützen. Man zieht die Hand weg oder schont den betroffenen Körperteil, da der Schmerz sonst zu groß wäre. Schmerz ist daher als Alarmsignal des Körpers zu bewerten.

Rezeptoren im Gewebe

Damit Schmerz wahrgenommen wird, gibt es auf der Haut und in anderen Körpergeweben unzählige Schmerzrezeptoren, die auf verschiedene Reize reagieren. So kann die Information aufgenommen werden, ob heiße oder kalte Berührungen stattfinden, etwas eindringt, Druck ausgeübt wird oder auch chemische Reaktionen stattfinden.
Fasst man beispielsweise einen heißen Topf an, wird die Hitze über die Schmerzrezeptoren wahrgenommen und an die Nervenendungen weitergeleitet. Gleichzeitig werden weitere Rezeptoren in der direkten Nachbarschaft aktiviert und Nervenfasern zum Wachsen angeregt, sodass sich der Schmerz in den umliegenden Bereich ausbreitet und insgesamt verstärkt wird.

 

 

Schutz durch Reflexe

kopfschmerzen-schmerzverarbeitungIm Falle des heißen Topfes wird gleichzeitig ein Reflex ausgelöst, die Hand schnellstmöglich vom Topf zu entfernen. Dies geschieht, indem die Schmerzinformation über spezielle Fasern ins Rückenmark geleitet wird. Hier finden blitzschnell Umschaltungen statt und die Information, die Hand zurückzuziehen, zurück zur Haut geleitet. Nur durch diese Form der Reflexe ist es möglich, dass sich der Körper vor solchen Gefahren schützt.
Allerdings hat wahrscheinlich eine Verbrennung stattgefunden. Die Schmerzrezeptoren leiten nun wiederholt diese Information weiter. Diesmal gelangt sie jedoch bis ins Gehirn, wo sie verarbeitet wird und dem Betroffenen bewusst wird, dass er Schmerzen hat.

Unerklärliche Phantomschmerzen

kopfschmerzen-ursachenHingegen gibt es einige Punkte, die mit diesem System kaum zu erklären sind. Warum zum Beispiel Phantomschmerzen nach Amputationen auftreten, ist bis heute nicht ganz erforscht. Direkt nach einem schweren Unfall nehmen die Betroffenen meistens ihre Verletzung nicht wahr und spüren keinen Schmerz; dies wird in Verbindung mit der Ausschüttung von körpereigenen Opioide gebracht.
Der Körper hat zudem ein Schmerzgedächtnis. Wird Schmerz chronisch, kann es dazu kommen, dass er bereits dann wahrgenommen wird, wenn er noch relativ niedrig ist. Es ist bei andauernden Schmerzzuständen daher notwendig, dass über Fachärzte eine Schmerztherapie durchgeführt wird.

Schmerzen, ihre Arten und Auswirkungen auf den Körper

Schmerzen sind unterschiedlich. Oftmals weißen Schmerzen am Körper aber auf eine Verletzung hin, ganz gleich ob innerlich oder äußerlich, Schmerzen sollten nie missachtet werden. Wenn es um die verschiedenen Schmerzarten geht, so gibt es die akuten, chronische, nozizeptor, als auch neuropathische und psychologischen Schmerzen.

Der akute Schmerz

Wenn akute Schmerzen auftreten, so hat der Betroffene Glück, da diese oftmals nicht lange anhalten. Unter diesen Schmerzen leiden vor allem jene, welche mit einer Verbrennung, einer Halsentzündung, oder gar einem Herzinfarkt klar kommen mussten. In der Regel reicht aber auch schon eine Schnittverletzung aus.

Der chronische Schmerz

Wenn chronische Schmerzen auftauchen, so kann dies schon problematischer sein. Hierbei wird der Schmerz selbst zur Krankheit. Der Betroffene hat also nicht eben mal die Chance, diese Krankheit schnell loszuwerden, sondern muss meistens sein ganzes Leben damit klar kommen. Typische Krankheitsbilder für chronische Schmerzen sind

  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Abwehrschwäche

Hierbei sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Der Nozizeptor-Schmerz

Hausmittel gegen ZahnschnmerzenDer Körper ist umgeben von Rezeptoren, welche immer eine unterschiedliche Funktion haben. Sind diese zerstört, oder beschädigt, kann es zu einem Nozizeptor-Schmerz kommen. Es handelt sich wie schon zu vermuten, um einen Oberflächenschmerz. Krankheiten wie Gastritis sind typisch für den diesen Schmerztyp.

Der Neuropathische Schmerz

Der Neuropathischer Schmerz hängt mit den Nerven zusammen. Ein solcher Schmerz kann z. B. durch eien langjährige Zuckererkrankung herbeigerufen werden. Oftmals reicht es schon, wenn der Nerv verletzt wurde, wie etwa bei einer Schussverletzung.
Zu guter Letzt wäre da noch der Psychologische Schmerz. Mit ihm ist nicht zu spaßen. Stress ist sehr häufig der Hauptauslöser für mögliche Krankheitsbilder wie Burn Out oder Vergleichbares. Auch Angstzustände können dazu beitragen, dass sich psychologischer Schmerz einstellt.

Der Schweregrad ist von Krankheit zu Krankheit verschieden

Ein Schweregrad bei den jeweiligen Krankheitsbildern ist nicht ganz eindeutig zu benennen, jedoch kann sehr schnell herausgefunden werden, wie sich die Krankheit verhält und was für Ursachen das haben kann. Wenn es sich z. B. um eine Einschlafstörung handelt, so kann der Betroffene recht deutlich einen Erschöpfungszustand feststellen.
Wenn es sich z.B. um schmerzhafte Regelblutungen handelt, also chronische Schmerzen, so werden diese durch kalte Hände und Füße unterstrichen. Es gibt mehr als 100 Symptome, welche sich von Krankheit zu Krankheit unterscheiden.

Den Unterschied zwischen chronisch und akuten Schmerzen erkennen

Der Unterschied zwischen einer chronischen und akuten Erkrankung ist leicht erklärt. Wenn es sich um eine chronische Erkrankung handelt, so hat der Betroffene oftmals das Pech, sein ganzes Leben damit klarkommen zu müssen, was bei einer akuten Erkrankung nicht der Fall ist. Mit einer akuten Erkrankung ist zwar nicht zu spaßen, aber meistens handelt es sich hierbei um leichte Atemstörungen, wie Schnupfen, oder Fieber, als Krankheiten, welche schnell wieder verschwinden.

Seelische, Psychische und soziale Schmerzen, damit ist nicht zu spaßen

Wenn es sich um seelische, bzw. soziale oder psychische Schmerzen handelt, so haben diese sehr häufig tiefgründige Ursachen. Es macht Sinn, sich darüber genauer Gedanken zu machen, weil meistens werden Sachen wie Depressionen erst gar nicht erkannt. Gerade wenn die oben genannten Erkrankungen vorliegen sollten, muss darauf geachtet werden, dass ein Arzt sich das mal ansieht. Ein Psychiater ist hierbei die beste Möglichkeit, oder ein Arzt, welcher sich mit Neurologie beschäftigt. Psychische Schmerzen können durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Sei es durch Mobbing, welches in aller Munde ist, oder schlichtweg durch körperliche Gewalt. Stimmungsaufhellende Medikamente können dazu beitragen, das Problem in den Griff zu bekommen, sind aber auf Dauer keine Lösung. Wenn ernstzunehmende Probleme auftreten, welche den Kopf oder Vergleichbares betreffen, so sollte daran gedacht werden, dass eine negative Einstellung auch die Gesundheit an sich beeinträchtigen kann. Mögliche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindelanfälle sind dann keine Seltenheit mehr.

Bildnachweis: Titelbild © olly – Fotolia.com
Bildbeschreibung: © Fotowerk, © Svetlana Fedoseeva, © Klaus Eppele – Fotolia.com, © Henry Czauderna

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